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Jens Wietschorke

    January 1, 1978
    Chronist der wilden Jahre. Mit Siegfried Kracauer durch die Weimarer Republik
    MERKUR September 2019
    Wien - Berlin
    1920er Jahre. 100 Seiten
    • 1920er Jahre. 100 Seiten

      • 100 pages
      • 4 hours of reading

      Woher kommt die Begeisterung für Swing, Coco Chanel und »Gatsby«-Partys, für die »Roaring Twenties« mit ihrer Musik und ihrem Zeitgeist? Vielleicht liegt es daran, dass die 1920er Jahre einiges mit unserer Gegenwart gemeinsam haben – vom Einfluss der Weltwirtschaft auf das Leben des Einzelnen oder der Bedeutung der Populärkultur bis zur politischen Polarisierung. Jens Wietschorke geht der Faszination der 1920er Jahre auf den Grund und erzählt mitreißend von einer Epoche, in der kühnste Modernitätsträume, Vergnügungssucht, Nostalgie und Gewalt aufeinanderprallten. »Mit dieser Zeit verbinden fast alle etwas: Jazz und Swing, Cole Porter und Josephine Baker, Jean Cocteau und Gertrude Stein, Magnus Hirschfeld und Marlene Dietrich, Dada, Expressionismus und ›Berlin Alexanderplatz‹, Lenin, Hindenburg und Mussolini.«

      1920er Jahre. 100 Seiten
      5.0
    • Ausgezeichnet als »Wissenschaftsbuch des Jahres« 2024, beleuchtet die spannende Rivalität zwischen Berlin und Wien, zwei Metropolen mit konträren Charakteren. Berlin, als „arm, aber sexy“ beschrieben, steht im Gegensatz zu Wien, das gemächlich, traditionsbewusst und etwas morbide ist. Diese beiden Großstädte wurden schon immer miteinander verglichen und haben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, während der klassischen Moderne, viele Künstlerinnen, Schauspieler und Exzentriker angezogen, die oft zwischen den beiden Städten schwankten. Jens Wietschorke untersucht die faszinierende Beziehungsgeschichte dieser Metropolen und enthüllt dabei Überraschendes und Vergnügliches. In der Laudatio zum »Wissenschaftsbuch des Jahres« 2024 wird hervorgehoben, wie Wietschorke die rivalisierenden Zentren politisch, kulturell und geistesgeschichtlich analysiert. Er beschreibt das Wechsel- und Abgrenzungsverhältnis sowie die Wissens- und Kulturtransfers zwischen den Städten. Besonders interessiert ihn der vergleichende analytische Blick auf den „Zirkulationsprozess zwischen Klischee und Wirklichkeit“. So entsteht ein Kaleidoskop der deutschsprachigen Moderne, das viele Aspekte neu beleuchtet und bestehende Ressentiments in beiden Städten dekonstruiert. Eine erhellende Untersuchung von Klischees und traditionellen Vorstellungen!

      Wien - Berlin
    • MERKUR September 2019

      • 104 pages
      • 4 hours of reading

      Burkhard Müller denkt sehr grundsätzlich über das Phänomen "Farbe" nach. Eine kleine Geschichte der Bewerbung hat Timo Luks verfasst. Hanna Engelmeier analysiert jüngste Diskussionen zur Frage des literarischen Kanons. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur einer Neusichtung.Nicht weniger als eine "Metaphysik des Diesseits" erkennt Burkhard Müller beim Nachdenken über die Farbe. Bernhard Dotzler sichtet mit dem Blick des Medienwissenschaftlers Bilder von der Mondlandung der Apollo 11 vor fünfzig Jahren. Eine kleine "Geschichte der Bewerbung" hat Timo Luks verfasst.Um die "Teenage Kicks" der Popmusik – von Bruce Springsteen bis Billie Eilish – geht es in Heide Volkenings Popkolumne. Eva Geulen befasst sich in ihrer Literaturkolumne mit narrativer Weltschöpfung, vor allem bei Lovecraft. Georg Simmerl unterzieht jüngere Merkur-Beiträge zum Thema Populismus und Liberalismus scharfer Kritik. Jens Wietschorke liest Reportagen, die der Neuen Rechten und ihren Vertretern auf den Grund zu gehen versuchen.Die Frage nach dem literarischen Kanon und jüngere Kanondiskussionen analysiert Hanna Engelmeier. Matthias Rothe unterzieht die DDR-Literatur mit dem Abstand von über dreißig Jahren einer Neusichtung. In seiner Schlusskolumne fragt und antwortet sich Robin Detje durch einen Fragebogen zur Lage der Dinge.

      MERKUR September 2019
    • Chronist der wilden Jahre. Mit Siegfried Kracauer durch die Weimarer Republik

      Ein einzigartiger Blick auf die Weimarer Republik

      • 304 pages
      • 11 hours of reading

      Zwischen Glanz und Krise – mit Siegfried Kracauer durch die Weimarer Republik Tanzpaläste, Kaufhausfenster, Bestsellerlisten – der vielleicht schärfste Chronist der Goldenen Zwanziger Siegfried Kracauer sah in den Oberflächen der Weimarer Republik die Tiefe der Gesellschaft. In seinem kulturhistorischen Streifzug erschließt Jens Wietschorke die Zeitungsminiaturen Kracauers neu und bringt sie in Dialog mit der Gegenwart. So entsteht ein einzigartiger Zugang zu einer Epoche voller Krisen und Kreativität, deren kulturelle Dynamik und gesellschaftliche Spannungen heute aktueller sind denn je.

      Chronist der wilden Jahre. Mit Siegfried Kracauer durch die Weimarer Republik