This book is a reproduction of a historical work, published by Megali, a house dedicated to making literature accessible for those with impaired vision through large print editions. The focus on accessibility highlights the importance of preserving historical texts while ensuring they can be enjoyed by a broader audience.
Andreas Latzko Book order (chronological)




»Als Herr Rathenau im Reichstag einen besonders schön gerundeten und klar verständlichen Satz beendet hatte, wurde ihm das Wort ›Feuilleton‹ zugerufen. Der Zuruf kam von den Bänken der Rechten und ist deshalb als ein Schimpfwort aufzufassen gewesen.« Victor Auburtin, 1921 Das Feuilleton, die Kleine Form, ist im deutschsprachigen Raum seit über hundert Jahren ein journalistischer Sonderfall und eine Nebenbühne, auf der man sich mit stilistischer Eleganz und gedanklicher Prägnanz bewähren muss. Sie kommt aus der Mode. Sie wird ersetzt durch schnell ins Netz gehauene abfällige oder zustimmende Kommentare, die der Ironie oder sprachlichen Feinheit keinen Platz lassen. Die beiden Herausgeber, seit Jahren wissenschaftlich oder als Autoren mit der Kleinen Form vertraut, rufen Texte in Erinnerung, in denen es genau um dieses pointierte, mit Leichtigkeit und Eleganz gepaarte Schreiben geht, das genaues Beobachten – und Lesen erfordert, den Leser dann aber mit überraschenden Einsichten und wohltuenden Zweifeln reichlich belohnt.
Men in War
- 162 pages
- 6 hours of reading
The narrative explores the protagonist's disillusionment with society's manipulation of truth and the pervasive sense of despair in a world driven by blind rage. He reflects on the challenges of confronting reality, lamenting the scarcity of voices brave enough to articulate the harsh truths of existence. References to authors like Sassoon and Latzko highlight the struggle against governmental suppression of genuine experiences, emphasizing a profound yearning for honesty amidst widespread deception.