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Christian Neef

    January 1, 1952
    Ein Land in Bewegung
    Das Schattenregime
    Das Schattenregime
    • Das Schattenregime

      Wie der sowjetische Geheimdienst nach 1945 Deutschland terrorisierte

      Verhaftungen, Entführungen und Plünderungen prägten die ersten Jahre in der sowjetisch besetzten Zone nach 1945. Diese Maßnahmen dienten sowohl der Vergeltung gegenüber den besiegten Feinden als auch dem internen Machtkampf unter den sowjetischen Besatzungsorganen, insbesondere dem Geheimdienst, der um Stalins Gunst rivalisierte. Diese Auseinandersetzungen hatten verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, einschließlich Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern. Christian Neef beleuchtet in seiner umfassenden Recherche in russischen und deutschen Archiven die Realität dieser Zeit. Obwohl es gelegentlich positive Beziehungen zwischen Russen und der ostdeutschen Bevölkerung gab, war dies nicht die Regel. Der sowjetische Geheimdienst terrorisierte die Menschen im besetzten Gebiet und untergrub die Politik der Militärverwaltung aus Moskau. Das NKWD agierte als Schattenregime und war verantwortlich für willkürliche Verhaftungen, Verschleppungen und Morde an vermeintlichen Abweichlern oder Verrätern. Auch die Entführung bedeutender Wissenschaftler und materielle Demontagen fanden auf Anweisung des Geheimdienstes statt, alles im Einklang mit Stalin. Neef stellt die beteiligten NKWD-Funktionäre vor und beschreibt, wie in diesen Anfangsjahren ein Klima des Schreckens und des Misstrauens entstand, das das russische Staatswesen bis heute prägt.

      Das Schattenregime2024
    • Das Schattenregime

      Wie der sowjetische Geheimdienst nach 1945 Deutschland terrorisierte | Ein Russlandexperte über das Kontinuum von Angst, Misstrauen und Gewalt in der russischen Politk von der Nachkriegszeit bis heute

      Wer die Brutalität des russischen Geheimdienstes verstehen will, muss dieses Buch lesen. Nach intensiver Recherche in russischen und deutschen Archiven zeichnet Christian Neef ein neues Bild der Anfangsjahre der Sowjetischen Besatzungszone nach 1945. Mag auch stellenweise ein gutes Verhältnis zwischen den Russen und der ostdeutschen Bevölkerung geherrscht haben, die Regel war es nicht. Von Beginn an malträtierte der sowjetische Geheimdienst die Bewohner des besetzten Gebietes und konterkarierte damit die Politik der von Moskau eingesetzten Militärverwaltung. Als „Schattenregime“ war das NKWD verantwortlich für die Verhaftung, Verschleppung und Ermordung von Menschen, die willkürlich als Abweichler oder gar Verräter gesehen wurden. Auch die Entführung wichtiger Wissenschaftler und materielle Demontagen geschahen auf geheimdienstliche Anweisung ‒ alles im Einvernehmen mit Stalin. Neef schildert diese Anfangsjahre, in denen Schrecken verbreitet und ein langfristiges Klima des Misstrauens aufgebaut wurde, und erklärt mit Blick auf deren Vor- und Nachgeschichte das Kontinuum von Angst und Gewalt, welches das russische Staatswesen damals wie heute kennzeichnet..

      Das Schattenregime2024