Man reist, um die Welt bewohnbar zu finden
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Erhart Kästner über Bücher und Autoren
Der Band versammelt Erhart Kästners Schriften zu Büchern und Autoren wie etwa Ernst Jünger, Thomas Mann, Günter Eich, Thornton Wilder, Albert Camus, Jean-Paul Sartre, George Orwell oder Nikos Kazantzakis.
Auswahl mit Briefen an Gerhart Hauptmann, Rudolf G. Binding, Thomas Mann, Hans Carossa, Martin Heidegger und viele andere ermöglicht den Einblick in das ungewöhnliche Leben und Wirken eines Schriftstellers unserer Zeit.
Erhart Kästner (1904–1974) war Autor und Bibliothekar. Seine Werke zählen zu den wichtigen Dokumenten der deutschen Nachkriegsliteratur.
"Griechische Inseln" ist eine bisher nicht veröffentlichte Arbeit Erhart Kästners, aus der Zeit seines Griechenlandaufenthaltes während des Krieges. Der Autor war von Natur ein Wanderer, und in allen seinen Werken blieb Griechenland das Urthema, das er immer wieder neu vertiefend umkreiste.
Aufzeichnungen aus dem Jahre 1943
Während 1944 aus der Heimat schlimme Nachrichten eintrafen, wurde die Arbeit an diesem Buch zum Ort der Flucht: »Das Schreiben, die einzige kleine Insel der Ordnung« — so notiert Kästner zu Beginn des Jahres in Athen. Wer von der Lektüre seines letzten Buches herkommt, vom Aufstand der Dinge, ward anteilnehmend erkennen, wie groß das Erlebnis war, Menschen und Dinge zu erfahren, ungeachtet der Not der Zeit.
Ein wesentliches Dokument der deutschen Nachkriegsliteratur sind Erhart Kästners Aufzeichnungen aus dem Krieg. Ein Erfahrungsbericht aus Afrika, dessen zentrales Thema die Einsamkeit der Gefangenen in der Wüste ist. "Ein sehr leises, in aller geistigen Strenge überaus tröstliches Buch, das die uralte Weisheit bestätigt, dass Stille stärker ist als Lärm." Luise Rinser
Ölberge, Weinberge - Ein Griechenland-Buch - bk1478; Insel Verlag; Erhart Kästner; pocket_book; 1974