Wert und Wahn: Beiträge zur Marxschen Ökonomiekritik
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Stünden die Christen derart im Bann des Selbstopfers, als sie sich dessen jüdisch-messianischen Sinns sowie der Dialektik von Urchristentum und Kirche mit Blick auf die Notwendigkeit rechtlicher Vermittlung in einer unerlösten Welt endlich bewusst würden, es gäbe keinen christlichen Antisemitismus mehr, es wäre das Christentum überhaupt erst bei sich selbst.Aus dem Inhalt:I Vom Selbstopfer zum Gottesmord: Messianismus und AntijudaismusII Gesetz. Opfer. Erlösung: Messianismus und NomismusIII Versöhnung mit der Unversöhntheit: Jüdischer und christlicher Messianismus
Indem der Autor den zentralen Widerspruch des Marxschen „Kapital“ aufdeckt und einer Lösung zuführt, von der aus sich en passant auch die 150jährige Rezeption weitgehend entwirren lässt, leistet er einen nicht geringen Beitrag zum kritischen Verständnis des Kapitalverhältnisses als „Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft“ (Marx). Dabei steht und fällt die auf wenigen Seiten dicht vorgetragene Relektüre der „Kritik der politischen Ökonomie“ mit ihrer Hauptthese eines radikalen Bruchs in der Geschichte des Werts selber, des Umschlagens der Rationalität vorkapitalistischer Naturbeherrschung in eine auf nichts anderes denn Wahn gegründete Verdingung des Menschen, d. h. seine formelle, reelle und seelische Subsumtion unters Kapital.
Schmähreden gegen die islamische Alltagskultur und den Aufklärungsverrat ihrer linken Verteidiger
“ Kulturrelativisten sehen nicht, daß sie, indem sie nichtwestliche Kulturen skrupulös von ihrer Kritik ausnehmen, die Träger dieser Kulturen in ihrer Rückständigkeit einzementieren. Dies geschieht mit den besten Absichten, aber wie bekannt ist der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert. Es handelt sich um Rassismus in Reinform.” (Hirsi Ali)