Niklaus Meienberg stellte sich mit seinen Artikeln und Büchern mutig der Öffentlichkeit und verteidigte leidenschaftlich seine Ansichten. Der Druck wurde jedoch unerträglich, und selbst sein Arzt konnte ihm in seiner schweren Depression nicht mehr helfen. Meienberg wünschte sich, dass sein Psychiater seine Beobachtungen veröffentlicht.
Mario Gmür Book order (chronological)






Büroklammern verbiegen
- 256 pages
- 9 hours of reading
Mario Gmür, ein Psychoanalytiker, beobachtet in Therapiesitzungen, dass Patienten unbewusst Büroklammern verbiegen. Die entstandenen Formen sind ästhetisch und lassen sich bestimmten Charaktertypen zuordnen. Ein überraschender Test, der zum Ausprobieren einlädt.
Meine Mutter weinte, als Stalin starb
- 221 pages
- 8 hours of reading
Gmür arbeitet sich durch die kommunistische Vergangenheit seiner russisch-jüdischen Mutter und versetzt den Leser zurück in die Zeit des Kalten Krieges. Fast zärtlich erzählt er von den Tränen bei Stalins Tod und den Nachstellungen des Schweizer Geheimdienstes. Mit dem Großvater – dem in Russland die Schulausbildung untersagt worden war, was ihn nicht davon abhielt, später in der Schweiz Medizin zu studieren und die psychiatrische Klinik Rosegg zu leiten, obwohl er Zeit seines Lebens 'Sekundärarzt' blieb – setzt sich Gmür, selbst Psychiater, Psychotherapeut und Psychoanalytiker, ebenfalls auseinander. Er stellt Betrachtungen über Mörder an und konstatiert, dass ihnen allen eine einzige Eigenschaft gemein ist: der Mangel an Humor. In einer weiteren Erzählung beschreibt Gmür einen dramatischen Schiffbruch auf dem Amazonas, bei dem er seltsamerweise mit dem Leben davongekommen ist. Unbedeutende Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Canetti oder Dürrenmatt spielen ebenso eine Rolle wie der Traum, Professor zu werden. Mario Gmür vermag es in seinen sieben berührenden Erzählungen, dem Leser Aspekte der Geschichte des 20. Jahrhunderts aus einem höchst spannenden autobiografischen Blickwinkel zu präsentieren und näherzubringen.
Tanz der Konsonanten
- 103 pages
- 4 hours of reading
Der öffentliche Mensch
- 217 pages
- 8 hours of reading
Medienstars und Medienopfer Wir leben in der Epoche der postindustriellen Informationsgesellschaft, die durch eine Nivellierung der Distanzen und Wertunterschiede gekennzeichnet ist. Dazu gehört auch die Verwischung der Grenzen zwischen privater und öffentlicher Sphäre. Das Rampenlicht der Medienöffentlichkeit bestimmt zunehmend unser emotionales und soziales Sein. Und es gebiert ein Phänomen, das der Schweizer Psychiater Mario Gmür als Medienopfersyndrom beschreibt. In seiner therapeutischen Praxis hat er sich auf die Behandlung von Menschen spezialisiert, die freiwillig oder unfreiwillig in die Medienfalle geraten sind. Dies liefert ihm die Perspektive, die sich von den Opfern auch auf die »Täter«, die Öffentlichkeit, weitet: Welche psychischen Faktoren sind am Zeigen und am Zuschauen beteiligt, was bedingt diesen Exhibitionismus und Voyeurismus? Veranschaulicht wird Gmürs profunde Analyse durch eine Reihe von Fallbeispielen.
Kompendium der medizinischen Psychologie
- 264 pages
- 10 hours of reading