Zeitgenössische indische Künstler greifen alte Mythen auf, interpretieren sie neu und überraschen mit einzigartigen Bildern von Holi, dem Fest der Farben, mit Ganesha-Gemälden im Riesenformat oder einem begehbaren Reiseschrein. Dieser Katalog ermöglicht einen umfassenden Blick auf die aktuelle Kunstproduktion des Subkontinents und präsentiert die verschiedenen künstlerischen Disziplinen: Malerei, Skulptur, Performance, Installation sowie Video und Fotografie. Auch moderne Interpretationen von historischen Techniken werden gezeigt.
Die neue Übersetzung von Michael von Brück und der Kommentar von Bede Griffiths machen die Bhagavad Gita zugänglich für spirituelle Lektüre und Meditation.
Der Buddhismus ist für viele Europäer von außergewöhnlicher Attraktivität, weil sein Weltbild eine faszinierende Alternative zu dem der christlichen Religion darstellt und die mit ihm verbundenen Meditationsformen spirituelle und lebenspraktische Bedürfnisse in besonderer Weise zu befriedigen vermögen. Diese erste umfassende Darstellung der historischen und gegenwärtigen Durchdringung von Buddhismus und Christentum ist das Standardwerk zum Dialog der zwei Weltreligionen.
Er ist der 'Ozean der Weisheit', das 'wunscherfüllende Juwel' und der erfolgreichste Glücksprophet des Westens: Das Charisma des einfachen Bauernsohns Tenzin Gyatso, der später zum XIV. Dalai Lama wurde, ist legendär. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit genießt der Dalai Lama höchstes Ansehen. Sein unermüdliches Engagement für die Unabhängigkeit Tibets wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt. Wer ist dieser Mönch, der mit zahlreichen Büchern die Bestsellerlisten erobert hat und von Berlin bis New York wie ein Popstar umjubelt wird? Anlässlich seines 70. Geburtstags geht dieser Frage eine Bildbiografie nach. Ausgewählte Fotografien der Agenturen Magnum und AFP zeichnen den Lebensweg des Dalai Lama nach. Die Bildstrecken werden begleitet von kurzen Zitaten aus seinen Schriften. Eingeführt wird der Band von einem der besten Kenner des tibetischen Buddhismus und langjährigen Gesprächspartner und Übersetzer des Dalai Lama, Professor Michael von Brück. Er beleuchtet die Grundlagen der buddhistischen Weisheit und geht der Frage nach, was die außergewöhnliche Faszination des Buddhismus für den Westen ausmacht. Ein ebenso informatives wie inspirierendes Porträt des Mannes, den 33 Prozent der Deutschen für den weisesten Menschen der Welt halten.
Ist mit dem Tode alles aus? Oder reicht die menschliche Bestimmung über den Tod hinaus? Dies ist die Kernfrage der menschlichen Existenz. Alle Religionen geben darauf Antwort. Die Vorstellungen von Tod und Todesüberwindung nach dem Glauben im christlich-europäischen Raum bilden einen deutlichen Kontrast zur hinduistisch-buddhistischen Lehre von Seelenwanderung, Wiedergeburt und Nirwana oder zu den Vorstellungen von der Seele und dem Tod in der chinesischen Welt. Der bekannte Religionswissenschaftler gibt einen souveränen Überblick über die verschiedenen Weltbilder und Glaubensgebäude, aber auch über Riten und Kulte, mit deren Hilfe sich Menschen mit dem Phänomen Tod und Sterblichkeit auseinander gesetzt haben. Eine faszinierende Gesamtschau der Jenseitsvorstellungen der Religionen.
Antworten der Religionen auf die drängenden Fragen unserer Zeit Der renommierte Religionswissenschaftler und Zen-Lehrer Michael von Brück beschreibt Wege, wie es uns gelingen kann, erstarrte Denk- und Erfahrungsmuster aufzubrechen, um ein angstfreies, den jeweils anderen achtendes Leben zu führen. Zu diesem Zweck versucht er die alten Bilder der Religion, insbesondere die des Buddhismus und Christentums, neu zu betrachten, und zwar angesichts der je eigenen, persönlichen Erfahrungen von Leid und Hoffnung, von Lernen und Erleben. Ein ebenso persönliches wie inspirierendes Buch, das erkennen lässt, wie Religion und Spiritualität helfen, sich vom Diktat vermeintlicher Sachzwänge und gesellschaftlicher Vorgaben zu befreien, um in einer haltlosen Welt selbstbestimmt und sinnerfüllt zu leben.
Zen, eine besondere Entwicklung im ostasiatischen Buddhismus, ist auch aus dem westlichen Kulturkreis nicht mehr wegzudenken. Die mit ihm verbundene Meditationspraxis hat sich als besonders wirkungsmächtig und dauerhaft erwiesen. Mit Michael von Brück beschreibt einer der besten Kenner die historische Entwicklung des traditionsreichen Zen, erklärt seine wichtigsten Ziele und erläutert die wesentlichen Elemente seiner Meditationspraxis.
In der europäischen Rezeption wird diskutiert, ob der Buddhismus als Wissenschaft, Philosophie, Religion oder praktisches Meditationssystem zu verstehen ist. Michael von Brück zeigt, dass der Buddhismus all dies und mehr ist: eine Wissenschaft der psychischen Prozesse, die Wahrnehmung und Denken beeinflussen; eine Philosophie mit konsistenter Erkenntnistheorie, Kosmologie und Anthropologie; eine Religion, die durch ethische Anweisungen und kultische Praktiken kulturelle Werte schafft; und ein praktisches Meditationssystem, das Achtsamkeit, emotionale Kontrolle und die Integration körperlicher und mentaler Vorgänge fördert.
Vor allem ist der Buddhismus ein spiritueller Weg, der alle Lebensbereiche transformieren möchte. Er lehrt keine weltabgewandte Jenseitigkeit, sondern zielt darauf ab, durch innere Erfahrung und rationale Argumente das individuelle und gesellschaftliche Leben positiv zu beeinflussen, mit dem Ziel von Mitgefühl und der Befreiung vom Leid.
Nach der Darstellung der Grundlagen, Voraussetzungen und Ziele des Buddhismus sowie des Schriftenkanons erörtert von Brück die verschiedenen Schulrichtungen: Theravada, Mahayana, Tantrismus (Tibetischer Buddhismus) und den chinesisch-japanischen Zen-Buddhismus. Zudem beschreibt er die Begegnung östlicher und westlicher Religionen, insbesondere den Dialog zwischen Buddhismus und Christentum.
Die Untersuchung von Michael von Brück und Matthias Thiemel beleuchtet Sergiu Celibidaches einzigartigen Zugang zur Musik, beeinflusst durch Zen-Buddhismus, altindisches Schrifttum und seine Lehrer. Sie zeigen überraschende Verbindungen zwischen fernöstlicher Weisheit und modernem Kunstverständnis auf.
Dass wir, unsere Kinder und die folgenden Generationen okologisch vor ungeheueren Herausforderungen stehen, ist offensichtlich. Doch es herrscht Ratlosigkeit, wenn nach nachhaltigen Auswegen aus der Krise gefragt wird. Michael von Bruck bringt dafur Denkansatze aus den europaischen und asiatischen Traditionen in ein Gesprach, aus dem uns ein Umdenken, ein Umfuhlen, ein neues Handeln zuwachsen kann. Denn Europa, Indien und China verfugen uber einen riesigen spirituellen Reichtum, von dem her eine Transformation unserer Lebensformen und eine Erneuerung unseres Selbstverstandnisses als Menschen auf dieser Erde moglich ist.
Zehn Meditationen zur spirituell-palliativen Praxis
237 pages
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ÜBER DIE KRAFT DER SPIRITUALITÄT AM LEBENSENDE Menschen, die sich bewusst auf ihr Sterben vorbereiten wollen oder andere im Sterben begleiten, erhalten in diesem Buch Anregungen zum Denken und zu einer Praxis für Leben und Sterben, die auf dem jahrhundertealten Wissen der Menschheit in ganz unterschiedlichen Kulturen und Religionen aufbaut. Der bekannte Religionswissenschaftler sowie Zen- und Yoga-Lehrer Michael von Brück verknüpft dabei eigene Erfahrungen in der Hospiz-Praxis und in der Meditation mit den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Palliativmedizin und der Sozialpsychologie. Michael von Brücks kundiges Buch belebt auf dem neuesten Stand des Wissens die alte Kultur der Kunst des Sterbens (ars moriendi) als Kunst des Lebens (ars vivendi). Diese hat im europäischen Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert hinein eine große Rolle gespielt. Wir alle werden sterben, und sich darauf vorzubereiten muss keineswegs traurige Lebensunlust erzeugen. Im Gegenteil, ein bewusster Umgang mit der eigenen Endlichkeit kann die Lebensqualität erhöhen, die Freude am Gegenwärtigen vertiefen und unseren Geist so formen, dass wir - so die Hoffnung - in Frieden sterben werden. Was es heißen kann in Frieden zu sterben Die Bedeutung der Spiritualität für die Lebensbilanz und ein gutes Sterben Die Kunst des Sterbens als Kunst des Lebens
Issu d'une famille paysanne du nord-est du Tibet, Tenzing Gyatso a été reconnu, dès son plus jeune âge, comme étant la réincarnation du dalaï-lama. Depuis il est devenu l'un des plus célèbres défenseurs de la paix et du dialogue œcuménique. Le Dalaï-lama, du Tibet à l'exil tente de percer le mystère qui entoure ce personnage charismatique, modeste moine bouddhiste respecté et adulé avec ferveur dans le monde. Proche du dalaï-lama, Michael von Brück nous fait partager et comprendre les grandes étapes de la vie de cet homme hors du commun. De 1959 à nos jours, la sélection de photographies issue de l'agence Magnum et de l'AFP rentre dans l'intimité du XIVe dalaï-lama ainsi que dans le quotidien des réfugiés tibétains. De Dharamsala jusqu'en Europe, cet ouvrage dévoile le portrait du peuple tibétain en exil et de son chef spirituel.
Bekannte Zen-Lehrer integrieren die Einsichten zweier großer Traditionen und gewinnen eine tiefere Sicht sowohl in ihrer Spiritualität als auch in ihrem Leben.
„Weltinnenraum“ ist Rilkes poetisches Bild für den Zusammenhang aller Dinge und Ereignisse im Universum. In seinen „Duineser Elegien“ geht es um die Vergeistigung der endlichen Welt der Dinge hinein in eine zeitfreie Gestalt. Der Bezug zur östlichen Weisheitslehre, besonders zur buddhistischen Religion, liegt auf der Hand. Michael von Brück arbeitet ihn in diesem bahnbrechenden Werk über die Verbindung von Religion und Poesie heraus. Er zeigt, dass Rilke, der von der Gestalt des Buddha zutiefst berührt war, in seiner Poesie eine Erfahrung aufscheinen lässt, wonach hinter der oft leidvollen und zerrissenen Lebenswelt ein Zusammenhang erkennbar wird, der alles umfasst und dem Leben neuen Sinn gibt.
Gewöhnlich wird gesagt, Religion sei ein „Segen“, jedoch wird sie in der Ausübung durch Gläubige oft politisch missbraucht und ökonomischen sowie psychosozialen Interessen unterworfen, wodurch sie zum „Fluch“ wird. Angesichts der Geschichte der Religionen stellt sich die Frage, ob diese einfache Aufspaltung haltbar ist. Haben Religionen möglicherweise destruktive Potenziale, die Gewaltbereitschaft fördern? Gleichzeitig zeigt sich in Religionen auch die Befreiungsgeschichte des Menschen aus 'selbstverschuldeter Unmündigkeit'. Ängste vor natürlichen und psychischen Phänomenen werden rituell bewältigt, während die Entdeckung der unbedingten Liebe Gottes die Freiheit des Individuums und die Würde jedes Menschen begründet. Wie können diese ambivalenten Potenziale verstanden und so bewältigt werden, dass destruktive Kräfte in einer zunehmend zusammenwachsenden Menschheit eingebunden und gezähmt werden?
Renommierte Religionswissenschaftler und Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen haben sich diesen Fragen in einem Symposion gewidmet. Die in diesem Band versammelten Beiträge zu grundlegenden religiösen und theologischen Themen sowie zu kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten bilden ein Modell interreligiösen Dialogs, der heute mehr denn je erforderlich ist.
Die Wirkstoffe von Johanniskraut (Hypericum perforatum) gehören heute zu den am besten erforschten Substanzen aus dem Bereich der Phytotherapie. Sie haben sich einen festen Platz z. B. als Antidepressivum in der Psychiatrie erobert. Besonders in den letzten 20 Jahren befassen sich Psychiater, Neurologen und Pharmakologen intensiv mit dem Extrakt der gelbblühenden Pflanze. Zahlreiche Studien zeigen positive Ergebnisse. Aber auch im Volksglauben spielte die Pflanze eine nicht unbedeutende Rolle. Das Volk verband vielerlei abergläubische und mystische Vorstellungen mit dem Johanniskraut, dieser Pflanze, die trotz grüner Farbe blutroten Saft und durchstochene Blätter trägt. Johanniskraut diente als Mittel gegen die Bezauberung des Hauses und seiner Bewohner. In den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts findet man daher meist den latinisierten Namen Teufelsflucht „fuga daemonum“. Michael Brücks Heilkraft und Aberglaube arbeitet die vielschichtige Bedeutung von Johanniskraut vom Altertum bis in unsere Zeit akribisch auf und zeichnet das Bild einer faszinierenden Pflanze.