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Mareile Kurtz

    Mausmakis blaue Pumas
    Pfui Spinne, Watte, Knopf!
    • Mausmakis blaue Pumas

      Über chemisches Heilfasten und die Angst, sich zu Tode zu feiern

      • 384 pages
      • 14 hours of reading

      Emma Fröhlich ist überzeugt, dass sie ihren 28. Geburtstag nicht erleben wird. Drogen und Bulimie zersetzen ihren Körper, und die Rückkehr in ein nüchternes Leben erscheint unerträglich. Ihre Suche nach Glück und Identität hat sie süchtig gemacht. Jahrelang erlebte sie mit ihrer Freundin Regina und anderen Mitbewohnern ihrer Party-WG wilde Nächte und berauschende Trips, unterstützt von Ecstasy, Speed, Kokain und anderen Drogen. Ein verstörendes Erlebnis auf einem Club-Parkplatz zwingt Emma, über die Folgen ihres Lebensstils nachzudenken. Sie rekonstruiert schonungslos ihre Vergangenheit und sucht in Büchern und Songtexten nach Antworten, wobei das Schreiben ihr als Therapie dient. Mit jeder Zeile kommt sie ihren Problemen näher, doch erst ein Schicksalsschlag öffnet ihr die Augen. Die Techno-Szene, geprägt von Drogen, Sex und Musik, wird zu ihrem persönlichen Wunderland, wo sie ohne Anstrengung Gewicht verliert und den Druck der Gesellschaft hinter sich lässt. Diese Freiheit ist jedoch trügerisch; wer diese Scheinwelt zur Realität erklärt, wählt das Gegenteil von Leben. Mareile Kurtz führt Emma zu der schmerzlichen Erkenntnis, dass das Party-Wunderland auch eine düstere Kehrseite hat.

      Mausmakis blaue Pumas2013
    • Die eigenen Macken zu akzeptieren ist eine gute Voraussetzung für ein zufriedenes und glückliches Leben. Mareile Kurtz – selbst Phobikerin – hat Menschen mit den unterschiedlichsten Ängsten und Abneigungen getroffen und mit ihnen über ihre skurrilen Panikattacken, verrückten Alltagsprobleme und liebgewonnenen Ticks gesprochen. Die Geschichten sind außergewöhnlich, selbstironisch und tragisch-komisch: Sie erzählen von Knopf-, Clown-, Spritzen-, Puppen-, Pappe-, Frauen- und Kaugummiphobien. Der Autorin ist ein liebevolles und witziges Plädoyer gelungen, über das sich »Normalos« und »Angsthasen« gleichermaßen freuen können. Denn 'Pfui Spinne, Watte, Knopf!' zeigt: Dort draußen gibt es immer jemanden, der noch ein bisschen verschrobener ist als man selbst.

      Pfui Spinne, Watte, Knopf!2010
      3.5