Christliche Sozialethik
Grundlagen - Kontexte - Themen. Ein Lehr-und Studienbuch
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Grundlagen - Kontexte - Themen. Ein Lehr-und Studienbuch
Feministische Fragestellungen und Genderperspektiven sind in der theologischen Forschung zunehmend etabliert, werden jedoch oft als ergänzender Spezialdiskurs betrachtet. Theologische Genderforschung ist eine Querschnittsdisziplin, die Geschlecht in allen theologischen Disziplinen und in ökumenischer Kooperation behandelt. Der vorliegende Band versammelt Beiträge aus dem deutschsprachigen, christlich-theologischen Wissenschaftsdiskurs, um den aktuellen Status quo zu reflektieren, Desiderate zu identifizieren und neue Themen für die Forschung zu erkunden. Die Beiträge nähern sich den Fragen nach Begründungen und Perspektiven theologischer Genderforschung aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln. Zunächst wird die Relevanz der Genderforschung für Disziplinen wie Exegese, Kirchengeschichte und Liturgiewissenschaft anhand konkreter Beispiele verdeutlicht. Anschließend werden die Auswirkungen gesellschaftlicher Geschlechternormen auf Anerkennungsverhältnisse analysiert, und Geschlechtsidentitäten in pädagogischen Kontexten werden reflektiert. Der Band schließt mit der Erörterung des Entwicklungspotentials theologischer Genderforschung, indem kritische Perspektiven feministischer Theologie, theologischen Ortserkundungen und weniger rezipierten Diskursen wie britischen queer-theologischen Ansätzen sowie Intersektionalität einbezogen werden.
Wohnen - gutes Leben - Gerechtigkeit
Der 62. Band des Jahrbuchs fur Christliche Sozialwissenschaften ist dem Schwerpunktthema Wohnen - gutes Leben - Gerechtigkeit gewidmet. In gerechtigkeitstheoretischer Perspektive werden spezifische Formen von sozialer und raumlicher Ungleichheit des Wohnens in den Blick genommen und wohnungspolitische Maanahmen zur staatlichen Gewahrleistung des Rechts auf Wohnen diskutiert. Angesichts sich verandernder Segregationsdynamiken geht es unter dem Vorzeichen von Beteiligungsgerechtigkeit um Fragen von Exklusion, Partizipation und Reprasentation in der Wohnraumentwicklung. Gesellschaftliche Aushandlungsprozesse fairer Bedingungen guten Wohnens sind Anzeichen dafur, dass auch uber das Spannungsverhaltnis zwischen Gemeinwohl- und Partikularinteressen neu nachgedacht werden muss. Schliealich ist Wohnen als sozialethische Frage auch im Anwendungsfeld nachhaltiger Entwicklung zu konkretisieren und findet Ausdruck in der Bestimmung des Wohnens als Menschen- bzw. Grundrecht. Der Band profiliert das Querschnittsthema "Wohnen" als sozialethisch relevante Groae im interdisziplinaren wissenschaftlichen Diskurs und bereitet es zugleich fur weitere Diskussionszusammenhange in Wissenschaft und Praxis auf.
Das zweibändige Lehrbuch zur christlichen Sozialethik (Bd. 2 erscheint 2005) ist ein Gemeinschaftswerk von Sozialethikern verschiedener Universitäten. Aufbau und Inhalt tragen den Studien- und Prüfungsordnungen (auch Lehramt), Rechnung, sodass das Werk bestens für das Studium der Sozialethik in theologischen Studiengängen geeignet ist. Zugleich bietet es vielfältiges Material für die gymnasiale Oberstufe und die Erwachsenenbildung. Gegenüber anderen Lehrbüchern folgt das Werk einem neuen Konzept; es ist fachlich innovativ und didaktisch gestaltet. Es bringt verschiedene sozialethische Ansätze miteinander ins Gespräch: Dadurch wird ein Dialogangebot eröffnet, das zum eigenständigen Nachdenken anregt. Es nimmt neue Forschungsfelder und -ergebnisse auf und behandelt Aspekte, die bisher in keinem sozialethischen Lehrbuch Platz gefunden haben, z. B. eine Klärung des Zusammenhangs von Bibel und Ethik (Bibelhermeneutik) und eine geschichtliche Vergewisserung über die Umsetzung sozialer Verantwortung im Christentum von den Anfängen bis zur Gegenwart. Leitfragen und Merksätze in jedem Kapitel erleichtern die Orientierung.
Eingeleitet Und Kommentiert Von Marianne Heimbach-steins Und Andreas Lienkamp (hrsg.) Unter Mitarbeit Von Gerhard Kruip Und Stefan Lunte. Includes Bibliographical References (p. 264-271) And Index.
German
The ‹Fließende Licht der Gottheit‹ (The Flowing Light of Divinity), written by the mystic Mechthild von Magdeburg (Mechthild of Magdeburg)(1207–1282), the oldest surviving document of women‹s mysticism in German, is examined as evidence of the theologically interpreted experience of God. In extensive analyses of the text, the author explains Mechthild‹s courageous words and acts in the contemporary church of her time as the fruit of her mystical relationship with God.