UFOs dienen als Schlüsselthema zur Untersuchung der medialen Realität und deren Vermittlung. Sie fungieren als Prüfsteine für Diskurse über das Unbekannte und die Dokumentation solcher Phänomene. Zudem beleuchtet das Buch, wie Narrativen rund um UFOs in der Science-Fiction verbreitet werden und welche Rolle Medien bei der Konstruktion von Wirklichkeit spielen. Durch die Analyse dieser medienästhetischen Objekte wird das Verhältnis zwischen Realität und medialer Darstellung kritisch hinterfragt.
Jens Schröter Book order (chronological)






Die Pharisäer - Geschichte und Bedeutung
- 488 pages
- 18 hours of reading
Die Pharisäer waren jahrhundertelang gut bekannt, wurden aber wenig verstanden - was u.a. auf ihre übergroße Rolle in der christlichen Vorstellung zurückzuführen ist, die sich aus ausgewählten negativen Stereotypen ergibt. Viele Historiker sehen die Pharisäer jedoch als angesehene Lehrer und vorausschauende Erneuerer, die dazu beitrugen, dass sich die jüdische Tradition besser an veränderte Umstände anpassen ließ und in der Praxis egalitärer wurde. Um diese Kluft zu überbrücken, liefern die Autoren dieses Bandes eine multidisziplinäre Einschätzung dessen, wer die Pharisäer tatsächlich waren, was sie glaubten und lehrten und wie sie im Laufe der Geschichte dargestellt wurden.
Die Entstehung des Christentums. Von den Anfängen bis zu Konstantin dem Großen
- 128 pages
- 5 hours of reading
Jens Schröter untersucht in "Die neue Geschichte des frühen Christentums", wie sich das Christentum in den ersten drei Jahrhunderten von diversen Gemeinden zu einer einheitlichen Kirche entwickelte. Er beleuchtet die Trennung vom Judentum und den Wandel von einer verfolgten Gemeinschaft zu einer anerkannten Religion.
The exploration of ancient texts reveals their evolution from folk tales to sacred scripture, challenging traditional views on the connections between the Old and New Testaments. Konrad Schmid and Jens Schröter investigate the historical context and transformation of these writings, offering new insights into their significance within Judaism and Christianity. Their analysis aims to reshape understanding of these foundational texts and their interrelatedness.
Friedrich Kittler. Neue Lektüren
- 264 pages
- 10 hours of reading
Der Band präsentiert neue Lektüren zu grundlegenden Schriften von Friedrich Kittler. Die Mitte der 1980er Jahre publizierten Monographien Aufschreibesysteme 1800 / 1900 und Grammophon, Film, Typewriter waren ein entscheidender Beitrag zur Institutionalisierung der Medienwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Heute wird Kittlers Werk auch international breit rezipiert, und mehr und andere Medien bestimmen unsere Lage. Vor diesem Hintergrund befragen die Autorinnen und Autoren des Bandes ausgewählte Texte Kittlers hinsichtlich einer Analyse und Kritik der Medien auf der Höhe der Zeit.
Der Band untersucht die Rolle der Imagination in der Entwicklung zukünftiger Medientechnologien und deren sozialen Transformationen. Durch die Analyse etablierter Theorien aus verschiedenen Disziplinen, darunter Philosophie und Medientheorie, wird der Einfluss von narrativen Formen, insbesondere aus der Science Fiction, auf die Diskursbildung und Konzeptualisierung digitaler Medien beleuchtet. Die interdisziplinäre Debatte zeigt auf, wie Vorstellungskraft die Wahrnehmung und Gestaltung neuer Technologien prägt.
The Apocryphal Gospels
- 128 pages
- 5 hours of reading
Exploring the diverse portrayals of Jesus, this introduction examines both canonical and apocryphal gospels, highlighting early Christians' responses to crises through storytelling. It contrasts the accepted New Testament accounts with noncanonical writings, offering insights into their origins and significance. Organized by Jesus' ministry phases, the text reveals how these additional gospels enriched Christian thought and practice, illustrating the complexities of belief and interpretation in early Christianity.
Was wissen wir über Jesus? Obwohl die Evangelien k eine historisch zuverlässigen Berichte sind, ist unser Wissen gar nicht so gering. Jens Schröter zeigt, was wir aus jüdischen, römischen und frühchristlichen Quellen über den Juden aus Galiläa erfahren, der die anbrechende Herrschaft Gottes verkündete, Kranke heilte, in Gleichnissen sprach und um das Jahr 30 gekreuzigt wurde. Er erklärt den historischen Kontext, geht den unterschiedlichen Deutungen von Jesu Wirken und Tod nach und beschreibt, wie daraus allmählich eine neue Religion entstand.
Die Bibel vereint verschiedene Schriften aus über tausend Jahren und erscheint dennoch als ein einheitliches Werk. Konrad Schmid und Jens Schröter erläutern, wie aus alten Erzählungen, Liedern, Weisheitssprüchen, Gesetzen, Briefen an frühchristliche Gemeinden und Berichten über Jesus im Laufe der Zeit heilige Schriften von Juden und Christen entstanden sind, die heute weltweit gelesen werden. Ihr verständlich geschriebenes Werk bietet einen aktuellen Überblick über die Entstehung der Bibel, basierend auf den neuesten Forschungsergebnissen. In den letzten Jahrzehnten wurden viele gängige Annahmen über die Geschichte Israels und die Entstehung der Bibel überdacht. Ereignisse wie der Auszug aus Ägypten oder der Tempelbau unter König Salomo gelten nicht mehr als historisch. Dies wirft die Frage auf, wie die großen Geschichten des Alten Testaments entstanden sind und wann sie zu „heiligen Schriften“ wurden. Auch die Sammlung der Evangelien und frühe Apostelbriefe stehen nun zur Diskussion. Das Buch beschreibt den Weg von den frühen Erzählungen des alten Israel über Schlüsseltexte des jüdischen Monotheismus und des frühen Christentums bis hin zu den heiligen Büchern der Weltreligionen. Wer mehr über dieses überlieferungsgeschichtliche Wunder erfahren möchte, sollte diese Biographie des bekanntesten Buches der Welt lesen.
Gospels and Gospel Traditions in the Second Century
Experiments in Reception
- 382 pages
- 14 hours of reading
The second century CE has often been described as a kind of dark period with regard to our knowledge of how the earliest Christian writings (the gospels and Paul’s letters) were transmitted and gradually came to be accepted as authoritative and then, later on, as “canonical”. At the same time a number of other Christian texts, of various genres, saw the light. Some of these seem to be familiar with the gospels, or perhaps rather with gospel traditions identical or similar to those that found their way into the NT gospels. The volume focuses on representative texts and authors of the time in order to see how they have struggled to find a way to work with the NT gospels and/or the traditions behind these, while at the same time giving a place also to other extra-canonical traditions.It studies in a comparative way the reception of identifiably “canonical” and of extra-canonical traditions in the second century. It aims at discovering patterns or strategies of reception within the at first sight often rather chaotic way some of these ancient authors have cited or used these traditions. And it will look for explanations of why it took such a while before authors got used to cite gospel texts (more or less) accurately.