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Alfred Stalzer

    January 1, 1953
    Alle Meschugge?
    Mozarthaus Vienna
    Das jüdische Wien
    • Ein Führer zu einem der Wohnsitze von Mozart in Wien, wo der Komponist von 1784 bis 1787 lebte – eine Zeit, die mit einigen seiner größten Werke zusammenfiel. Dieses Buch beschreibt und illustriert die verschiedenen Räume und Bereiche des Mozart-Hauses und bietet einen faszinierenden Einblick in die Umstände, unter denen der Komponist lebte.

      Mozarthaus Vienna
    • Alle Meschugge?

      • 422 pages
      • 15 hours of reading

      Humor ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischen Lebens. Er reflektiert das innerjüdische Verhalten und spiegelt den Umgang mit einer oft feindseligen Umwelt. Jüdischer Humor ist zumeist warmherzig und menschenfreundlich, nach dem Holocaust aber auch zynisch und kohlrabenschwarz. Er umfasst ein breites Spektrum von seinen Wurzeln in Osteuropa bis hin zu Ephraim Kishon in Israel sowie Billy Wilder, Mel Brooks oder Woody Allen in Hollywood. Dazwischen liegt die Hochblüte der Unterhaltungskultur in Wien und Berlin: Kabarett, Revue und Film – oder Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Hermann Leopoldi, Friedrich Hollaender, Kurt Tucholsky und Ernst Lubitsch; 'Simpl' und 'Kabarett der Komiker'. Gemeinsam werden jüdische und nichtjüdische Stars vom NS-Regime verfolgt – Ermordung im KZ oder Flucht ins Exil beenden die Ära. Anders als Berlin kann das Wien der Nachkriegszeit an die jüdische Tradition des Humors anknüpfen, dafür stehen Namen wie Georg Kreisler, Gerhard Bronner, Hugo Wiener und einmal mehr Karl Farkas.

      Alle Meschugge?