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Unda Hörner

    November 11, 1961
    Madame Man Ray
    Elsa Triolet und Louis Aragon
    Auf nach Hiddensee!
    Nancy Cunard
    Brecht und die Frauen
    Der Zauberberg ruft! Die Boheme in Davos
    • Der Zauberberg ruft! Die Boheme in Davos

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Die Boheme erobert Davos „Es wurde getanzt, gelacht, gesungen, gehustet und auf den Korridoren geküsst,“ schrieb einst Klabund über Davos. Hier kreuzten sich die Wege zahlreicher Schriftsteller und Künstler aus aller Welt, in Thomas Manns „Zauberberg“ wurde der Ort unsterblich, aber ebenso in den Werken von René Crevel und Paul Éluard, der hier die schöne Russin Gala traf, später Gala Dalí. Auch so manches Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner, der ab 1917 in Davos residierte, zeugt vom Einfluss des Schweizer Luftkurortes. Unda Hörner bietet ein spannendes Kapitel europäischer Kulturgeschichte mit vielen Originalzitaten.

      Der Zauberberg ruft! Die Boheme in Davos
      4.6
    • Brecht und die Frauen

      Gefährtinnen, Geliebte, gute Geister

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      Zum 125. Geburtstag von Bertolt Brecht am 10. 2. 2023 Unda Hörner zeichnet Brechts Lebensweg anhand der wechselvollen Beziehungen zu den wichtigsten Frauen an seiner Seite nach, von Augsburg über München nach Berlin, ins Exil und schließlich zurück nach Berlin. Es entstehen lebendige biografische Porträts von Paula Banholzer, Marianne Zoff, Helene Weigel, Margarete Steffin, Ruth Berlau und Elisabeth Hauptmann, die faszinierende Einblicke bieten in Leben und Werk des Dramatikers, der sich zeitlebens auf die Unterstützung seiner Gefährtinnen, Geliebten und guten Geister verlassen konnte – allesamt außergewöhnliche Frauen, deren Anteil an seinem Werk kaum zu überschätzen ist. »Ich begann, mit ihm auch mich zu lieben.« Margarete Steffin Mit zahlreichen s/w-Fotos.

      Brecht und die Frauen
      4.6
    • Nancy Cunard

      • 111 pages
      • 4 hours of reading

      Black Lives Matter – Nancy Cunard, Vorkämpferin gegen Rassismus Ein faszinierendes Porträt der Verlegerin, Millionenerbin und Ikone der Pariser Boheme Nancy Cunard (1896–1965): Sie war befreundet mit Janet Flanner und Pablo Neruda, verkehrte mit den Surrealisten, mit Louis Aragon verband sie zeitweise eine turbulente Liaison. In ihrem Verlag The Hours Press erschienen u. a. Texte von T. S. Eliot und Samuel Beckett. Neben der Literatur war der Kampf für die Rechte von Minderheiten ihre große Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Lebensgefährten, dem afroamerikanischen Jazz-Pianisten Henry Crowder, trieb sie ihr Herzensprojekt, die Harlem-Renaissance -Anthologie »Negro«, voran. Mit ihrem leidenschaftlichen Einsatz für Minderheiten und Menschenrechte war sie eine Lichtgestalt der Avantgarde und Vorreiterin von Black Lives Matter. »Mehr als alle anderen müssen Autoren und Intellektuelle Partei ergreifen. Ihr Platz ist bei den Menschen, die gegen den Faschismus sind, ihre Pflicht, gegen den derzeitigen Verfall der Demokratien zu protestieren.« Nancy Cunard

      Nancy Cunard
      5.0
    • Auf nach Hiddensee!

      Die Boheme macht Urlaub

      Zur Sonne, zum Licht! Die Boheme wusste schon immer, wo es schön ist. Folgen wir ihnen ans Meer, nach Hiddensee, der deutschen Insel, die ein Magnet für Freiheitssuchende war. Hier fanden Dichter, Musiker, Architekten und Schauspieler Zeit, ihre Ideale zu verwirklichen. Die Stummfilmdiven Asta Nielsen und Henny Porten lebten in von Max Taut entworfenen Villen, die als Künstlertreffs bekannt wurden. Autoren wie Joachim Ringelnatz und Mascha Kaléko sowie die Crème der Berliner Cinéasten besuchten diese Orte. Der ‚Künstlerinnenbund Hiddensee’ wurde ein Rückzugsort für Malerinnen wie Henni Lehmann, die sich vom Flair der Insel inspirieren ließen. Käthe Kruse, die Mutter der Puppen, schrieb sogar ein Theaterstück, das von den Fischern der Insel aufgeführt wurde. Gerhart Hauptmann, der ‚König der Insel’, empfing unter anderem Thomas Mann und seine Familie. Sein Wohnhaus in Kloster ist heute ein Anziehungspunkt für Literaten. Nach 1933 endete das Idyll an der Ostsee abrupt, doch nach 1945 erlebte die Insel als Künstlerdomizil eine Wiederbelebung. Die Tänzerin Gret Palucca verliebte sich in Hiddensee und nach ihrem Tod pilgern jährlich Tänzer aus aller Welt zu den Palucca-Tanzwochen im Sommer.

      Auf nach Hiddensee!
      4.5
    • Solange es eine Heimat gibt. Erika Mann

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      Ein fulminante Zeitreise ins Jahr 1949 mit Erika Mann 1949: Erika, die älteste Tochter von Katia und Thomas Mann, begleitet die Eltern nach Jahren des Exils in den USA auf ihrer Europareise. Die zweifache Verleihung des Goethe-Preises an den Vater in Deutschland steht kurz bevor, als die Familie in Stockholm die erschütternde Nachricht von Klaus Manns Freitod ereilt. Während Erika beginnt, den Nachlass des geliebten Bruders zu ordnen, erinnert sie sich – an die behütete Kindheit in München, die wilden Zwanziger in Berlin, gemeinsame Werke und die Weltreise als Mann-Twins, das Engagement gegen die Nazis im Exil. Unda Hörner verwebt die Lebenswege der Manns und die historischen Ereignisse virtuos zu einer atmosphärisch dichten Erzählung und entfaltet ein faszinierndes zeitgeschichtliches Panorama bis ins Schicksalsjahr 1949, in dem die Teilung Deutschlands für Jahrzehnte besiegelt wird. Für alle Fans der Jahreszahlen-Trilogie »1919 – Das Jahr der Frauen«, »1929 – Frauen im Jahr Babylon« und »1939 – Exil der Frauen«.

      Solange es eine Heimat gibt. Erika Mann
      4.1
    • Biografische Porträts von Fotokünstlerinnen wie Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller, die in den 1920er und 1930er Jahren in Paris die Fotografie und das Frauenbild revolutionierten. Sie prägten die Mode- und Werbebranche und boten neue Perspektiven auf die Avantgarde und das Pariser Leben.

      Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
      3.0
    • Orte jüdischen Lebens in Berlin

      • 178 pages
      • 7 hours of reading

      Faszination Berlin-Mitte. Blanke Fassaden, bunte Shoppingwelt, dazwischen immer wieder Spuren des Vergangenen. Das Magnus-Haus am Kupfergraben, die Synagoge in der Oranienburger, die jüdische Knabenschule in der Großen Hamburger Straße. Jüdisches Leben prägte lange das Kulturleben, den wissenschaftlichen Diskurs, die Presselandschaft, die Welt der Finanzen und des Konsums, aber ebenso das Berlin der armen Leute, wie es sich im Scheunenviertel fand. Begleitet von Heinrich Heine, Rahel Varnhagen, Kurt Tucholsky, Walter Benjamin, Vicki Baum, Irmgard Keun, Gershom Scholem und vielen anderen erkundet Unda Hörner auf literarischen Streifzügen jüdische Häuser und Geschichte(n). Die Spaziergänge machen anschaulich, wie tief die jüdische Bevölkerung das Gesicht der Stadt geprägt hat.

      Orte jüdischen Lebens in Berlin
      3.5
    • Unter Nachbarn

      • 199 pages
      • 7 hours of reading

      In Berlin wird viel umgezogen. In Berlin begegnet man immer anderen Nachbarn, Menschen in einem Haus, mit denen man ein geheimes Alltagswissen teilt. Man kennt sich nicht und kennt sich doch genau - Nachbarn sind ideale Projektionsflächen für geheime Sehnsüchte und wirkliche Ängste: die alleinerziehende Mutter, ein unheimlicher Beobachter, ein Lebenskünstler, ein schwerer Alkoholiker, ein todtrauriger Professor, ein Waffenkenner.

      Unter Nachbarn
      3.0
    • Am Horizont der Meere

      Gala Dali. Roman

      Gala Dalí, legendäre Muse der Surrealisten - ihr Leben als spannender Roman. 1912: Die blutjunge Helena Diakonova aus Moskau und der angehende Dichter Paul Éluard lernen sich im Luftkurort Davos kennen. Gala, wie Helena sich fortan nennt, folgt dem Geliebten mitten in den Kriegswirren nach Paris, sie heiraten und bekommen eine Tochter. Doch schon bald zieht es Gala in die Boheme-Kreise, sie wird zur Muse der Surrealisten und zelebriert eine Ménage à trois mit Paul und Max Ernst. 1929 tritt der junge Salvador Dalí, shooting Star des Surrealismus, in ihr Leben. Nach einer Spanienreise mit Paul beschließt sie, bei Dalí zu bleiben, um ihrem neuen Geliebten als Muse und Managerin zur Seite zu stehen … Unda Hörner zeichnet das faszinierende Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die alle Schranken überwindet, um ihren Traum zu leben: sichtbar, frei und unabhängig zu sein.

      Am Horizont der Meere
      3.6
    • 1939

      Exil der Frauen

      Eine spannende Zeitreise ins Schicksalsjahr berühmter Frauen. Unda Hörner folgt den Spuren berühmter Frauen in zwölf lebendig erzählten Kapiteln durch das Jahr 1939: Hannah Arendt gelingt die Flucht nach New York, Helene Weigel zieht mit dem Brecht-Tross nach Schweden. Marlene Dietrich nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an, Erika Mann veröffentlicht mit Bruder Klaus ein Who’s who der deutschen Kultur im Exil. Frida Kahlo macht Furore mit einer Ausstellung in Paris, während Kafkas einstige Gefährtin Milena Jesenská in den Prager Widerstand geht. Simone de Beauvoir schreibt im Café de Flore ihr Kriegstagebuch, Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart touren im Auto von Zürich nach Kabul und Else Lasker-Schüler träumt derweil im »Hebräerland« vom Romanischen Café. Eine fulminante Zeitreise in das Schicksalsjahr 1939, an dessen Ende nichts mehr so sein wird, wie es war. Nach »1919« und »1929« – der 3. Band von Bestsellerautorin Unda Hörner!

      1939
      3.8
    • 1929

      • 280 pages
      • 10 hours of reading

      Eine fesselnde Zeitreise ins Jahr 1929, als die wilden Zwanziger ihren Höhepunkt erreichen. Amid der politischen Unsicherheit und dem aufkommenden Nationalsozialismus werden berühmte Frauen wie Marlene Dietrich und Vicki Baum portraitiert. Zwölf Monate und Kapitel bieten ein facettenreiches Bild dieser bewegten Zeit.

      1929
      3.4
    • 1919 - das Jahr der Frauen

      • 256 pages
      • 9 hours of reading

      1919 - Schicksalsjahr und Meilenstein für die Frauenbewegung! Eine faszinierende Zeitreise ins Jahr 1919 – lebendig erzählt in 12 Kapiteln und 12 Monaten. 1919 dürfen Frauen in Deutschland erstmals wählen und machen sich auf allen Gebieten daran, ihr Leben selbst zu gestalten: Käthe Kollwitz wird als erste Frau in die Akademie der Künste berufen, Marie Juchacz hält als Erste eine Rede im Parlament und Gunta Stölzl studiert am 1919 gegründeten Bauhaus. Während Rosa Luxemburg in Berlin ihren mutigen Einsatz für die politische Neuordnung mit dem Leben bezahlt, widmet man sich in Paris schon wieder der Wissenschaft und Kultur: Marie Curies Radiuminstitut öffnet seine Pforten, Sylvia Beach gründet Shakespeare & Company und Coco Chanel kreiert ihren unsterblichen Duft Chanel No. 5. Unda Hörner verwebt weibliche Lebenswege und historische Ereignisse zu einer atmosphärisch dichten Erzählung – eine faszinierende Zeitreise ins Jahr 1919, in dem auf einmal alles möglich scheint für die Frauen.

      1919 - das Jahr der Frauen
      3.6
    • Frauen am Bauhaus Dessau

      Von Anni Albers bis Gunta Stölzl

      • 144 pages
      • 6 hours of reading

      100 Jahre Bauhaus Dessau 1925 zog das Bauhaus von seinem Gründungsort Weimar nach Dessau um, die Bauhausmeister und ihre Frauen zogen mit. Ise Gropius übernahm Führungen und Veranstaltungen an der Schule, die Pianistin Lily Klee lud zu Hauskonzerten, Lou Scheper und ›El Muche‹ waren Malerinnen, Julia Feininger entwarf Puppen, Lucia Moholy-Nagy und Gertrud Arndt machten sich als Fotografinnen einen Namen, Anni Albers und Gunta Stölzl als Textilkünstlerinnen und Bauhausmeisterinnen. Im frischen Wind der Moderne fanden die Frauen – oft zum Missfallen ihrer im Privatleben nicht immer fortschrittlich denkenden Männer – zu einem neuen Selbstverständnis, einer neuen Rolle und wurden zu lebendigen Vorbildern der »Neuen Frau«. »So blieben wir halt die Dekorativen im Sternenbanner Bauhaus.« Gunta Stölzl ✶ Mit zahlreichen s/w-Fotos

      Frauen am Bauhaus Dessau
    • Zum 100. Jubiläum des surrealistischen Manifests beleuchtet Unda Hörner die Frauen der Surrealisten in biografischen Porträts. Sie erzählt von Simone Breton, Gala und Elsa Triolet, die sich aus dem Schatten ihrer Männer lösten und eigene Wege gingen. Eine faszinierende Zeitreise ins Paris der 1920er-Jahre, ergänzt durch s/w-Fotos.

      Die realen Frauen der Surrealisten. Simone Breton, Gala Dalí und Elsa Triolet
    • Der literarische Frauenkalender - das Original! Woche für Woche ein faszinierendes Stück weiblicher Kulturgeschichte – mit Zitaten und Biografien von Hannah Arendt, Marlene Dietrich, Vicki Baum, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Nelly Sachs, Anna Seghers u. v. m. Frauen mit Horizont – sie wurden durch die Wechselfälle der Geschichte gezwungen, ihr gewohntes Leben aufzugeben und haben es dennoch geschafft, sich in der Fremde unter neuen Bedingungen neu zu erfinden. Marlene Dietrich, Vicki Baum und Hannah Arendt reüssierten im Exil, Erika Mann wurde in den USA zur politischen Aktivistin, Lisa Fittko in Frankreich zur Fluchthelferin. Die Lyrikerin Nelly Sachs und die Publizistin Milena Jesenská erfuhren immerhin späte Würdigungen für ihr Werk oder ihren mutigen Einsatz. Der Literarische Frauenkalender 2024 bietet Woche für Woche einen neuen, erhellenden Aspekt weiblicher Kulturgeschichte in Text und Bild. »Die Fremde ist herrlich, solange es eine Heimat gibt, die wartet.« Erika Mann

      Der literarische Frauenkalender 2024
    • Im Dreieck

      • 294 pages
      • 11 hours of reading

      Wo zwei sich lieben, grämt sich der Dritte... In 15 biographischen Porträts werden Dreiecksbeziehungen vorgestellt, in deren Mittelpunkt Künstler und Intellektuelle der internationalen Avantgardebewegung stehen: Friedrich Nietzsche, Franziska zu Reventlow, Wladimir Majakowskij, Klaus und Erika Mann, Marguerita Duras und andere mehr. Die Liebe zu dritt gehört zum gesellschaftlichen Erneuerungsdenken der Avantgarde, dargelegt in Tagebüchern und Manifesten. Doch hin und wieder kracht ein Browning, verschiedene Rauschmittel sind im Spiel, und die Liebesexperimente gehen meistens traurig aus. Die Pioniere vergaßen zuweilen, daß es kein Patentrezept für die Liebe gibt und Menschen keine mechanischen Gliederpuppen sind, und so wurden aus Dreiecksbeziehungen nicht selten Drei-Ex-Beziehungen. Doch wo die Wirklichkeit in einem Drama endet, wird das Lebensdrama zur künstlerischen Wirklichkeit: im Film "Jules und Jim", in Arthur Honeggers Judith-Oper oder in den Romanen der Marguerite Duras.

      Im Dreieck
    • Ohne Frauen geht es nicht

      Kurt Tucholsky und die Liebe

      • 135 pages
      • 5 hours of reading

      12 kenntnisreiche Porträts der wichtigsten Frauen im Leben Kurt Tucholskys – Diven und Diseusen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Gefährtinnen, Geliebte und gute Geister Frauen spielten eine besondere Rolle im Leben von Tucholsky. Neben seinen Ehefrauen Else Weil und Mary Gerold gehörten dazu Gefährtinnen wie Lisa Matthias und auch bedeutende Künstlerinnen wie Trude Hesterberg, Claire Waldoff, Vicki Baum und Gabriele Tergit. Sie alle verkörpern den Typus der »neuen Frau« in den 1920er und 1930er Jahren; Tucholskys wechselhafte Beziehungen zu diesen außergewöhnlichen Frauen sind ein Spiegel ihrer Zeit.

      Ohne Frauen geht es nicht
    • Die Architekten Bruno und Max Taut

      Zwei Brüder – zwei Lebenswege

      • 216 pages
      • 8 hours of reading

      In der Doppelbiografie kommen die Tauts als Brüder, Eltern und Ehemänner zu Wort. In Briefen, Tagebüchern und Zeitzeugenberichten, Zeichnungen und Fotos aus dem Familienalbum werden zwei Künstlerpersönlichkeiten lebendig – und mit ihnen die Schicksale ihrer Frauen und Kinder. Die beiden talentierten Brüder machten in Berlin als Architektenkollegen Karriere: Bruno (1880–1938) wird bekannt als Planer großer Wohnsiedlungen, Max (1884–1967) macht sich einen Namen als Architekt der Gewerkschaften. Unda Hörner erzählt ihre eng verbundenen Lebenswege als Familiengeschichte vor dem Hintergrund von Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit. Neben großen Erfolgen hatten Begabung und Charaktere auch dramatische Auswirkungen im Privaten. Die Brüder heirateten Schwestern, Töchter des Wirtes der Choriner Klosterschänke, doch nur eine der beiden Ehen hielt. Bruno, der 1933 ins Exil ging und 1938 in Istanbul starb, war der Visionäre, der in avantgardistischen und intellektuellen Kreisen verkehrte. Sein Sohn Heinrich führte einen lebenslangen inneren Kampf gegen den genialischen Papa und den berühmten Onkel. Der bodenständigere, weniger mitteilsame Max blieb in Berlin, wo er sich leidlich über Wasser hielt und das gemeinsame Büro weiterführte. Er war es, der nach 1945 das gemeinsame Erbe antrat, als Professor an der Hochschule für bildende Künste und Architekt des Wiederaufbaus.

      Die Architekten Bruno und Max Taut
    • Kafka und Felice

      Roman

      • 336 pages
      • 12 hours of reading

      Auf den Spuren von Kafka und Felice – die wahre Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe und eine fesselnde Zeitreise in das Berlin vor hundert Jahren. Beruhend auf Kafkas Briefen an Felice erzählt Unda Hörner fesselnd und atmosphärisch dicht die wechselhafte Liebesgeschichte des ungewöhnlichen Paares, das sich zwischen 1912 und 1917 immer wieder trifft, en passant auf Bahnhöfen, in Parks und Hotels, in Berlin, Prag oder Marienbad. Kafka wirbt immer wieder heftig um Felice, entpuppt sich jedoch bald als unsicherer Kantonist, der vor allem für eines brennt – das Schreiben. Daneben entsteht das lebendige Bild einer lebenslustigen jungen Frau, die ihre Arbeit liebt, gern tanzen geht und auch vor Kafkas Abgründen nicht zurückschreckt. Gemeinsam mit Kafka und Felice taucht der Leser tief ein in die Atmosphäre des zeitgenössischen Berlin kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs bis an die Schwelle der Zwanzigerjahre – ein faszinierender Blick, gleichsam über Kafkas Schulter, auf eine bizarre Liebe, die leuchtende Spuren in der Weltliteratur hinterlassen hat.

      Kafka und Felice