Was macht eine gute Weihnachtsgeschichte aus? Felix Hornstein zeigt anhand der schönsten Nikolaus- und Weihnachtsgeschichten, dass diese auch ohne Weihnachten erstrangige literarische Werke wären. Doch kommt in ihnen der Menschwerdung Gottes und dem Sich-Auftun der himmlischen Wirklichkeit jeweils eine besondere Bedeutung zu. An Weihnachten sind Dinge möglich, die sonst nicht möglich sind, das Fest wird zur Sternstunde für die Welt und für die Menschen …Das Buch bietet jeweils Text und Interpretation. Fern von Kitsch und Sentimentalität hebt es verborgene Schätze und erschließt überraschende und ungewöhnliche Zugänge zur Bedeutung des christlichen Weihnachtsfestes. Advent und Weihnachten werden zur Chance, in tiefere Schichten des Lebens und des Glaubens hinabzusteigen.
Felix Hornstein Books




Mit einem Vorwort von Hanna-Barbara Gerl-FalkovitzWas haben Otfried Preußlers »Krabat«, die Sage von Orpheus und Eurydike und Julian Barnes‘ »A History of the World in 10 ½ Chapters« gemein? Jugendliteratur, griechische Mythologie und eine unkonventionelle Geschichte der Menschheit in Geschichten – zwischen ihnen, aber auch Homers »Odyssee« und der Legende des heiligen Christophorus, die Felix Hornstein zur Grundlage seiner Interpretationen macht, scheint kein Zusammenhang zu bestehen – oder doch? Allen lassen sich aus christlich-katholischer Perspektive wertvolle Einsichten abgewinnen.Felix Hornstein stellt in diesem Zusammenhang nicht nur Bezüge zur Bibel her, sondern auch zur Gottesfrage und er sucht Spuren Gottes in bekannten Werken der Weltliteratur. So wird nicht nur die Parallele zwischen Moses‘ Auszug aus Ägypten und der »Odyssee« deutlich, Hornstein eröffnet auf einer literarischen Gratwanderung vor dem Hintergrund seines persönlichen Glaubens eine völlig neue Perspektive auf die vorgestellten Texte …
Krabat
Liebe und Widerstand. Eine Interpretation von Otfried Preußlers Roman
- 596 pages
- 21 hours of reading
Billy Budd
Macht und Wahrheit. Eine Interpretation der Erzählung von Herman Melville
- 328 pages
- 12 hours of reading
Billy Budd ist kein spannendes Drama, in dem die Guten gegen die Bösen kämpfen und zuletzt siegen, sondern eine Tragödie griechischen Ausmaßes. Was sich in der kleinen Welt eines britischen Kriegsschiffs des Jahres 1797 abspielt, ist ein grundsätzlicher und unlösbarer Konflikt, der das Herz des Protagonisten förmlich zerreißt. Was ist, wenn sich das Verhältnis von Gut und Böse umkehrt, wenn der Gute Böses tut und doch gut bleibt? Und wenn er als Richter tut, was er tun soll, wird er dann böse? Aber was soll er denn tun? In Billy Budd, abgeschlossen 1891, gedruckt erst 1924, reißt Herman Melville ein letztes Mal die Frage nach der Gerechtigkeit auf in einer Welt, die sich unseren Fragen gegenüber taub zu stellen und in der der Einzelne zum Scheitern verurteilt scheint. Den Tod bereits vor Augen sucht er nach Antworten. So spielt dieses Buch genau auf der Grenze zwischen endgültigem Scheitern und unsäglicher Hoffnung. Der Autor legt hier eine neue Interpretation des amerikanischen Klassikers vor, der es weniger auf eine philologisch exakte Antwort auf die gestellten Fragen ankommt als auf ein existentielles Über- und Weiterdenken. So geht es hier nicht um eine spannende Frage, sondern um Wahrheit und Gerechtigkeit, also um die ernstgemeinte Suche nach Gott, der als einzige Macht imstande sein könnte, die aufgeworfenen Fragen nicht zu beantworten, sondern die Unruhe unseres Herzens zu stillen.