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Bettina Zehetner

    Krankheit und Geschlecht
    Reparaturprojekt Mann - Erholungsgebiet Frau: Feministische psychosoziale Beratung bei Beziehungskonflikten, Gewalterfahrung, Trennung und im Umgang mit Arbeit, Geld und Körper
    • In einer feministischen Beratung wird auf Gewalterlebnisse nicht mit Fragen wie „Haben Sie ihn irgendwie provoziert?“ reagiert, sondern es wird eine emanzipatorische Haltung eingenommen. Gender wird als soziale und kulturelle Konstruktion verstanden, die im Kopf und nicht zwischen den Beinen sitzt. Dr.in Bettina Zehetner, Mitbegründerin der Beratungsplattform FRAUEN* BERATEN FRAUEN* in Wien, zeigt anhand praktischer Beispiele, wie eine feministische Haltung die Therapie transformiert. Klienten lernen, geschlechtsspezifische Bewertungen zu hinterfragen und erkennen, dass ihre Probleme oft gesellschaftlich bedingt sind. Dies fördert ein kritisches Bewusstsein und ermutigt zur Entwicklung eigener Lösungen. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die Erkennung feministischer Beratung, die Bedeutung von nicht-geschlechterrollenkonformem Verhalten, feministische Paarberatung, Trennungsstrategien und die Dynamik von Gewalt in Beziehungen. Es behandelt auch die Herausforderungen, die Frauen in Beruf und Gesellschaft begegnen, sowie geschlechtsspezifische Krankheitskulturen. Der Text lädt dazu ein, sich mit den Prinzipien feministischer Beratung auseinanderzusetzen und die eigene Perspektive zu erweitern. Ziel ist es, Empowerment und Autonomie zu fördern und Klienten zu unterstützen, ihre Lebensrealitäten aktiv zu gestalten.

      Reparaturprojekt Mann - Erholungsgebiet Frau: Feministische psychosoziale Beratung bei Beziehungskonflikten, Gewalterfahrung, Trennung und im Umgang mit Arbeit, Geld und Körper2020
    • Krankheit und Geschlecht

      Feministische Philosophie und psychosoziale Beratung

      • 317 pages
      • 12 hours of reading

      Judith Butlers Geschlechterkonzeption als Performativität (Annahme, Verschiebung, Wiederholung) findet eine Exemplifizierung in den geschlechtsspezifischen psychosomatischen Phänomenen wie hysterischer Konversion, Essstörungen oder selbstverletzendem Verhalten. Diese performativen Aspekte von Krankheit und Geschlecht in ihrer Verschränkung sind das Thema der vorliegenden Studie. Aus dem Blickwinkel dekonstruktivistischer feministischer Philosophie einerseits und psychosozialer Beratungspraxis andererseits werden Diskurse über »Weiblichkeit«, »Normalität« und »Krankheit« auf ihre tatsächlichen Verkörperungen und gesellschaftlichen Normierungen hin untersucht.

      Krankheit und Geschlecht2012