Die Kinder von La Borde
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Gegründet im Jahr 1951 und bekannt in der Welt der Psychiatrie, strebte die nichtstandardisierte Klinik von La Borde danach, mit der traditionellen Unterbringung von psychisch Kranken zu brechen und sie an der materiellen Organisation des gemeinschaftlichen Lebens teilhaben zu lassen. Die Klinik verdankt viel dem Psychoanalytiker und Philosophen Félix Guattari, der bis 1992 Co-Direktor war. Wenn man als Kind, dessen Eltern in der Klinik arbeiten, in La Borde lebt, fühlt sich der Ort vor allem wie ein unglaublicher Raum der Freiheit an: ein Schloss, ein riesiger Park, Wälder und Teiche. Durch eine Reihe von impressionistisch gestalteten Vignetten ruft Emmanuelle Guattari zärtlich die skurrilen Tage einer Kindheit in diesem außergewöhnlichen Ort in Erinnerung.

