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Dieter Redlich

    Krieg soll herrschen, damit Gerechtigkeit nicht siege
    Die Pariser Commune
    • Die Pariser Commune

      und der französisch-deutsche Krieg 1870/71

      • 288 pages
      • 11 hours of reading

      Die philosophischen Überlegungen zu Krieg und Macht stehen im Mittelpunkt des Werkes. Es wird untersucht, wie Krieg Menschen transformiert und ihre Rollen in der Gesellschaft bestimmt – von Göttern und Freien bis hin zu Sklaven. Diese tiefgreifende Reflexion über die duale Natur des Krieges regt zum Nachdenken über die menschliche Existenz und die moralischen Implikationen von Konflikten an. Heraklits Zitat dient als Leitmotiv, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Macht, Freiheit und Unterdrückung zu beleuchten.

      Die Pariser Commune
    • „Krieg soll herrschen, damit Gerechtigkeit nicht siege“ – so titelt der vorliegende Band. Die Geschichte der Menschheit zeigt einen stetigen Zuwachs an Interessen und Bedürfnissen, deren Befriedigung ungleich in der Menschengattung verteilt ist. Die Mittel, eine solche Gleichheit herzustellen, sind gleichwohl vorhanden. Selbst scheinbar schwierige, da sehr unterschiedliche Bedürfnisse, könnten gerecht verteilt werden. Es ist allerdings zu befürchten, dass eine solche gerechte Form der Gleichheit nicht gewollt, ja vielmehr als unrealistisch diffamiert wird. Der Band möchte aus einer weiten historischen und philosophischen Perspektive solchen Möglichkeiten und ihrer Negation nachspüren, um so den Nebel zu vertreiben, der ein optimistisches, zukunftsbezogenes Handeln verhindert. Der Blick auf unterschiedliche Kriege in der Menschheitsgeschichte verdeutlicht: Dass der „ewige Friede“ Immanuel Kants bisher einer Utopie geblieben ist, liegt an menschengemachten Waffen und Worten, an herrschenden Diskursen, die die Diskurse der Herrschenden sind. So findet die Verhandlung über Krieg und Frieden nicht nur über die Zeit in der Literatur und Philosophie, sondern auch in der sozialen Frage statt, ob die Menschen bereit für eine gerechte und kriegsferne Welt sind. „Agenten des Humanismus“ stehen hier den Mächtigen gegenüber, die die Welt in einen Schleier tauchen, damit Gerechtigkeit nicht siege.

      Krieg soll herrschen, damit Gerechtigkeit nicht siege