Franz-Joseph Huainigg is a journalist and author whose works explore themes of inclusion, diversity, and migration. As a writer of children's books, he champions understanding and acceptance of differences among young readers. His writing is driven by a profound belief in the importance of equal access and support for all individuals. Through both his literary contributions and his public service, he advocates for the enhanced integration of persons with disabilities and supports international development cooperation.
Gedanken, Gedichte und Erzählungen von Franz-Joseph-Huainigg, der nach einer Impfung im Babyalter an beiden Beinen gelähmt ist und sich nur mit Krücken und Stützapparaten fortbewegen kann.
„Egal, ob Junge oder Mädchen - Hauptsache gesund!“
Dieser Satz voll „guter Hoffnung“ wird werdenden Eltern gerne mitgegeben. Aber was, wenn mittels Pränatalsdiagnostik der Verdacht auf ein behindertes Kind entsteht?
Es ist eine Frage über Leben und Tod eines Menschen.
Es ist eine Frage über Macht und Ohnmacht einer Gesellschaft.
Ohne Sozialromantik und ohne zu verurteilen versteht sich dieses Buch als Plädoyer für eine pränatale Diagnostik, die behinderten Kindern eine Chance gibt.
Mit Texten von Teilnehmer/innen am Literaturpreis „Ohrenschmaus“
Wie entsteht ein Gesetz? Was ist eine Verfassung? Und wie kann ich in der Politik mitbestimmen? Hier bekommst du einen Einblick in die politischen Abläufe und Zusammenhänge eines Staates. Du erfährst, wie das österreichische Parlament von innen aussieht, worin die Arbeit der Abgeordneten besteht, was im Parlament passiert, welchen Weg ein Gesetz von der Idee bis zum Beschluss geht und wie man sich selber aktiv in der Politik einbringen kann. Zusätzlich gibt es Informationen zur österreichischen Geschichte und zur Europäischen Union. Die Eule Emmi begleitet dich durch das Buch und gibt dir wissenswerte Hinweise. Mit anschaulichen Grafiken, Bildern, einem umfangreichen Lexikon und verschiedenen Kontaktadressen lernst du das Abenteuer Politik kennen.
Franz-Joseph Huainigg sitzt im Rollstuhl, wird beatmet, kann sein Leben nur mit einem persönlichen Assistenten führen - und steht doch mitten im Leben. Als Ehemann und Vater, Abgeordneter zum Nationalrat und Schriftsteller. Mit Engagement, Ideenreichtum und Humor setzt er sich seit Jahren dafür ein, dass die Integration behinderter Menschen endlich zur Selbstverständlichkeit wird. Er kämpft gegen Ignoranz und herablassendes Mitleid und zeigt durch sein reiches, erfülltes Leben, dass es Geist, Inspiration und Gemüt sind, die einen Menschen ausmachen.
Franz-Joseph Huainigg teilt in seinem Buch Einblicke in sein selbstbestimmtes Leben im Elektrorollstuhl, trotz seiner Beeinträchtigungen. Er zeigt, wie er Pflege in seinen Alltag integriert und ermutigt, Verantwortung zu übernehmen sowie achtsam mit sich und anderen umzugehen. Ein berührendes Werk, das den Sinn des Lebens humorvoll vermittelt.
Vom Rauchzeichen zum Algorithmus. Das neue, umfassende Standardwerk zum Thema Medien
96 pages
4 hours of reading
"Medien, Macht und Meinungsfreiheit" untersucht den Einfluss von Medien auf unsere Wahrnehmung und deren Potenzial zur Manipulation oder Aufklärung. Huainigg und Taschek bieten Jugendlichen einen unterhaltsamen Überblick über Mediennutzung, -produktion und -berufe sowie Themen wie Barrierefreiheit und digitale Echokammern. Mit humorvollen Illustrationen von Nini Spagl wird das Thema spannend aufbereitet.
Literaturpreis Ohrenschmaus: Anthologie der ausgezeichneten Texte 2024
88 pages
4 hours of reading
Mit dem Öffnen dieses Buches haben Sie ein kleines Feuerwerk an Ideen entdeckt. Die Jury des Literaturpreis Ohrenschmaus war begeistert von den besonderen Blicken auf die Welt, den ungewohnten Perspektiven und dem Reichtum an Kreativität, mit dem unsere Welt in einem anderen Licht erstrahlt. Die Gedichte, Prosatexte und Erzählungen stehen oft im Widerspruch zu den Texten, die man in den Zeitungen liest. Statt Krieg ist hier von Frieden die Rede, statt Verlorenheit widmen sich zwei Texte den Schrauben, die Dinge verbinden und festhalten, statt Enge und Beklemmung sprechen die Texte von Ideen, die aus dem Kopf heraus spazieren in die Freiheit. In dem Buch finden Sie die prämierten Siegertexte der Hauptpreise, des Schokopreises und der Ehrenliste. Weitere Texte können Sie unter www.ohrenschmaus.net nachlesen.
Franz-Joseph Huainigg ist gelähmt. Sein Leben hängt an einem Beatmungsgerät, er bewegt sich in einem Elektrorollstuhl fort und kann weder Arme noch Beine bewegen. Oft fragen ihn die Leute erstaunt, wie es ihm gelingt, trotzdem so ein erfülltes Leben zu führen. Franz-Joseph Huainigg gibt mit viel Humor Einblick in sein Leben. Er zeigt, wie man mutig und glücklich leben kann und wie man mit Herausforderungen umgeht, die unüberwindbar scheinen. Durch seinen Optimismus gibt er dem Leser Denkanstöße, neue Werte und neues Glück zu entdecken und die eigenen Möglichkeiten mit anderen Augen zu sehen. Ein beeindruckendes Buch, das Mut macht, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen!
[Mit Beiträgen von Eva Jancak, Herbert Offenhuber, Renate Gradwohl, Andreas Burtscher, Jürgen Bonner, Günther Berger, Marek Janta, Josefine Bitschnau, Dieter Gebauer, Sarah Lutschaunig, Reinhard Buchmann, Stefan Mann, David Sylvester Marek, Peter Gstöttmaier, Ruth Oberhuber, Reinhard Schmidt & Jürgen Ceplak.]
„Was gute Literatur ist? Sie muss mich berühren und ich muss dabei Neues erfahren. Und as auch noch bei den Ohrenschmaus-Texten zusätzlich auffällt, sie sind unglaublich witzig. Das ist gute Literatur.“
(Felix Mitterer)
„Als hätte man ein Füllhorn geöffnet, voll von literarischen Kostbarkeiten, die auf uns niederströmen.“ (Felix Mitterer)
Der LITERATURPREIS OHRENSCHMAUS versteht sich als Förderpreis, der Texte von Menschen mit Lernbehinderungen prämiert und ihnen den Zugang zur Literatur ermöglicht. Die Jury um Schirmherr Felix Mitterer sucht herausragende Texte von intellektuell behinderten Menschen, die Leserinnen und Lesern neue Einblicke in das Leben und Denken behinderter Menschen eröffnen und zur Vielfalt der Literaturlandschaft beitragen.
Das vorliegende Buch beinhaltet die Siegertexte aus den Jahren 2012 bis 2016 und ist somit die Fortsetzung von Band 1 mit dem Titel „Kann nicht schlafen“, der die prämierten Texte von 2007 bis 2011 umfasst.
Eines der ersten Bilderbücher über die Arbeit von Clown-Doktoren. Daniel ist an Krebs erkrankt und zu Kontrolluntersuchungen im Krankenhaus. Aber auch Frau Dr. Blümchen und Herr Eierschrammel ordinieren hier. Nach und nach gelingt es den beiden Clown-Doktoren, Daniels Vertrauen zu gewinnen. Dass Lachen gesund ist, zählt mittlerweile zum Allgemeinwissen. Doch wie funktioniert die Arbeit von Clown-Dokoren wirklich? Eingebettet in eine berührende Geschichte gibt dieses Bilderbuch wichtige Informationen darüber, wie Lachen auch in einer so ernsten Umgebung wie einem Krankenhaus wieder Mut macht. Annegret Ritter spiegelt dabei in ihren klaren und freundlichen Bildern den behutsamen Humor der Clowns, der Patientinnen und Patienten einbezieht, sie aber nicht überfordert.
Florian hat Asthma. Dabei wollte er doch so gerne Radrennfahrer werden. Noch dazu wird er von seinen Mitschülern veräppelt und fühlt sich von den Lehrern nicht verstanden. Doch als ein großer Radrennstar in Florians Schule kommt und der kleine Patient seine Geschichte hört, fasst er wieder Mut.
„Das sind wir. Und jeder ist anders. Deshalb passen wir auch so gut zusammen.“ In dieser einfühlsamen Geschichte wird anschaulich gezeigt, wie behinderte und nichtbehinderte Kinder in einer Integrationsklasse miteinander und voneinander lernen.
Katharina lernt den blinden Matthias kennen: Beim Winterschlussverkauf herrscht ein grosses Durcheinander. Niemand sieht das kleine Mädchen, das verzweifelt weint, weil es die Eltern verloren hat. Nur der blinde Matthias mit seinem Führhund wird auf sie aufmerksam. Er begleitet sie auf der Suche nach den Eltern. Und Katharina kommt ganz schön ins Staunen. Matthias ist keineswegs hilflos als Blinder, wie sie sich das vorgestellt hat. In manchen Dingen ist er ihr sogar überlegen und "sieht" mit den Ohren mehr, als sie mit den Augen. Katharina lernt bei dieser Suche viel darüber, welche Hilfsmittel den Blinden das Leben leichter machen und wie sie sich auf der Strasse zurechtfinden. Als sie schliesslich von der Polizei nach Hause gebracht werden, da hat Katharina einen neuen Freund gefunden! Die Bilder sind speziell, sie erinnern mich an Comics, ebenso die Art, beim Schreiben Wörter und Satzteile durch grosse, fette Buchstaben hervorzuheben. Ab 6 Jahren, gut, Irene Beglinger-Flückiger.
In Europa findet eine besorgniserregende Debatte über Euthanasie statt, insbesondere nach dem Tod von Piergiorgio Welby in Italien, wo über eine entsprechende Gesetzgebung nachgedacht wird. Die Medien thematisieren sein Sterben intensiv, während in Internetforen der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe laut wird. Die deutsche Illustrierte „Stern“ berichtete über 12 Personen, die in die Schweiz reisten, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. In den Niederlanden existiert bereits seit einigen Jahren ein Euthanasiegesetz, das 2004 zur aktiven Mithilfe von Ärzten bei 1800 Todesfällen führte.
Franz-Joseph Huainiggs Buch reflektiert persönliche Erfahrungen und Meinungen zu Leben, Sterben, Euthanasie und hospizlicher Begleitung, gesammelt von österreichischen Persönlichkeiten. Durch Gedichte, die während eines zehnwöchigen Krankenhausaufenthalts im Otto-Wagner-Spital entstanden, schildert Huainigg seinen Kampf zwischen Leben und Tod. Als Nationalratsabgeordneter kehrte er mit einer Beatmungsmaschine ins Parlament zurück. Die Erzählungen handeln von einer Lebenskrise und deren Bewältigung durch familiären Zusammenhalt, geprägt von Hoffnung, Liebe und gelegentlichem Humor. Judit, seine Frau, schildert die langen Tage am Bett ihres Ehemannes und die Kraft, die sie gemeinsam fanden, um diese schwere Zeit zu überwinden. Beiträge von verschiedenen Persönlichkeiten runden das Werk ab.
Jakob wohnt bei seinen Pflegeeltern Anna und Bernd. Einmal im Monat trifft er seinen Sozialarbeiter Robin. Robin ist es auch, der Jakob ermuntert, sich auf die Suche nach seiner Herkunft zu machen - mit einem roten Buch, in dem er Erinnerungen und Fotos sammelt. Seite für Seite gewinnt Jakob seine Identität.