Flüssiges Gold. Ein Kampf um die Macht. Essad Beys fesselnde Darstellung enthüllt die dramatische Geschichte des Erdöls – des "Flüssigen Goldes" – als Motor der Weltpolitik und gnadenloses Machtinstrument. Erleben Sie den Aufstieg der Ölmagnaten – Nobel, Rockefeller, Deterding – und den geopolitischen Kampf um den wertvollsten Rohstoff des 20. Jahrhunderts, von den Anfängen der Bohrungen bis zu den großen internationalen Machtspielen. Ein brillanter literarischer Blick hinter die Kulissen der Anfänge der internationalen Ölindustrie.
Essad Bey Book order (chronological)
Lev Nussimbaum, writing under the pseudonyms Essad Bey and Kurban Said, was a prolific author who delved into complex issues of culture and identity. His works explored the intersection of East and West with a unique perspective that transcended ethnic and religious lines. Despite his Jewish heritage, he navigated and was recognized for his intellectual insights and literary quality, even by those who would later seek to exclude his origins.






Es war ein Weltbestseller, der Essad Bey zurück ins internationale Rampenlicht katapultierte: Der Orientalist von Tom Reiss brachte 2005 eine schillernde Figur in Erinnerung, umgeben von Geheimnissen und falschen Fährten, die denen um B. Traven in nur wenig nachstehen. Essad Beys erfolgreiche Romane wie Nino und Ali – veröffentlicht unter seinem zweiten Pseudonym Kurban Said – finden bis heute ihr Publikum. Daß er als Sachbuchautor Wesentliches zu sagen hatte, steht dagegen weniger im Blickpunkt. Für wohl kein Land der Welt begeisterte er sich dabei mehr als für Georgien – für ihn das Wunderland, das alle anderen Länder, nicht nur des Kaukasus, in den Schatten stellte: »Georgien, ein Märchenland, ein Wunderland. Oft wird der Satz mißbraucht Paradies auf Erden. Hier ist er am Platze denn wenn es auf Erden ein Paradies gibt, so ist es Georgien, das kleine Land zwischen der Ebene Aserbaidschans und der Küste des Schwarzen Meeres …« Seine Darstellungen Georgiens haben nichts von ihrer Frische und Fabulierlust verloren und sind bis heute die vielleicht beste Einführung in seine Landschaften, seine Völker, seine Geschichte, Kunst und Literatur – ideal für Reisende, die sich erstmals auf diesen faszinierenden Kosmos einlassen. Wer heute auf Essad Beys Spuren Georgien bereist, wird noch immer diese Begeisterung für Land und Leute und Lebensart nachfühlen können …
Der Kaukasus
- 390 pages
- 14 hours of reading
Essad Bey (eigentlich Lew Abramowitsch Nussimbaum, 1905-1942) war ein deutschsprachiger Schriftsteller russisch-jüdischer Abstammung. In diesem Werk beschreibt er den Kaukasus, seine Berge, Völker und Geschichte.
Im Jahr 1935 veröffentlicht, war das Buch das letzte Werk von Essad Bey, das unter seinem Namen in Deutschland erschien. Es erhielt positive Kritiken und wurde in viele europäische Sprachen übersetzt. Nach über 75 Jahren wird die Biographie über den letzten kaiserlichen Herrscher Russlands in einer Neuauflage einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Einzigartig ist die Widersprüchlichkeit des Autors: Essad Bey versucht, das Leben und Handeln Nikolaus II. psychologisch zu deuten und plädiert für Verständnis, während er gleichzeitig auf dessen charakterliche Schwächen und mangelhafte Führungsqualitäten hinweist. Er beleuchtet die verheerenden Auswirkungen von Nikolaus’ autokratischer Herrschaft sowohl innerhalb als auch außerhalb Russlands. Der Text ist feuilletonistisch und filmisch geschrieben und bietet eine spannende, unterhaltsame historische Biographie, die den Werdegang des russischen Kaisers als „tragisches Schicksal“ und Mythos betrachtet. Ein Nachwort liefert zusätzliche Hintergrundinformationen und setzt das Buch in den Kontext des Lebens und Werks seines Autors.
Twelve secrets of the Caucasus
- 248 pages
- 9 hours of reading
Essad Bey, the sickly son of an oil millionaire from Baku, Azerbaijan, receives permission from his father to spend the summer with his "milk brother” (that is, with whom he was nursed by the same Caucasian nanny) Ali Khan, passing the holiday in his home village in the wild Caucasus. So the two set out, under the custody of a wise attendant, into an archaic world in which chivalry counted more than buying power and poets were more highly regarded than princes – into a country in which, as a kind of curiosity shop of world history, all that is outlived and forgotten was loyally preserved. This is Essad Bey’s second book, which was first published in English in 1931. In it the author draws upon his Oriental imaginative powers, conjuring a vast panorama of the Caucasus, its people and customs. The result is a fresh and densely atmospheric work, even if not always laying claim to scientific accuracy. Often adding a touch of imagination, the author succeeds in bringing the heart and soul of this archaic world to life, which he had himself experienced and learned to love as a child.
"Allah ist groß"
- 414 pages
- 15 hours of reading
First published in Vienna in 1937, this classic story of romance and adventure has drawn comparisons to Dr. Zhivago and Romeo and Juliet. The mysterious author has recently gained attention, inspiring a forthcoming biography. After being out of print for nearly three decades, the novel was re-released last year. It is a captivating work, rich in the exotic desert landscape and the intense passion between two lovers separated by culture, religion, and war. Set on the eve of World War I in Baku, Azerbaijan, a city straddling east and west, the story follows Ali Khan Shirvanshir, a Muslim schoolboy from an aristocratic family, who falls in love with the beautiful Nino Kipiani, a Christian girl with European sensibilities. To be together, they must navigate blood feuds and scandal, embark on a daring horseback rescue, and journey through the striking deserts and remote mountain villages to Ali's uncle's opulent palace in Persia. Ultimately, they return to Baku, but as war looms, Ali faces a choice between his loyalty to his ancestral beliefs and his deep love for Nino. Combining the allure of a Scheherazade tale with epic grandeur, this novel is a timeless exploration of love amid conflict.
Öl und Blut im Orient
Meine Kindheit in Baku und meine haarsträubende Flucht durch den Kaukasus
Eine Autobiografie fast wie aus Tausendundeiner Nacht Essad Bey, alias Lev Noussimbaum, erzählt mit viel Geist und Witz von seiner Kindheit in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, sowie von seiner Flucht vor der russischen Revolution 1917, die ihn zuerst quer durch den Kaukasus, dann nach Istanbul – wo dieses Buch endet – und schließlich nach Berlin führte. Wenn Essad Bey von den Menschen des Kaukasus mit ihren für uns so fremdartig anmutenden Sitten erzählt, entfaltet er gleichsam ein anthropologisches Raritätenkabinett, das uns Leser nur in Erstaunen versetzen kann. Dabei klingen in seinen liebenvollen und bisweilen offen ironischen Worten selbst die Ausschreitungen der Revolution wie Bubenstücke und seine haarsträubende Flucht wie ein Abenteuerroman. „Öl und Blut“ im Orient ist ein lehrreiches und amüsantes Buch; es war in den 1930er-Jahren in Deutschland und den USA ein Bestseller.
Nach den Terroranschlägen in den USA wird der Islam vielfach gleichgesetzt mit Unterdrückung und Gewalt. Diese Biographie über den Begründer der islamischen Bewegung, Mohammed (570-632), führt zurück an die Ursprünge dieser Religion. Die faktenreiche und zugleich suggestive Darstellung des Schriftstellers Essad Bey ergibt ein differenziertes Bild des Islam und seiner Bedeutung für die Menschheitsgeschichte.

