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Jurij Lʹvovic Sle zkin

    Olga Orgová
    The Jewish Century
    Paradoxe Moderne
    Das Haus der Regierung
    • Das Haus der Regierung

      Eine Saga der Russischen Revolution

      Ende der Zwanzigerjahre entstanden in Moskau 500 komfortable Wohnungen für die Elite der Sowjetunion, das Imperium wohnte unter einem Dach, dem „Haus der Regierung“. Nirgendwo sonst verdichtet sich die Geschichte der UdSSR so intensiv: von den ersten Bolschewiki und ihrem geradezu religiösen Eifer über den Terror Stalins bis zum heutigen Russland. Juri Slezkine, großer Erzähler und Historiker, verknüpft die Geschichte des Hauses mit den Biografien seiner Bewohner zu einem Epos des 20. Jahrhunderts. Denn die Wucht der russischen Revolution lässt sich erst begreifen, wenn man den Bogen von den politischen Kämpfen bis zu den privaten Schicksalen schlägt. Dieses Opus Magnum wird international als Meisterwerk gefeiert.

      Das Haus der Regierung
      4.2
    • Paradoxe Moderne

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Yuri Slezkine steht mit diesem Essay in einer Reihe von Interpretationen, die den Zusammenhang von gesellschaftlicher Minderheit und sozialem Erfolg im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zum Gegenstand ihrer Analyse gemacht haben. Die Faszination, die von seinem glänzend geschriebenen Essay ausgeht, liegt darin, dass er die vornehmlich »ethnisch« eingeschliffene Argumentation durch Universalisierungen auflöst und aufzeigt, wie als »jüdisch« erachtete Sekundärtugenden der Moderne sich verallgemeinern und so auf ihren historischen Begriff gebracht werden. Mit seiner These von der »merkurischen« Moderne, einer Welt, in der schließlich alle »jüdisch« geworden sind, zeigt Slezkine, wie sich im europäischen Fin de Siècle sozialer Habitus in ethnische Differenz rationalisierte. An literarischen Beispielen – Kafka, Proust, Joyce – zeichnet er die jüdischen und nichtjüdischen Varianten einer Tendenz nach, die sich im Falle der Juden in drei Richtungen entwickelte: In Richtung des Kommunismus, des Zionismus und des pluralistischen, multiethnischen Liberalismus Amerikas. Slezkines Essay ist ein kontroverser Beitrag zum noch unausgeschöpften Potential jüdischer Geschichtserfahrung.

      Paradoxe Moderne
      3.7
    • The Jewish Century

      • 456 pages
      • 16 hours of reading

      The author claims that not only have Jews adapted better than many other groups to living in the modern world, they have become the premiere symbol and standard of modern life everywhere. The Jews traditionally belonged to a social category known as "service nomads," an outsider group specializing in the delivery of goods and services. This role--urban, mobile, literate, articulate, intellectually intricate, physically fastidious, and occupationally flexible--has taken center stage in the modern age. Marxism and Freudianism sprang largely from the Jewish predicament, and both Soviet Bolshevism and American liberalism were affected in fundamental ways by the Jewish exodus from the Pale of Settlement. The book concentrates on the drama of the Russian Jews, including m̌igrš and their offspring in America, Palestine, and the Soviet Union. But Slezkine has as much to say about the many faces of modernity as he does about Jewry.--Publisher

      The Jewish Century
      4.0