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Sylvain Estibal

    November 19, 1967
    Verschollen in der Wüste
    • April 1933. Der Pilot Bill Lancaster startet von Lympne (England) in Richtung Kapstadt (Südafrika), um den Rekord für diese Überquerung zu brechen. Kurz darauf erfährt man im Fort Reggane (südliches Algerien), dass ein Flieger in der Umgebung abgestürzt ist. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um den unglücklichen Piloten, der in der Wüste verloren ist, zu finden. Sylvain Estibal hat seinen Roman mit einer beeindruckenden Effizienz aufgebaut. Das Tagebuch von Bill Lancaster, das seiner Freundin Chubbie Miller, die Briefe des Meharisten Chauvet vermischen sich mit Zeitungsartikeln und offiziellen Berichten, um eine ständige Spannung und bewegende Aufrichtigkeit aufrechtzuerhalten. Und plötzlich, an einer Stelle eines Textes oder eines Bildes, wird man von Schwindel ergriffen, wenn man versteht, dass der Autor uns über die Grenzen von Dokument und Fiktion hinausgeführt hat, an einen unbekannten Ort, wo Wahrheit und Legende der Eroberung des Himmels sich überlagern.

      Verschollen in der Wüste
      3.5