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Ulrich Klappstein

    Die vier George
    Faunische Bilderfluchten
    »Potz Louis Harms & Candaze«
    • Faunische Bilderfluchten

      Arno Schmidt und der Brücke-Maler Otto Mueller. Eine komparatistische Studie. DE

      • 224 pages
      • 8 hours of reading

      Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Bild und Text, insbesondere im Kontext des "pictural turn", der die Literaturwissenschaft seit den 1990er Jahren beeinflusst hat. Anhand von Arno Schmidts Kurzroman wird gezeigt, wie bildliche Erfahrungen für seine Erzählungen essentiell sind und Gemälde mehr als nur einen narrativen Rahmen bieten. Zudem wird der Einfluss von Otto Muellers Werk auf Schmidts Protagonisten beleuchtet, während die Grenzen zwischen Bildkunst und Literatur thematisiert werden. Die Studie reflektiert auch die persönliche Begeisterung für Schmidts künstlerisches Schaffen im Kontext des Expressionismus.

      Faunische Bilderfluchten2022
    • »Potz Louis Harms & Candaze«

      Texte zu Arno Schmidts »Die Schule der Atheisten«

      • 560 pages
      • 20 hours of reading

      Im Fokus dieses Bandes steht das Gedankenspiel des Protagonisten William T. Kolderup, das sich aus Erinnerungsfragmenten zusammensetzt. Die Geschichte thematisiert das Zusammentreffen zweier Missionare mit drei Atheisten und entfaltet sich in einer Schiffbruch- und Inselerzählung. Die Herausgeber interpretieren diese Episode als Fortsetzung der Auseinandersetzung mit dem christlichen Heilsversprechen und als eine umgekehrte Theodizee. Die Erzählung bietet einen poetologischen Wert und reflektiert die Konzepte des Atheismus innerhalb einer fiktiven Rahmenhandlung.

      »Potz Louis Harms & Candaze«2021
    • Die vier George

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      'Wir sind nicht die Muse der Geschichte, sondern blos die Zofe, die Plaudertasche — der Kammerdiener, vor dessen Augen Niemand ein Held ist …' William Makepeace Thackeray (1811–1863) entwirft ein lebendiges Panorama der englischen Gesellschaft im 18. und 19. Jahrhundert. Hinter seinen plauderhaften Ausführungen verbergen sich analytische Schärfe und Kritik. Als Historiker der Zeit von 1714 bis 1830 thematisiert er moderne Formen der Mentalitäts-Geschichtsschreibung, etwa in seinen Betrachtungen zur Kultur des Kartenspielens und den Aktivitäten der gesellschaftlichen Spitzen. Auch bei königlichen Zeremonien, wie den Kniebeugungen, kam es stets zu amüsanten Unfällen. Der Literaturwissenschaftler Ulrich Klappstein bietet im Nachwort grundlegende Informationen zu Thackeray, seiner literaturgeschichtlichen Bedeutung und den spezifischen Themen der Zeit-, Hof- und Sittenbilder. Dabei wird die Personalunion der Königreiche Hannover und Großbritannien von 1714 bis 1834 und die Rolle der vier Welfenkönige beleuchtet. Die Neuedition schließt Lücken der Erstübersetzung von 1861 und ergänzt die dort ausgelassenen Gedichte Thackerays im Anhang. So steht einer Neuentdeckung dieses Glanzstücks komischer Geschichtsschreibung nichts mehr im Wege.

      Die vier George2014