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Anne Weber

    November 13, 1964
    Besuch bei Zerberus
    August
    Über gute und böse Literatur
    Ahnen
    Ida erfindet das Schießpulver
    Epic Annette
    • Epic Annette: A Heroine's Tale is the extraordinary true story of Annette Beaumanoir: brilliant and fierce, she was a medical student living in a world at war who, at nineteen years old, joined the French Resistance and saved the lives of two Jewish children in Paris on the eve of their deportation to the camps.

      Epic Annette
      4.2
    • Ahnen

      • 267 pages
      • 10 hours of reading

      Eine poetische Zeitreise Anne Weber begibt sich auf eine Entdeckungsreise, die in die befremdende und faszinierende Welt ihres Urgroßvaters und damit in die Abgründe und Höhenflüge einer ganzen Epoche führt. Florens Christian Rang – im Buch Sanderling genannt – war Jurist, Pfarrer in zwei Dörfern bei Posen, Schriftsteller und Philosoph. Er korrespondierte mit Hugo von Hofmannsthal, war befreundet mit Martin Buber und Walter Benjamin. Doch auf der Reise zu diesem Urgroßvater stellt sich immer wieder ein gewaltiges Hindernis in den Weg: die deutsche und familiäre Vergangenheit, wie sie nach Sanderlings Tod weiterging. ›Ahnen‹ ist eine ebenso poetische wie reflektierte Zeitreise, die zugleich von den Sehnsüchten und dem Schmerz der Gegenwart erzählt.

      Ahnen
      4.0
    • Über gute und böse Literatur

      Korrespondenz über das Schreiben

      • 185 pages
      • 7 hours of reading

      Ob es gute oder schlechte Literatur gibt, ist womöglich eine irrelevante Frage, kommt man doch beim Lesen kaum umhin, selbst ohne feste Basis Urteile zu fällen. Vordringlicher scheint es, Klarheit darüber zu erlangen wie das Gute geschrieben sein müsste, um nicht bloß im Abgleich mit seinem Gegenteil zu existieren. Oder handelt es sich hierbei weniger um eine ästhetische als um eine moralische Frage, um etwas, das für die Kunst keinerlei Gewicht besitzt? Denn Kunst - und damit das Schreiben -, so die herrschende Meinung, bestellt doch ein Feld, wo kein Verbot Gesetzesstatus hat. Sowohl in fremden wie auch in ihren eigenen Werken gehen Anne Weber und Thomas Stangl während ihrer sechsjährigen Korrespondenz diesen und ähnlichen Fragen nach. Dabei vermessen sie Graubereiche und zeigen, dass es der Literatur nicht um Konventionen, um den Zwang, gut zu sein, gehen sollte, sondern allein um die Haltung zum Gegenstand – um die Wirklichkeit, die Zeit, um die Toten und den Umgang mit Toten, um Grenzen, um Moral.

      Über gute und böse Literatur
      4.0
    • August

      Ein bürgerliches Puppentrauerspiel

      • 159 pages
      • 6 hours of reading

      Het tragische leven van de zoon (1789-1830) van de beroemde Goethe en diens minnares.

      August
      3.7
    • Ist der Hölleneingang auf der Karte Frankreichs eingezeichnet? Wer sich auf den Weg nach Süden macht, die Küstenstraße am Mittelmeer entlangfährt bis nach Spanien hinein, kommt nach Port Bou, an einen Ort, der für den Übergang zwischen Leben und Tod, zwischen Lebenwollen und Aufgeben, zwischen Flucht nach vorne und endgültigem Innehalten steht. Die Reisende, die hier von sich erzählt, bleibt in Cerbère – Zerberus –, der kleinen Vorhölle. In dieser Küstenstadt erreicht sie eine Nachricht: Der Vater, der bis dahin wie unantastbar, körperlos und somit unsterblich erschien, ist lebensgefährlich erkrankt. Der erinnerten Kindheit entsteigt die Welt des immer schon abwesenden Vaters als eine ersehnte, unerreichbare, zu der man nur hochschauen, aber in die man nicht vordringen kann. Gegen die Welt der großen Geister den eigenen Kosmos zu schaffen und zu behaupten ist eine Aufgabe, der sich die Erwachsene stellen muss und endlich stellen will. So leichtfüßig tastend wie zielstrebig, so scharfsinnig wie poetisch begibt sich Anne Weber auf eine faszinierende Reise.

      Besuch bei Zerberus
      3.2
    • Tal der Herrlichkeiten

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Wer nicht sucht, der findet: So geht es Sperber, der auf einem Kai in der Bretagne seiner großen Liebe begegnet. Der großen Liebe, in ihrer Heftigkeit und Macht absolut neu, unerwartet und Jahrtausende alt. Zwei herrliche Tage und Nächte sind Sperber und Luchs gegeben, Tage und Nächte, die staunen machen und die in Teile zerfallene Welt wieder zusammenfügen. Aber dann werden Sperber und Luchs auseinandergerissen. Und Sperber wird seiner Geliebten an einen Ort folgen, von dem es eigentlich keine Wiederkehr gibt. Denn die Liebe, Wunde und Heilung zugleich, verleiht Kräfte, über die der Mensch sonst nicht verfügt. Anne Weber erzählt die Geschichte einer Liebe, die wie ein wilder nächtlicher Traum den Leser durch den Tag begleiten wird.

      Tal der Herrlichkeiten
      3.6
    • Bannmeilen

      Ein Roman in Streifzügen

      • 301 pages
      • 11 hours of reading
      Bannmeilen
      3.4
    • Kirio

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Ein Buch, das seinesgleichen und bis zum Ende seinen Erzähler suchtWer ist Kirio? Ein seltsamer Vogel, ein Verrückter, ein Heiliger? Seine Spur findet sich zuerst in Südfrankreich und verliert sich im Hanau der Brüder Grimm. Kirio läuft gerne auf den Händen und stellt auch sonst alles auf den Kopf. Er spielt Flöte und redet mit Steinen und Fledermäusen ebenso selbstverständlich wie mit Menschen. Er nimmt alles für bare Münze, bis auf die bare Münze selbst. Er vollbringt Wunder über Wunder und merkt es nicht. Wer also ist dieser Kirio? Und wem gehört die Stimme, die von ihm erzählt? Sie weiß es selber nicht! Und so ist das Rätsel auch dem Leser aufgegeben. Ist es die des Autors? Die des Schöpfers? Eines Engels? Der Phantasie? Anne Webers neuer Roman liest sich wie eine moderne Heiligenlegende und zugleich als poetischer Grenzgang zwischen Himmel und Erde.Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017

      Kirio
      2.8
    • Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: »Luft und Liebe« ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen. Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz. Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realität werden sollen, zerplatzen sie wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende mit Schrecken ... Anne Webers sprachliche Brillanz, ihre Fähigkeit, »auf leichte Art ernst zu werden« (Jochen Jung, Die Zeit) machen aus einer unerhörten Begebenheit einen doppelbödigen Roman.

      Luft und Liebe
      3.1
    • Lücken

      Zwischen Zeilen-Tönen-Ländern-Sprachen-Sätzen-Wörtern, zwischen Prosa und Gedicht

      • 100 pages
      • 4 hours of reading

      Die Protagonistin des Gedichts begibt sich auf eine Reise, um die Welt zu entdecken, während sie gleichzeitig die Verbindung zu ihrem Zuhause bewahrt. Anne Weber reflektiert in ihrer Poetikvorlesung die Spannungen zwischen Prosa und Vers und erforscht die Erzählmöglichkeiten der Gegenwart. Ihre vielfältigen Werke, die von Erzählzyklen bis zu Versepen reichen, wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter der Deutsche Buchpreis 2020. Weber, die in Paris lebt, bringt ihre Erfahrung als Autorin und Übersetzerin in ihre Texte ein und schafft somit einen reichen literarischen Dialog.

      Lücken
    • »Viele glauben, die Sprache sei ein Verständigungsmittel, ein Instrument, mit dessen Hilfe wir sagen können, was wir glauben, zu sagen zu haben. Das ist falsch. Die Geige ist ein Instrument, der Stift zur Not auch. Die Musik und die Sprache sind Ozeane. Man kommuniziert nicht mithilfe eines Ozeans.« Was ist das Eigene? Das Fremde? Was trennt das Ich vom Du? Vom Rest der Welt? Bei genauerem Hinsehen schwindet jede beruhigende Übersichtlichkeit, zumal diese unersättliche erste Person sich über ihre Sinnesorgane fortwährend kleine Happen der Außenwelt einverleibt und alsbald zu Denk- und Lebensmaterial weiterverarbeitet. Mit illusionslosem Ernst und spöttischer Lust ergründet Anne Weber die wundersame Wirkungsweise der Ersten Person, dieser inneren Recycling-Maschine. Reflexion, Fabel und Traum verbinden sich in ihrer Prosa mit fantastischer Leichtigkeit.

      Erste Person
    • »Das göttliche Recht entspricht etwa dem, was wir auf Erden gewöhnlich Unrecht nennen.« Mit Intelligenz, Leichtigkeit und schlauem Witz erzählt Anne Weber die Bücher des Alten Testaments auf ganz eigene Weise. Die Geschichten von Schöpfung, Sündenfall und Sintflut rückt sie in ein neues Licht und lässt uns wundern über das, was wir für die natürliche Ordnung der Dinge halten.

      Im Anfang war
    • Vaterland

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      Le passé s'étend devant nous comme un lointain territoire. Anne Weber entreprend un voyage vers son arrière-grand-père, le philosophe Florens Christian Rang, qu'elle appelle Sanderling, dans la Prusse d'avant 1914. Un obstacle se dresse : l'histoire allemande et familiale. Comment vivre avec un passé qu'on porte en soi comme son patrimoine génétique ? Que signifie être allemand, hier et aujourd'hui ?

      Vaterland