Aufklärer, Bomber, Seenotretter
See-Mehrzweckflugzeuge Heinkel He 59 und He 115
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See-Mehrzweckflugzeuge Heinkel He 59 und He 115
Die Ausbildung angehender Seeflieger im Deutschen Reich erfolgte in der Zeit der verdeckten Aufrüstung – vom Beginn der 1920-er bis zur Mitte der 1930-er Jahre – in paramilitärischen Tarnorganisationen. Viele davon waren im Ostseeraum angesiedelt, wo man ihre Existenz den neugierigen Blicken der Westalliierten entzog. Als Schulflugzeuge bewährten sich dabei die von den Ernst Heinkel Flugzeugwerken gefertigten Wasserflugzeuge Heinkel Doppeldecker HD 24 und Heinkel Doppeldecker HD 42 (ab 1933: Heinkel He 42). Unzählige angehende Flugzeugführer und Beobachter lernten auf beiden Mustern ihr Handwerk. Die HD 42 war als leistungsoptimierte Verbesserung der HD 24 entstanden und ähnelte ihrer Vorgängerin nicht nur äußerlich. Auch unter der Bespannung waren beide Muster konstruktiv nahezu identisch. Das vorliegende Buch schildert die Geschichte von den ersten beiden Prototypen Heinkel HD 24 beim Deutschen Seeflug-Wettbewerb 1926 über die Serienfertigung und den Einsatz an Flugschulen im In- und Ausland, bevor mit der Heinkel HD 42 ein potentes Nachfolgemuster geschaffen wurde, das bis kurz vor Kriegsende im Dienst verblieb. Bislang größtenteils unveröffentlichte Abbildungen und Fotografien geben Einblicke in den Schulbetrieb mit den beiden formschönen Doppeldeckern.
Die Arado Ar 196 war das letzte in Deutschland gebaute See-Kampfflugzeug. Gedacht als katapultfähiges Bordflugzeug für den Einsatz auf Kriegsschiffen, bewährte sich der stabile Tiefdecker auch als Küstenaufklärer. Obwohl das Muster bereits zu Beginn des 2. Weltkriegs technologisch veraltet war, wurden bis 1944 über 500 Exemplare gefertigt, die teilweise bis in die 1960iger Jahre hinein flogen. Die Reichsmarine begann 1928 mit Planungen für ein Bordflugzeug, und entschied sich zugunsten des Doppeldeckers Heinkel He 60. Die Suche nach einem moderneren Nachfolgemuster gestaltete sich schwierig; diverse Entwürfe befriedigten nicht. 1936 schrieb man das Bordflugzeug erneut aus, und vergab den Auftrag schließlich an die Firma Arado, deren Entwurf Arado Ar 196 überzeugte. Anhand größtenteils unveröffentlichter Fotografien begleitet der Leser den Werdegang der Maschine über V-Muster bis zu den in Serie gefertigten Baureihen, und von dort in Einsatz und Verlust. Ein Extrakapitel weist alle bekannten Verbleibe nach, und stellt erhaltene Maschinen vor. Zahlreiche Skizzen und Zeichnungen geben wertvolle Hinweise für ernsthafte Modellbauer.
Die Mainzer Kaufhausordnung aus dem 15. Jahrhundert
Hier herrschten Recht und Ordnung! Ein einzigartiges Dokument aus dem 15. Jh. gilt der Geschichtsforschung zur Wirtschaft im Mittelalter als kostbare Rarität: die Mainzer Kaufhausordnung. Sie regelte Arbeitsabläufe, Gebühren und Handelsrecht in einem der führenden Wirtschaftszentren am Rhein. Auf über 58 Seiten wurde handschriftlich festgehalten, wie der Warenverkehr und das Handelstreiben zu regeln waren, wie das Produktangebot in einem mittelalterlichen Kaufhaus ausgesehen hat und welche Preise und Gebühren zu entrichten waren. So eröffnet sich dem Leser ein faszinierender Blick auf die Vielfalt an Waren, die dort angeboten wurden. Neben alltäglichen Materialien wie Kohle, Eisen und Kupfer fanden sich auch exotische Gewürze, Farben und Stoffe. Sogar Luxusartikel wie Seide und Perlen konnte man hier erwerben. Die Bilder des vorliegenden Buches gewähren den Blick auf den Codex der Mainzer Kaufhausordnung. Eine Transkription in Druckbuchstaben und eine ausführliche Übersetzung ins Hochdeutsche ermöglichen die Lesbarkeit der ältesten Niederschrift einer Kaufhausordnung auch für den Nichtfachmann. Das Buch lädt ein zu einem Bummel in einem mittelalterlichen Kaufhaus.
Geschenkbuch zum 40. Geburtstag - Jahrgangsbuch mit Geschichten, Fotos und Erinnerungen mitten aus dem Alltag
Aufgeregt und erwartungsvoll, so blickten wir damals in die Zukunft! Erinnern Sie sich mit uns an die ersten 18 Lebensjahre – an Ihre Kindheit und Jugend! Jahrgang 1986 - geboren in der DDR, aufgewachsen im vereinten Deutschland. Unser Lieblingsspielzeug hieß erst Lego und Polly Pocket, dann Tamagotchi und Playstation. Zunächst wollten wir um jeden Preis dazugehören und später als Individuum anerkannt werden. Wir erlebten den Wechsel des Jahrtausends, unserer Währung und der Rechtschreibung. Wir saßen vor dem Fernseher, als der 11. September 2001 die Welt veränderte. Handys, MP3-Player, DigiCams und allen voran das Internet revolutionierten unsere Jugend.