Frau Lustigkeit und ihre fünf Schelme
- 88 pages
- 4 hours of reading
This German author's work primarily explored ancient Greece and Native American cultures. She approached these subjects with profound understanding and empathy, delving into the complexities of these societies. Her novels often capture the clash of civilizations and the search for identity in unfamiliar landscapes. The author excels at vividly portraying historical figures and their inner lives.







Die schöne Hiladih steht am Ufer und weint. Das rollen ihr die Wellen einen Kieselstein vor die Füße. Als sie ihn an ihr Herz drückt, wird der Stein lebendig. Doch ihre Liebe zu dem "Steinknaben" bringt ihr und den Tieren der Prärie nur Elend und Leid. Ein schönes altes Märchen der Indianer, dessen Weisheit auch für die Gegenwart gilt.
Mit einem Vorwort von Liselotte Welskopf-Henrich
Erzählungen aus der Welt der alten Lakota: John Okute Sica, der im Todesjahr Sitting Bulls geboren wurde, war Zeuge des Untergangs der großen Kultur der Sioux. Es war sein Anliegen, der Nachwelt ein wirklichkeitsnahes Bild über das Leben und die Kämpfe seiner Vorfahren zu vermitteln sowie die wichtigsten Mythen und Legenden seines Stammes zu überliefern. So entstand ein einzigartiges Werk, das in seiner urwüchsigen literarischen Kraft und Originalität an den Magischen Realismus erinnert. Die Spannweite des Erzählten reicht von authentischen Berichten von der Schlacht am Little Bighorn oder dem Tod Häuptling Sitting Bulls über ungewöhnliche Abenteuer- und Liebesgeschichten bis hin zu essayistischen Abhandlungen über die legendenumwobene "Pfeife des Weißen Büffelkalbs", die Federkrone und den Büffel. Im Zentrum des Buches steht die Erzählung "Maiden Chief", eine Liebes- und Abenteuergeschichte von der Komplexität und dem Umfang eines (kleineren) Romans, die in der Geschichte der indigenen Literatur Nordamerikas einzigartig dastehen dürfte. Das Buch ist von der indianischen Künstlerin Margaux Allard (White Swallow Woman), einer Enkeltochter des Autors, illustriert.
Harka und sein Vater Mattotaupa arbeiten beim Bau der Union-Pacific-Bahn als Scouts. Sie müssen die Erbauer der Bahn schützen und gegen ihren eigenen Stamm kämpfen. Misstrauen entsteht – zuletzt auch zwischen Harka und seinem Vater. Mattotaupa wird ermordet. Für Harka gibt es nur noch eines: Zurück zu den Dakota. Doch der Stammeszauberer Hawandschita will den Tod des Ausgestoßenen.
Harka hat nun den Kriegernamen Tokei-ihto angenommen und ist Kriegshäuptling der Bärenbande. Er weiß, dass er seine Anerkennung im Stamm täglich neu erkämpfen muss, dass er keinen Augenblick in seiner Kraft und seiner Aufmerksamkeit nachlassen darf. Der Aufstand der Dakota weitet sich aus. Im Vertrauen auf das Wort der Militärs geht Tokei-ihto als Unterhändler ins Fort am Niobrara. Trotz des Versprechens wird er gefangengenommen. Ein Befreiungsversuch misslingt, und sein Stamm hält ihn für tot.
Harka und sein Vater Mattotaupa arbeiten beim Bau der Union-Pacific-Bahn als Scouts. Sie müssen die Erbauer der Bahn schützen und gegen ihren eigenen Stamm kämpfen. Misstrauen entsteht – zuletzt auch zwischen Harka und seinem Vater. Mattotaupa wird ermordet. Für Harka gibt es nur noch eines: Zurück zu den Dakota. Doch der Stammeszauberer will den Tod des Ausgestoßenen. Aber Harkas Freunde erkämpfen seine Heimkehr zu den Söhnen der Großen Bärin.
Harka ist seinem Vater, dem einstigen Häuptling der Bärenbande, heimlich in die Verbannung gefolgt. Vater und Sohn kämpfen nun in der Prärie und im Dickicht des Waldes um ihr Leben. Sie wissen, dass sie nur im Sommer auf sich allein in der Wildnis existieren können. Für einige Monate suchen sie Schutz in den Städten der Weißen. Sie werden von einem Wanderzirkus aufgenommen. Sie finden Freunde unter den Weißen, lernen ihre Sprache und Schrift. Aber dauerhaft in dieser Welt zu leben ist ihnen unvorstellbar. Ihr Weg in die Freiheit der Prärien und Wälder ist mit dramatischen Ereignissen verbunden.
Es ist das Jahr 1877, ein Jahr nach der Schlacht am Little Bighorn. Der große Freiheitskampf der Dakota ist zu Ende. Einst tapfere Krieger und freie Jäger, fristen die Dakota jetzt ein jämmerliches Dasein in der Reservation. Der Bärenbande wurde ein unfruchtbarer Landstrich zugewiesen. Doch Tokei-ihto, wie durch ein Wunder dem Gefängnis lebend entkommen, will nicht zulassen, dass Hunger und Alkohol, Betrug und Verrat seinen Stamm weiter dezimieren. In einer waghalsigen Aktion führt er die Bärenbande nordwärts, in Richtung der kanadischen Grenze. Doch Red Fox und seine Männer sind den Indianern auf den Fersen und entschlossen, Tokei-ihto zu töten.Das Buch enthält im Anhang das "Schlusswort" und die ausführlichen "Geschichtlichen Bemerkungen" der Autorin aus der Erstausgabe von 1951 sowie ein Nachwort des Biographen der Autorin, Erik Lorenz.
Klappentext Auf der Reservation herrschen bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Der gewählte Häuptling des Stammes entpuppt sich als 'Killer-Chief', der die eigenen Interessen und die der Indianerbehörde rücksichtslos durchsetzt; wer sich gegen ihn stellt, läuft Gefahr, ermordet zu werden. Doch der Widerstand lässt sich auch mit Blut nicht ersticken. Es kommt zum offenen Aufstand. Inmitten des Geschehens steht ein Indianermädchen, das in den Slums von Chicago aufwuchs und mit ihrem Bruder Ray auf die Reservation gekommen ist: Ite-ska-wih, Helles Gesicht. Der abschließende Band der Pentalogie 'Das Blut des Adlers' ist eine authentische Darstellung des Aufstands von Wounded Knee im Jahr 1973 und seiner Folgen.
Nach ihrer spektakulären Flucht aus dem Zirkus werden Harka und sein Vater bei den Schwarzfußindianern aufgenommen. Der stolze Mattotaupa verlässt jedoch das Zeltlager, um seine Gastgeber nicht zu gefährden. Wieder gerät er in die Fänge des Schurken Red Jim. Harka folgt dem ungleichen Paar. In den Black Hills kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen.
Klappentext In einsam gelegenen Holzhäusern der Indianer, in Gerichtssälen und Büros, auf der Prärie und im eisigen Alaska spielt die Handlung dieses Romans. Auf der Ranch des heimlichen Häuptlings Joe Inya-he-yukan King und seiner Frau Queenie Tashina treffen sich Männer, Frauen und Jugendliche, unter ihnen Hugh Wasesha Mahan, ehemaliger Zögling einer Boarding School für Indianerkinder, der auf die Reservation zurückkehrt und als Erzieher und Lehrer in die Konflikte der verzweifelnden und rebellischen Jugend hineingerissen wird. Der neue Superintendent Chester Carr, Rassist und Bürokrat, lässt die Schulranch auflösen und die Büffel von der King-Ranch vertreiben. Ein weißer Rancher, eingefleischter Indianerhasser, wird Nachbar von Joe und Queenie King. Joe King und seine Freunde von der Reservation und von der indianischen Bruderschaft leisten einfallsreich Widerstand. Doch die Konflikte drohen tödlich zu werden.
Harka, ein junger Dakota-Indianer, ist der Sohn des angesehenen Kriegshauptlings der Barenbande, Mattotaupa. ER ist wagemutig, geschickt und ehrgeizig. HArka kennt kein anderes Ziel, als selbst einmal ein so guter Krieger und Jager zu werden wie sein Vater. DOch die Zeiten beginnen sich zu andern: Der weiSSe Mann dringt auf seiner Suche nach Gold in die Welt der Prarieindianer ein, was auch auf Harkas und Mattotaupas Leben dramatische Auswirkungen hat.
Harka trägt nun den Kriegernamen Tokei-ihto und ist Kriegshäuptling der Bärenbande. Er weiß, dass er seine Anerkennung im Stamm täglich neu erkämpfen muss, dass er keinen Augenblick in seiner Kraft und seiner Aufmerksamkeit nachlassen darf. Der Aufstand der Dakota weitet sich aus. Im Vertrauen auf das Wort der Militärs geht Tokei-ihto als Unterhändler ins Fort am Niobrara. Trotz des Versprechens wird er gefangengenommen. Ein Befreiungsversuch misslingt, und sein Stamm hält ihn für tot.
Nacht über der Prärie Eine Reservation in South Dakota Mitte der 1960er Jahre. Die weiße Verwaltung regiert unumschränkt über die größtenteils in tiefer Armut lebenden Reservationsindianer. Viele von ihnen haben ihre Selbstachtung längst verloren und sind dem Alkohol verfallen. Ein junger Indianer, Joe Inya-he-yukan King, der mit 16 Jahren wegen angeblichen Diebstahls ins Gefängnis gekommen war und anschließend Mitglied einer Gang wurde, bricht mit den Gangstern und kehrt zurück auf die Reservation. Er will eine Ranch aufbauen. Der Bruch mit den Gangs bringt ihn immer wieder in Gefahr; er muss töten, um zu überleben. Sein indianisch-selbstbewusstes Auftreten gegenüber den weißen Behörden und seinen Stammesgenossen trägt ihm Hass, aber auch Achtung ein. Eine junge, hochbegabte Künstlerin des Stammes, Queenie Tashina, wird seine Frau. Dank seiner Erfolge als Rancher und spektakulärer Rodeosiege gewinnt Joe King Verbündete für den Kampf gegen die erstarrten Verhältnisse. Ein hoffnungsvoller Neubeginn, der jedoch immer wieder von tödlichen Gefahren überschattet ist.
Befragt über die Entstehungsgeschichte des vorliegenden Buches, antwortet Liselotte Welskopf-Henrich: Die vielfache Ermunterung ihrer Freunde hat sie veranlaßt, dieses Stück Leben aufzuzeichnen. Und sie fährt fort: “Anders als in allen meinen anderen Romanen und Erzählungen fühlte ich mich hier zu chronistischer Treue bei der Darstellung des Geschehens und Erlebens verpflichtet; ich wollte unseren jungen Menschen wie ein Historiker berichten, was vor sich gegangen ist und wie die Menschen gehandelt, gedacht und gesprochen haben. Ein Denkmal für den antifaschistischen Widerstand.
Der elfjährige Harka ist furchtlos und kennt nur ein so berühmt zu werden wie sein Vater, der Häuptling der Bärenbande. Doch eine neue Zeit hat begonnen und bedroht das Leben des Indianerstammes. Weiße Abenteurer durchstreifen das Land und suchen nach Gold. Als der Schurke Red Jim sich das Vertrauen von Harkas Vater erschleicht, wird der Häuptling verbannt. Ist das der Anfang vom Ende? Ein packender Klassiker der Indianerliteratur, mitreißend gelesen von Stefan Kaminski!