Barbara Frischmuth Books
Barbara Frischmuth is an Austrian author whose literary contributions span both poetry and prose. Her works frequently delve into the intricacies of human relationships and the inner lives of characters with a keen insight. Frischmuth is distinguished by her refined prose and her ability to capture subtle nuances of emotion and thought. Her writing invites readers to contemplate the nature of existence and the human psyche.







Rückkehr zum vorläufigen Ausgangspunkt
- 170 pages
- 6 hours of reading
Distanz und Nähe zum anderen Menschen ; Frauen, die Probleme mit sich und anderen haben ; das Scheitern einer Beziehung ; die List, mit der sich ein Enkelkind gegen seine Großmutter wehrt ; die Empfindungen einer Todkranken ; die Wahrnehmungen eines behinderten Kindes ; die Begegnung mit einem fremden, exotischen Land - das sind die Themen dieser Geschichten, in denen Barbara Frischmuth alltägliches Leben so intensiv spiegelt, daß es schwerfällt, sich zu entziehen.
Die Schönheit der Tag- und Nachtfalter
- 128 pages
- 5 hours of reading
Diese kleinen Meisterwerke der Fantasie sind zugleich ein Plädoyer gegen die Ausbeutung der Natur durch den Menschen.Blau schillernde Käfer, pelzige Nachtfalter, mutige Heuschrecken und flirrende Libellen sind die Held*innen von Barbara Frischmuths neuen Erzählungen. Doch wenn wir genauer hinsehen, so geht es der Autorin nicht nur um sorgfältig beobachtete Insekten: Es geht um fein gezeichnete Symbiosen von Mensch und Natur, um seltene Mischwesen zwischen Mädchen und Käfer, um sprechende Libellen oder um das, was wir uns von den schlauen Heuschrecken abschauen können. Mit liebevollem Humor zeigen uns diese Geschichten, wie sehr wir Menschen Teil der Natur sind. Denn, so wird die Gärtnerin und Dichterin Barbara Frischmuth niemals müde zu betonen: Nur in einem Zusammenleben mit der Natur, das von Respekt und Achtsamkeit geprägt ist, haben wir alle eine Überlebenschance.
»Die bloße Möglichkeit, einen Garten anzulegen, hat mich die Wirklichkeit der Welt gelehrt, im Guten wie im Bösen. Davor waren lange Jahre des Träumens.« Wenn eine Autorin dem Garten verfallen ist, kann es nicht ausbleiben, daß sie auch über das schreibt, was ihr beim Gärtnern widerfährt. Und da kein Gartenjahr dem andern gleicht und ein Garten in ständiger Veränderung begriffen ist, erzählt Barbara Frischmuth nun nach dem literarischen Gartentagebuch "Fingerkraut und Feenhandschuh" ganz neue "Gartengeschichten". Mittlerweile übrigens haben die Pflanzen vollends begonnen, in ihre Erzählungen hinüberzuwuchern, und so kann man in zwei vergnüglich versponnenen Geschichten erfahren, daß es zwischen Blumen und Menschen nicht immer nur romantisch zugeht. Pressestimmen zu »Fingerkraut und Feenhandschuh. Ein literarisches Gartentagebuch«: »... eine ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Lektüre für den geistreichen Gartenfreund.« Rhein-Main-Zeitung »... ein Buch, das nicht nur Gartenliebhaber und -besitzer mit Vergnügen und Gewinn lesen werden.« Unsere Zeit
Haschen nach Wind
- 143 pages
- 6 hours of reading
Ida, die Pferde und ObIda ist aufmüpfig und ganz schön unverschämt: Sie lässt sich von niemandem etwas gefallen. Außerdem ist sie fest entschlossen, die Ferien auf dem Land ganz schnell hinter sich zu bringen. Doch als Ida einen ganz besonderen Freund findet und das junge Pferd Anastas und den ungarischen Hirtenhund Liszt trifft, wird vieles anders.Bine und RebellAuch Bine freut sich kein bisschen auf ihre Reiterferien mit vielen anderen Mädchen – die sie alle nicht leiden können. Jedenfalls glaubt Bine das. Erst der sanfte Rappwallach Rebell und neue Freunde helfen Bine, ihre Scheu und Isolation zu überwinden.
Barbara Frischmuths literarische Gartenbücher sind eine Liebeserklärung an die Natur. Da sie eine exzellente Beobachterin ist, hat auch der gartenlose Naturliebhaber seine Freude an ihren stimmungsvollen, amüsanten Schilderungen, die von verführerischen Fotos ergänzt werden. Wie jeder Gärtner weiß Barbara Frischmuth, daß sie sich die Bewohner ihres Gartens nur bedingt aussuchen kann. Unstete Blumen ziehen von Beet zu Beet. Pflanzen wandern ein und verdrängen alteingesessene, andere verschwinden spurlos. Eine Primadonna wie die Pfingstrose ist nicht anspruchsvoller als die angeblich genügsamen Gräser. Am unberechenbarsten sind die tierischen Mieter vom ritterlichen Kater Max und den mörderischen Lilienhähnchen bis zu Milli, der Erdkröte mit dem Zauberblick. Wie in den bisherigen zwei wundervollen literarischen Gartenbüchern erzählt Barbara Frischmuth mit Esprit und Ironie - diesmal von ihren Erfahrungen als Hauptmieterin einer eigenwilligen Garten-WG. „So erholsam wie ein Nachmittag auf der Gartenbank“ Marie Claire „Lesefutter mit Niveau und schönen Fotos“ Stuttgarter Zeitung
An einem Sommertag in einer großen Stadt erwacht Amy Stern. Sie spürt in sich eine Verwandlung, aber kaum noch ahnt sie, wer sie einmal gewesen ist: Die Fee Amaryllis Sternwieser. Die junge Frau hat allerdings wenig Zeit über ihre Vergangenheit nachzudenken, denn sie wird vielfach gefordert. Die Lebensläufe anderer Frauen, die sich aus traditionellem Rollenverhalten zu befreien versuchen, bedrängen die sensible Zuhörerin - Bald droht sie selbst in die Abhängigkeit geraten und schließlich steht sie vor der Entscheidung: Soll sie Ihre Schwangerschaft - ihre Mutterschaft annehmen?
Über die Verhältnisse
- 226 pages
- 8 hours of reading
Über die Verhältnisse - bk1346; Residenz Verlag; Barbara Frischmuth; Paperback; 1987
Anna ist verschwunden, aber ist ihr ein Unglück geschehen, oder hat sie sich viellicht davongestohlen, um ein bißchen Leben nachzuholen? Aus den mal irritierten, mal sorgenvollen, mal ironischen Stimmen von vier Beteiligten läßt Barbara Frischmuth ein lebendiges Bild der Verschwundenen erstehen. Weil Anna auf ihrem Glücksanspruch beharrt hat, beginnen auch die anderen, intensiver zu leben.
Die Mystifikationen der Sophie Silber
- 318 pages
- 12 hours of reading
Die märchenhafte Welt der Feen und Waldgeister ist in diesem phantastischen Roman auf wunderbare Weise mit der Geschichte der jungen Schauspielerin Sophie Silber verwoben. Sophie wird als einziger menschlicher Gast zu einem merkwürdigen Kongress in ein entlegenes Hotel in der Steiermark eingeladen, wo Elfen, Feen, Wassermann und Berggeist über sie den Dialog zu den Menschen suchen. Aber Sophie begegnet nicht nur ihnen und der Fee Amaryllis Sternwieser, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit. »Sehr vielschichtig, humorvoll und zauberhaft verspielt, zugleich aber auch voll Dramatik und voll wunderbarer Intensität.« Die Presse
Schaufel, Rechen, Gartenschere. Was die Hände brauchen
- 64 pages
- 3 hours of reading
Barbara Frischmuth reflektiert über die Beziehung zwischen Mensch und Natur durch die Nutzung einfacher Gartengeräte. Sie beschreibt, wie diese Werkzeuge den Austausch mit Pflanzen und Tieren im Garten ermöglichen und erzählt voller Dankbarkeit von den Erfahrungen, die ihre Hände dabei sammeln.
Die Schrift des Freundes
- 352 pages
- 13 hours of reading
Unter merkwürdigen Umständen lernt die junge Wienerin Anna Margotti, die zwar gern Geschichten erzählt, aber sonst als Computerspezialistin eher nüchtern ist, Hikmet kennen. Zunächst scheint sich nur eine Liebesgeschichte zu entwickeln, doch plötzlich verschwindet er, und niemand will ihn gekannt haben. Bald ahnt Anna, daß Hikmets Zugehörigkeit zu den Aleviten, einer antidogmatischen islamischen Glaubensgemeinschaft, mit dem Verschwinden zusammenhängt und daß sie selbst irgendwie schuldig ist. - Ein spannender Roman über die Begegnung verschiedener Kulturen und den politischen Umgang mit Minderheiten.
Sommersee
- 198 pages
- 7 hours of reading
Zusammen mit seinen Eltern verbringt Manfred einen Urlaub im österreichischen Salzkammergut. Es ist ein wunderbarer Sommer, denn nach seiner Herzoperation kann sich Manfred wie ein 'normales' Kind bewegen. Er freundet sich mit den anderen Kindern am Ferienort an und erlebt mit ihnen eine fröhliche Zeit mit Spiel und Spaß.
"Ägypten ist ein uraltes Haus, niemand weiss mehr, was sich hinter seinen Türen befindet", sagt man Valerie. Gerade das reizt sie, das und die unbekannte Vielfalt von orientalischen Lebensentwürfen, denen sie von Alexandria bis Luxor begegnet. Auf ihren Erkundungsgängen und -fahrten hat sie drei sehr unterschiedliche Begleiter: die Freundin Lamis, den altägyptischen Gott Thor und Abbas, den einstigen Geliebten. Lamis zeigt ihr das gegenwärtige Ägypten; Thot, der Gott der Schreiber, Diebe und Heiler, öffnet ihr das Verständnis für seine mystischen Ebenen, und Abbas lebt in ihrer Erinnerung weiter. Als Lamis sie mit Europäerinnen bekannt macht, die Ägypter geheiratet haben, beginnt sie sich zu fragen, wie ihr eigenes Leben ausgesehen hätte, wäre sie Abbas damals gefolgt. So sammelt sie begierig die Lebensgeschichten dieser Frauen und findet immer neue Varianten der eigenen darin wieder. Wenn Valerie das Fremde und Andere erkundet, entdeckt sie gerade dabei - zwischen Orient und Okzident - sich selbst. (Quelle: Umschlagtext).
Fingerkraut und Feenhandschuh
Ein literarisches Gartentagebuch
Der Garten um Barbara Frischmuths Haus fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, was die harte Arbeit, die nötig war, um ihn zu gestalten, in den Hintergrund rückt. Fröste, Hitzeperioden, Käfer und Schnecken haben sie gelehrt, Geduld und Respekt vor der Natur zu entwickeln. Sie reflektiert, dass der Gärtner nicht einfach einen Garten „schafft“, sondern vielmehr den Garten in seiner Entfaltung unterstützt. Der Garten hat sich einen Gärtner gefunden, der sich leidenschaftlich für ihn interessiert. Zu den gärtnerischen Tugenden gehört es, die Vorschläge des Gartens zu beachten und anzunehmen. Mit Esprit und Selbstironie erzählt Frischmuth von ihren Erfahrungen: von Glücksmomenten und Fehlschlägen, von Begehren und Entdeckungen. Sie beschreibt, wie sie sich in die Suche nach Sämereien und Setzlingen vertieft und lernt, Schädlinge zu überlisten, während sie eigene Gärtnerschrullen entwickelt. Zudem teilt sie Wissenswertes über Pflanzen und gibt wertvolle Ratschläge für Gartenliebhaber. Das Buch ist reich bebildert mit Aufnahmen aus ihrem Garten in Altaussee im Salzkammergut.
14 Erzählungen, die zeigen, daß das Leben kein Spiel ist. Doch gerade Frauen haben das Herz, nicht aufzugeben, wenn es ernst wird
Ein phantastischer Roman über Frauen, die sich einen Schritt über die herkömmliche Art zu leben hinausgewagt haben. Die Schriftstellerin Amy Stern ist an einem Wendepunkt angelangt. Das Leben in der Großstadt, die Beziehung zu Klemens, dem Mann, den sie liebt, all das ist schwierig geworden. Amy erkennt, daß sie die Verantwortung für ihr Tun nun selbst übernehmen muß. Kai, ihr Kind, hilft ihr auf diesem Weg. Amy sieht das Bild einer Kinderrepublik vor sich, die sich durch gegenseitig Fürsorge, Selbstbehauptungswillen und Voruteilslosigkeit auszeichnet. Eine Vision für die Zukunft.
Durch Herkunft, Heirat oder innere Bindung gehören sie zu einer Familie: Regula, Vevi und Trudi. Ihre Lebenslinien kreuzen einander oder entfernen sich zeitweise und ergeben immer neue Variationen eines Musters aus Liebe, Geburt, Unglücksfällen, Rettung und Tod. Barbara Frischmuth erzählt, welche Kraft in Frauen ruhen kann, so daß sie unter glücklichen wie schlimmen Umständen fähig sind, sich um einander und andere zu kümmern, als wäre man einander Kind.
Von der Magie, dem Unerklärlichen und der Verlorenheit einer Kindheit. Groß ist die Welt, aber weit entfernt, glaubte die Kleine. Doch der Krieg erreichte selbst den abgelegenen Ort und ihre Familie. In dem arglosen Blick eines Mädchens wird die Kindheit an einem Ort lebendig, an dem Heil und Unheil Tisch an Tisch zur Sommerfrische saßen. Als es die Klosterschule verließ, endete auch die Kindheit. Aber Fotos und Erzählungen locken die Zeitstimmung und eine besondere Familiengeschichte hervor. »Ein zu Literatur gewordener Rückblick auf ihre Kindertage in Altaussee während des Zweiten Weltkriegs und danach – erfüllt von erlebter und erzählter Zeitgeschichte.« ORF
Fanny ist Archäologin und hat sich, nach der Trennung von ihrem Mann, zu ihrer Schwester Malvine zurückgezogen.
In der Fremde leben Eine Studentin der Orientalistik reist in die Türkei, um Material für ihre Dissertation über einen geheimnisvollen Orden zu sammeln. Doch so freundlich sie aufgenommen wird und so sehr sie versucht, Umgangsformen und Spielregeln zu beachten – sie stößt auf Schweigen. Ausgehverbote und Verhaftungen lassen sie begreifen, daß die Wirklichkeit wenig gemein hat mit ihren märchenhaften und mystischen Vorstellungen. Sie beginnt, Realitäten wahrzunehmen, und ahnt, warum manches im verborgenen geschehen muß.
Machtnix ist ein kleines Mädchen, das aus einem Lager fortgelaufen ist. Es trifft eine Kröte, die der Meinung ist, die Welt erschaffen zu haben. Gemeinsam ziehen sie weiter. Und wie bei den ˜Bremer Stadtmusikanten˜ gesellen sich weitere Weggefährten zu ihnen: das blinde Huhn, die zu Ohnmachtanfällen neigende Maus und der Blindgänger namens Klein-Gottfried. Sie alle versuchen dem Krieg zu entfliehen. Wie sie ihren beschwerlichen Weg hinter sich bringen, erzählt die Autorin mit viel Phantasie.
Der junge Stubenkater Dario spielt für sein Leben gern mit losen Badewannenstöpseln. Eines Tages ist er mal wieder hinter solch einem Spielzeug her, dabei springt er versehentlich aus dem Fenster, landet zuerst auf dem Rücken einer vorüberfliegenden Krähe und dann auf einem Sperrmüllwagen, der zur Mülldeponie am Kanal entlang fährt. Wie will Dario da je wieder rauskommen? Seine Mutter Donna, die sich große Sorgen macht um ihren tolpatschigen Sohn, findet unversehens Hilfe bei den Tieren am Donaukanal, bei hilfreichen Mäusen, Möwen und Hunden, die sich einen ganz klugen Plan ausdenken....
Die Frau im Mond
- 156 pages
- 6 hours of reading
Nachts pirscht Colombina mit dem schwarzen Panther durch die Stadt. Seine grünen Augen leuchten durch die Fenster des Wohnblocks. Vom Stadtrand her duftet Jasmin. Tagsüber sitzt eine Frau im Kaffeehaus, zeichnet und wartet. Und wieder eine andere denkt darüber nach, was man von anderen fordern darf, was man geben muss, was man tun kann, damit es besser wird und wahrer, und wie man erkennen kann, wer man ist und was man will. „Die Antwort auf diese Frage versuchen die Frauen auf unterschiedliche Weise zu finden: denkend die eine, zeichnend die andere und spielend die dritte. Colombina und Pierrot wollen das Stück vom neuen Mann und der neuen Frau, mit einem Wort das Stück vom neuen Menschen. Es sind gute Gedanken, die Barbara Frischmuth in diesem Roman verarbeitet hat, und es ist ein schönes Buch daraus geworden.“ (Abendzeitung, München)
Nach dem Verlust beginnt das Leben neu Ada hat nach dem Selbstmord ihres Freundes auch als Malerin gerade mit ganz neuen Bildern begonnen, als plötzlich drei lebhafte Kinder und ihr Jugendfreund Jonas in ihr Leben eindringen. Ihre Mutter Martha musste es verwinden, dass ihr Mann gemeinsam mit seinem kurdischen Freund Vedat spurlos im Ararat-Gebirge verschwand. Seitdem trifft sie sich einmal im Jahr mit Vedats Frau Lale, um sich gemeinsam ihrer Männer zu erinnern, auch wenn sie keinen Ort haben, um zu trauern. Lilofee, die Tante, hatte als junges Mädchen in den Bergen einen Kriegsgefangenen versteckt und musste mitansehen, wie er, ihre große Liebe, verraten und verschleppt wurde. Nie wird sie das vergessen können, aber sie rächt sich. Barbara Frischmuth erzählt klug und mit der nur ihr eigenen souveränen Leichtigkeit, die das Unerträgliche nie vergessen lässt, wie jede dieser Frauen es lernen muss, im Jetzt zu leben und Liebe wieder zuzulassen. „Eine der gefährlichsten Fragen ist: Was wäre gewesen, wenn? Mit ihr fängt jegliches Erzählen an.“
Der unwiderstehliche Garten : eine Beziehungsgeschichte
- 233 pages
- 9 hours of reading
Was uns alles blüht Auch für eine hingebungsvolle Gärtnerin wie Barbara Frischmuth kommt der Tag, an dem sie beschließt, den Garten zu verkleinern. Während sie halbherzig Beete auflöst, muss sie daran denken, was die moderne Neurobiologie darüber entdeckt hat, wie Pflanzen kommunizieren – untereinander und mit dem Menschen. Trotz guter Vorsätze ertappt sie sich dabei, dass sie wieder Setzlinge kauft. Aber macht ein schmerzender Rücken manchmal nicht glücklicher, als es im Alter bequem zu haben? Man muss sich einer Sache widmen können, um glücklich zu sein, und dafür bietet der Garten einen perfekten Raum. Wenn Barbara Frischmuth also über die Unwiderstehlichkeit eines Gartens erzählt, lenkt sie unseren Blick auf die Vielfalt des Lebens selbst. „Mir ist klar, dass die Bewohner des Gartens wesentlich besser über mich Bescheid wissen, als ich über sie.“
Die Entschlüsselung
- 195 pages
- 7 hours of reading
Auf dem Fetzenmarkt in Grundlsee erregt ein ausgestopfter Dachs die Begierde gleich mehrerer Interessenten. Im Gerangel fällt ein verschnürtes Päckchen heraus. Bald merkt die Erzählerin, daß alle hinter diesem Bündelchen her sind. Da es jedoch nur leere vergilbte Bögen enthält, läßt sie sich widerstrebend von den andern, die sie nicht in Ruhe lassen, erklären, daß es sich um den Briefwechsel eines ketzerischen türkischen Dichters aus dem 14. Jahrhundert mit der hiesigen Äbtissin Wendlgard handeln soll, die freilich hundert Jahre früher lebte. Nachdem die Schrift sichtbar ist, beginnt die Entschlüsselung. Aber je mehr sie sich in die Texte vertiefen, desto mehr Spuren in die ferne bis jüngste Vergangenheit und zwischen Europa und dem Orient tun sich auf. Alles hängt auf mysteriöse Weise mit allem zusammen, die Gegend wimmelt plötzlich von Hinweisen. Nur eins scheint sicher: dieser Ort ist die Schnittstelle zwischen Traumzeit und Zeitgeschichte. Diese höchst amüsante Geschichte vereinigt spielerisch und mit Esprit alle literarischen Motive Barbara Frischmuths.
Die Ferienfamilie
- 131 pages
- 5 hours of reading
Eine Patchworkfamilie macht Urlaub.Das Ferienhaus, das Nora für sich und ihren Sohn Pu gemietet hat, ist geräumig, und so lässt sie sich leicht überreden, auch ihre Nichte und Fenek, den Sohn ihres ersten Mannes, mit einziehen zu lassen. Die Verhältnisse dieser Ferienfamilie scheinen kompliziert, aber verworrene Beziehungen sind die Kinder gewöhnt, denn ihre Eltern erproben unentwegt neue Liebes- und Ehekombinationen. Aber dann taucht Noras alter Schulfreund Lajosch auf. Zögerlich versucht er, den Platz an Noras Seite einzunehmen. Sofort misstrauisch, unterziehen ihn die Kinder harten Prüfungen und Abschreckungsmanövern … Höchst amüsant beschreibt Barbara Frischmuth gleichermaßen die Erfahrungen der Scheidungskinder wie die Unsicherheit der Erwachsenen, die von den Kindern nachsichtig durchschaut werden.
In diesem Bestiarium von Barbara Frischmuth verstricken sich Redewendungen und Sprichwörter in absurde Tiergeschichten, die sowohl das Animalische als auch das Allzumenschliche erkunden. Die Autorin lässt sich von der Sinnlichkeit der Sprache verführen und verfolgt die Wendungen der Rede, während ihre tierischen Protagonisten stets auf der Hut sind, um nicht in Fallen zu tappen oder Eselsbrücken zu verpassen. Die Geschichten führen zu skurrilen Szenarien wie dem dicken Hund, dem Kroko-Deal und dem Katzenjammer, wobei der Sprachwitz inspirierende Charaktere und Situationen schafft, die aus Zwiespältigkeiten und Mehrdeutigkeiten erwachsen. Hier wird Nonsens und schwarzer Humor auf hohem Niveau zelebriert, und der Leser lernt auf amüsante Weise über die Verwirrungen der Affenliebe und die Dynamik zwischen einer jungen Geiß und ihrem Schäfer. Frischmuths Erzählungen sind nicht nur unterhaltsam, sondern laden auch zur Reflexion über menschliche und tierische Natur ein, während sie mit einem Augenzwinkern die Herausforderungen des Lebens thematisieren.
Herrin der Tiere
- 140 pages
- 5 hours of reading
Eine junge Frau verlässt den ihr bestimmten Weg und folgt ihren Träumen. Die kleine melancholische Geschichte handelt von Tieren und Menschen. Und von der Sehnsucht nach dem Glück
Barbara Frischmuths furioses Debüt: die enge Welt eines katholischen Mädchenpensionats, seiner Schülerinnen und ihrer Wünsche, seiner Lehrerinnen und ihrer Regeln – Ausdruck einer konsequenten Erziehung zur Unfreiheit des Empfindens, Denkens und Handelns. Der Schlafsaal ist der Ort, an dem wir die Nacht verbringen. Wo wir lachen, wenn es einen Anlaß gibt – mit vorgehaltener Hand, den Umständen entsprechend – und wo wir weinen, wenn es sein muß – wenn wir glauben, daß alle anderen schlafen.
Jahre. Zeit, Tschechow Zu Lesen. Unzeit. Bleiben Lassen
- 133 pages
- 5 hours of reading
Unzeit, Erzählungen
- 77 pages
- 3 hours of reading
Kopftänzer - bk1151; Residenz Verlag; Barbara Frischmuth; Paperback; 1984
Natur und die Versuche, ihr mit Sprache beizukommen
- 73 pages
- 3 hours of reading
"Natur und Kultur lassen sich nicht voneinander abgrenzen. Ständig greifen sie ineinander über, ob sichtbar oder unsichtbar, gelegentlich auch ohne zu harmonieren. Seit jeher versucht der Mensch, die Natur zu zähmen, sie sich untertan zu machen. Je spektakulärer ihm das gelingt, desto seltener denkt er daran, wie abhängig er noch immer von ihr ist. Am deutlichsten wird das in der Sprache, mit der wir versuchen, die Natur zu benennen und zu beschreiben, ob erzählend, poetisch, sachlich oder wissenschaftlich. In ihrem Essay versucht Barbara Frischmuth zu zeigen, wie Natur in Alltag, Literatur, Kultur und Wissenschaft zur Sprache kommt. Die Natur zu unterschätzen, wäre lebensgefährlich. Sie zu schätzen, ja zu lieben, eine menschenwürdige Erkenntnis"--Page 4 of cover
Die märchenhafte Welt der Feen und Waldgeister ist in diesem phantastischen Roman auf wunderbare Weise mit der Geschichte der jungen Schauspielerin Sophie Silber verwoben. Sophie wird als einziger menschlicher Gast zu einem merkwürdigen Kongress in ein entlegenes Hotel in der Steiermark eingeladen, wo Elfen, Feen, Wassermann und Berggeist über sie den Dialog zu den Menschen suchen. Aber Sophie begegnet nicht nur ihnen und der Fee Amaryllis Sternwieser, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit. »Sehr vielschichtig, humorvoll und zauberhaft verspielt, zugleich aber auch voll Dramatik und voll wunderbarer Intensität.« Die Presse
Biberzahn und der Khan der Winde - bk1390; Verlag Jugend und Volk; Barbara Frischmuth; Paperback; 1990
Ein Frischmuth-Reader, der bekannte wieunbekannte Texte u. Gedichte der Autorinumfaßt. Mit überraschenden Einsichten zumThema Mann und Frau
Das lange Warten ist vorbei: Endlich erscheint der zeitlose Kinderbuchklassiker des grafischen Entertainers Aldridge nun in einer neuen Auflage mit hochwertiger Ausstattung. Nicht nur etwas für Sammler!
Vom Leben des Pierrot
- 313 pages
- 11 hours of reading
Bindungen
- 124 pages
- 5 hours of reading
Fanny ist Archäologin und hat sich, nach der Trennung von ihrem Mann, zu ihrer Schwester Malvine zurückgezogen.
Der junge Stubenkater Dario spielt für sein Leben gern mit losen Badewannenstöpseln. Eines Tages ist er mal wieder hinter solch einem Spielzeug her, dabei springt er versehentlich aus dem Fenster, landet zuerst auf dem Rücken einer vorüberfliegenden Krähe und dann auf einem Sperrmüllwagen, der zur Mülldeponie am Kanal fährt und ihn ablädt. Das erste Mal auf sich alleine gestellt, birgt das Leben auf der Straße viele Gefahren für einen unerfahrenen Kater. Seine Mutter Donna, die sich große Sorgen um ihren tolpatschigen Sohn macht, findet unversehens Hilfe bei den Tieren, bei hilfreichen Mäusen, Möwen und Hunden, die sich einen ganz klugen Plan ausdenken. Die aufregende Geschichte eines Katzenjungen auf dem Weg zum Erwachsenwerden, dem Freundschaft, Hilfsbereitschaft, aber auch Bösartigkeit und Hinterlist begegnen.
Das Buch vom leuchtenden Juli
- 80 pages
- 3 hours of reading
Ein Monat ist mehr als nur vier Wochen im Jahr. Er hat seinen eigenen Charakter, der sich sowohl in der Natur als auch im Wesen und in den Bedürfnissen des Menschen niederschlägt. Liane Dirks informiert über Ereignisse, Brauchtum und Feste der einzelnen Monate und gibt Schönheits- und Gesundheitstipps. Eine besondere Monatsgeschichte und ein von Karl Ederer kreiertes Monatsmenü machen zudem jeden Band zu einem sinnlichen Genuss.
Vom Fremdeln und vom Eigentümeln
Essays, Reden und Aufsätze über das Erscheinungsbild des Orients
- 149 pages
- 6 hours of reading
Kaum eine Schriftstellerin ist so berufen, das komplexe Verhältnis von Orient und Okzident kompetent zu durchleuchten wie Barbara Frischmuth, deren Liebe zur Literatur durch die Märchen aus 1001 Nacht geweckt wurde. Die Faszination für die reiche Kultur des Islams zieht sich durch ihr Werk. In den letzten Jahren sind Orient, Türkei und Islam jedoch weniger kulturell als politisch in der öffentlichen Wahrnehmung präsent, wobei Ängste vor dem Fremden und Identitätspolitiken das politische Gespräch über Migration und die EU dominieren. Dieser Band versammelt eine Auswahl von Aufsätzen, Vorträgen und Essays zu „orientalischen Fragen“. Die Themen reichen vom Kopftuch über das Europäische an Europa bis hin zur EU und der Türkei, islamischen Frauen und dem kulturellen Reichtum, den uns die Literatur des Orients bietet. Frischmuth beleuchtet auch islamische und christliche Mystiker sowie bedeutende Übersetzer wie Friedrich Rückert. Ihre Texte sind Musterbeispiele für unabhängiges Denken; mit Witz, Skepsis und Klugheit hinterfragt sie die Vorurteile und festgefahrenen Ansichten ihrer deutschen und österreichischen Zeitgenossen, die sich oft für offen und vorurteilsfrei halten.
Gutenachtgeschichte für Maria Carolina
- 32 pages
- 2 hours of reading
»Eine große, souveräne Erzählerin.« Der Standard Barbara Frischmuth hat schon immer von starken, sensiblen, sinnlichen Frauen erzählt, die sich behaupten müssen. Darya, Agnes, Amelie und Paula hat das Leben bereits zugesetzt, sie haben existenzielle Entscheidungen getroffen, und sie zahlen einen hohen Preis: Sie können nicht über ihre Gefühle sprechen, und vor allem sind sie einsam. Gibt es ein Entkommen aus dieser Einsamkeit? Fünf Variationen über Selbstbehauptung und Einsamkeit, fünf Frauenschicksale, fünf Versuche, sich nicht unterkriegen zu lassen – weder von den Zeitläuften noch von Männern und schon gar nicht vom Alter. »Sie konnten nicht aufhören, einander Geschichten zu erzählen, Geschichten von früher, die sie schon vor Zeiten zurechtgeschliffen hatten. Geschichten zum Lachen, wahre Geschichten, die erst recht den Anklang an Literatur atmeten. Vor allem solche, die von Niederlagen sprachen, wobei die Niederlage der Gescheiterten sie erst recht zu Heroen machte.« »Es sind die kleinen Details, die Frischmuth schillern lässt und aus denen trotz tragischer Wendungen viel Komik spricht.« ORF
Alice im Wunderland
- 23 pages
- 1 hour of reading
Eine neue Alice im Bilderbücher-Wunderland Die Besten der Besten haben Alices Abenteuer illustriert. Keiner aber spiegelt mit seinen Bildern den Irrgarten einer verdrehten Welt so traumsicher wie Jassen Ghiuselev. Das surreale Märchen von Alice, die kopfüber ins Wunderland fällt, ist der Klassiker aller Klassiker. Keiner aber spiegelt so konsequent Carrolls bizarre, auf den Kopf gestellte Albtraumwelt wie Jassen Ghiuselev. Die alogische, verrückte Welt, die Ernst und Aberwitz, Phantastik und Bedrohung so doppelbödig vorstellt, bringt Ghiuselev in imaginäre Räume, in absurde Konstruktionen mit augentäuschenden Perspektiven, die das Raffinement der geheimnisvollen Welt eines M. C. Escher zeigen. Es gibt dort Treppen, die ins Nichts führen, Orte, die gleichzeitig Innen und Außen, Oben und Unten sind; Verwandlungsbilder mit den wundersamsten Augentäuschungen. Und so phantastisch wie der Irrgarten sind auch die Figuren in dieser Wunderwelt: eine Alice, deren Anmut, Schönheit und Ernst ebenso verzaubern, wie die abstrus hässliche Herzogin schockiert. Sensibel und kunstvoll nimmt Barbara Frischmuth Carrolls Erzählfaden auf, um in einer knappen Version den Text dieses Weltklassikers für das Bilderbuch verständlich zu machen. Dem Buch liegt ein Plakat bei, das sich aus Ghiuselevs Einzelszenen ergibt und das den faszinierenden Kosmos seines Könnens und der Carrollschen Erzählung zeigt.
Ida, die Pferde und Ob
- 143 pages
- 6 hours of reading
Ida fährt zu ihrem Onkel, einem bekannten Trabrennfahrer, aufs Land: aber die Ferien verlaufen anders, als sie erwartet hat
Faszination Salzkammergut
- 176 pages
- 7 hours of reading
Über viele Jahre hinweg hat Herbert Pirker sein geliebtes Salzkammergut durchquert undmit seiner Kamera ganz besondereMomente festgehalten: die prickelnde Atmosphäre, kurz bevor sich ein Gewitter über demAltausseer See entlädt; den Eisregen, der auch noch den dünnsten Hibiskuszweig mit einer märchenhaften Eisschicht überzieht; und die Sonnenstrahlen, die den Gipfel des Traunsteins aus einem Nebelschleier hervorheben. Vomoberösterreichischen ins salzburgische undweiter ins steirische Salzkammergut führt seine Reise und präsentiert ein magisches Stück Österreich mit tiefblauen Seen, mächtigen Gebirgszügen, dunklen Wäldern und blumenreichen Wiesen. Aber auch das Salzkammergut als Kulturlandschaft wird vorgestellt, und sowirdHalt gemacht in idyllischen Dörfern und bei Festen, die von lebendigem Brauchtum zeugen. Eingeleitet wird dieser eindrucksvolle Bilderreigen von einemEssay der Ausseer Schriftstellerin Barbara Frischmuth.
dtv Literatur: Amoralische Kinderklapper
- 101 pages
- 4 hours of reading


























































