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Herbert Rommel

    January 1, 1958
    Europäische Hochschulschriften - XX/521: Zum Begriff des Bösen bei Augustinus und Kant
    Globale Verteidigung der Menschenwürde
    • Globale Verteidigung der Menschenwürde

      Zum Wert des Menschen im Judentum, Christentum und Islam

      Die Studie untersucht die Gefährdung der Menschenwürde durch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und wirtschaftliche Interessen. Sie analysiert, ob es eine ethische Grundlage gibt, um die Menschenwürde global zu verteidigen, und bezieht sich dabei auf einen säkularen Würdebegriff. Im interreligiösen Dialog werden Begriffe und Metaphern aus den Heiligen Schriften des Judentums, Christentums und Islams betrachtet, die mit dem säkularen Verständnis der Menschenwürde übereinstimmen. Das Ergebnis zeigt, dass eine gemeinsame Verteidigung der Menschenwürde möglich ist, wenn Religionen ihre Perspektiven erweitern und universale Werte betonen.

      Globale Verteidigung der Menschenwürde2020
      4.0
    • Das Phänomen des Bösen prägt die moderne Welt ganz entscheidend. Dennoch gibt es gerade heute die Tendenz, den Begriff des «Bösen» zu verdrängen. Auf seinen Bedeutungsgehalt kann aber nicht verzichtet werden. Dies zeigt die Studie, indem sie ihren Ansatz bei der Augustinischen und der Kantischen Position über das Böse nimmt. In ihrem vergleichenden Teil kommt sie zu dem Ergebnis, daß es begriffsgeschichtlich hier zu einem fundamentalen Umbruch gekommen ist. Die ontologische Perspektive wurde durch die heteronome abgelöst. Besonders herausgearbeitet wird dabei die Dimension der sittlichen Freiheit. Sie ist eine notwendige Voraussetzung für das Böse, die auch unter heutigen Bedingungen relevant ist. Methodisch verfolgt die Arbeit eine kontextorientierte Interpretation. Das «Böse» wird so immer auch im Kontrast zum «Guten» bestimmt. Sein systematischer Ort im jeweiligen Grundtyp ethischer Theorie wird aufgezeigt.

      Europäische Hochschulschriften - XX/521: Zum Begriff des Bösen bei Augustinus und Kant1996