Zu Weihnachten sind wir wieder zurück!
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Die Geschichte des österreichischen Generalstabes wurde bislang nicht umfassend dokumentiert. Zwar existieren einige Beiträge und Manuskripte, jedoch fehlt eine vollständige Zusammenstellung. In diesem Werk wird erstmals die Entwicklung des österreichischen Generalstabes bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Der Fokus liegt nicht auf der Beschreibung von Schlachten oder den Aktivitäten des Generalstabes, sondern auf der Erforschung der Gründe für die Entwicklung und die ständigen Veränderungen des Generalstabes. Dies erfordert ein Verständnis der historischen, militärischen und technischen Rahmenbedingungen jeder Epoche, weshalb jedem Kapitel ein kurzer historischer Überblick vorangestellt ist. Die traditionelle Militärgeschichtsschreibung hat sich oft auf die Ursachen und Verläufe von Schlachten konzentriert, wodurch die evolutionären Voraussetzungen von Kampfweisen, Uniformen und militärischen Traditionen vernachlässigt wurden. Dieses Buch beleuchtet auch diese Aspekte, die für ein umfassendes Verständnis unerlässlich sind. Es richtet sich sowohl an Fachleute als auch an historisch interessierte Leser, die Antworten auf relevante Fragen suchen und Einblicke in bisher wenig erforschte Bereiche der Militärgeschichte gewinnen möchten. Der Generalstab, oft kritisiert, hat dennoch über Jahrhunderte die österreichischen Armeen geprägt.
An der militärischen Uniform wird vieles oft einfach zur Kenntnis genommen, ohne die Entstehung, den Sinn und die Bedeutung der einzelnen Details zu hinterfragen. Oberst Dr. Hubert Zeinar, Militärwissenschaftler, Ethnologe und Kulturwissenschaftler, verfolgt das Ziel, die Perspektiven der verschiedenen Disziplinen zu vereinen. Dabei zeigt er auf faszinierende Weise die starken Einflüsse des Soldatentums auf das gesamte kulturelle Leben. Weniger bekannt ist, dass die kaiserliche Armee der Donaumonarchie, die aus nahezu allen Völkern Mitteleuropas bestand, seit dem 16. Jahrhundert bis 1918 durch ihre Äußerungen in der Waffen- und Uniformkunde, ihre Vorschriften und Organisation sowie ihre Verwaltung eine prägende Rolle im kulturellen Leben spielte. Der Leser erhält somit interessante Einblicke in die Heereskunde und militärische Kulturgeschichte, die in dieser Anschaulichkeit und Zusammenschau bisher nicht geboten wurden. Das Buch erscheint anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Österreichischen Bundesheeres. Bestimmte Symbole auf der Uniform des österreichischen Soldaten haben heute zwar nur noch funktionalen Charakter, doch ein Blick auf ihre ursprüngliche Bedeutung bringt längst vergangene Sichtweisen zurück ins Bewusstsein. Der „Zauber der Montur“ bleibt somit lebendig.
Wallfahrten erleben eine Renaissance, mit einer wachsenden Zahl von Pilgern, die von der Sehnsucht nach Veränderung und Transzendenz angetrieben werden. Doch wer denkt in einer Großstadt wie Wien an Wallfahrtsorte? Eine tiefere Auseinandersetzung mit diesem Thema offenbart Überraschendes. Der erste Teil des Buches bietet einen Überblick über die Wallfahrt, von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart, einschließlich ihrer Bräuche und Methoden. Im zweiten Teil wird Wien als Wallfahrtsort vorgestellt, wobei die verschiedenen Wallfahrtskirchen nach Bezirken geordnet präsentiert werden. Es wird untersucht, wie bestimmte Kirchen zu Zielen solcher spiritueller Reisen wurden und welche Faktoren zu ihrer Entwicklung als Wallfahrtsorte führten. Durch einen Blick in Mirakelbücher, Pfarrchroniken und Votivgaben werden diese Fragen beantwortet. Der Autor möchte den Wert dieser Kirchen für persönliche und gemeinschaftliche Andacht hervorheben und der Wallfahrt eine neue Bedeutung verleihen.
Die Theresianische Militärakademie, die Ausbildungsstätte der österreichischen Offiziere, wird im Jahr 2001 250 Jahre alt. Ihre Geschichten und Geschichte, geht der Autor nach