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Ferdinand Schmalz

    Das Weisse Haus: Don’t call it off-space!
    Rakúska dráma
    MDR-Literaturwettbewerb 2013: Risikoanalyse
    hoppla, die leberwurst!
    Mein Lieblingstier heißt Winter
    leibstücke
    • hoppla, die leberwurst!

      Klagenfurter Rede zur Literatur 2024

      • 32 pages
      • 2 hours of reading

      Mit Erich Kästner »längelang am fußboden«. Oder: Wie lustvolles Nicht-Verstehen immunisiert »gegen das einlullende gift der marketingabteilungen, der spinndoktor*innen und demagog*innen«. Ferdinand Schmalz stellt die Krise ins Zentrum seiner Rede: Die Schreibkrise. Die Krise, die der Literatur innewohnt, das Zweifeln und Zaudern, das sie mit formt, ihr Vieldeutigkeit und Qualität verleiht. Die Krise, in die das Lesen eines guten Textes einen stürzen kann. Und auch die krisengebeutelten Zeiten. »krisengelaber« betreibt er freilich nicht. Er empfiehlt vielmehr das Auge des Orkans, »den punkt, wo wir das rad mal anhalten, um die welt mit einem anderen gesicht zu sehen«, wo er seziert, wie das alles zusammenhängt, die Schreibkrise, die Literatur, das Lesen, das Leben, »der punkt, an dem wir selbst ins wanken kommen, uns zaudernd auf die suche nach neuen wegen begeben, wo ein anderes lesen, ein anderes hören beginnt, wo wir mit dem text verwachsen ... dieser kannibalistische moment: wie wir den text verschlingen, verschlingt der text auch uns ...« »sprache wird dort brandgefährlich, wo sie die eigenen mechanismen verschleiert, dort gilt es, das ohr ganz dicht da an die sprache zu halten, um die versteckten hohlräume darunter, die unterirdischen totenflüsse zu hören, die da im untergrund der sprache rauschen.«

      hoppla, die leberwurst!2024
    • Mein Lieblingstier heißt Winter

      • 192 pages
      • 7 hours of reading

      Der Debütroman des Bachmann-Preisträgers Ferdinand Schmalz - nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021 und den Österreichischen Buchpreis 2021 Der Wiener Tiefkühlkostvertreter Franz Schlicht soll einem makabren Wunsch nachkommen. Sein Kunde Doktor Schauer ist fest entschlossen, sich zum Sterben in eine Tiefkühltruhe zu legen. Er beauftragt Franz Schlicht, den gefrorenen Körper auf eine Lichtung zu verfrachten. Zum vereinbarten Zeitpunkt ist die Tiefkühltruhe jedoch leer, und Schlicht begibt sich auf eine höchst ungewöhnliche Suche nach der gefrorenen Leiche. Dabei begegnet er der Tatortreinigerin Schimmelteufel, einem Ingenieur, der sich selbst eingemauert hat, und einem Ministerialrat, der Nazi-Weihnachtsschmuck sammelt. Ferdinand Schmalz nimmt uns in »Mein Lieblingstier heißt Winter« mit auf eine abgründige Tour quer durch die österreichische Gesellschaft, skurril, intelligent und mit großem Sprachwitz.

      Mein Lieblingstier heißt Winter2021
      3.5
    • Das Weisse Haus: Don’t call it off-space!

      10 Years Das Weisse Haus

      • 383 pages
      • 14 hours of reading

      Es logierte bereits in einer Fleischerei, einer Business-Etage, in den Amtsstuben eines Finanzamts und ist derzeit in einer Schule zu Hause. Quer durch die Stadt hat das weisse haus Ausstellungen an sechs Stationen gezeigt, mit 'studio das weisse haus' ein Artist-in-Residence-Programm sowie Ateliers für lokale Kunstschaffende entwickelt, als eine der ersten Institutionen Wiens den Austausch von Kuratoren und Kultur-Journalisten ins Programm genommen, in Zusammenarbeit mit dem Austrian Cultural Forum New York und der Erste Group den Erste Bank MehrWERT Kunstpreis sowie ausserdem Kooperationen mit nationalen wie internationalen Universitäten und Kulturinstitutionen etabliert. In zehn Jahren Arbeit für die Kunst wurden in den 'weissen häusern' jede Menge Böden geschrubbt, Dächer poliert, Wände eingerissen, ganze Fassaden künstlerisch demontiert und Positionen von rund 650 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Das weisse haus hat sich zu einer der umtriebigsten Locations der Stadt entwickelt - der Plattform für meist junge Kunstschaffende. Die Publikation fasst dies zusammen - aufgebaut auf den Themen, die immer wieder um den Kunstverein kreisen: Institutionalisierung, Nomadentum und ortsspezifisches Arbeiten, die Hinterfragung einer feministischen Arbeitsweise und des aktuellen Status der New Media. Die Texte sind teils bereits publiziert und grossteils neu geschrieben von international anerkannten Autorinnen und Autoren.

      Das Weisse Haus: Don’t call it off-space!2017
    • Schmalz [...] ist Sprachsezierer. Er rückt den Wörtern zu Leibe. Tobias Becker Der Spiegel 20171202

      leibstücke2017
      4.3