„107 Tage Kreta. Aussteigen auf andere Art“ erzählt von Selbstfindung, Freiheit durch Verlust und Kommunikationsdefiziten in Beziehungen. Der Familienurlaub auf Kreta droht, an hohen Erwartungen zu scheitern, während die Zeit wie das konsumierte Bier verrinnt. Zwischen Markus und Monika Gramlinger kommt es zu wechselseitigen Sticheleien, und die Unentrinnbarkeit ihrer Situation wirkt wie eine griechische Tragödie. René Siegl skizziert mit Markus Gramlinger einen zynischen Protagonisten ohne soziale Kompetenz, der sich als Versager sieht. Sein einziges Glück ist seine wunderschöne, intelligente Frau Monika. Doch während er im Selbstmitleid versinkt, beginnt ihre Ehe zu zerbrechen. Der Tiefpunkt ihrer Beziehung wird im Urlaub erreicht, und Markus sieht sich gezwungen, überstürzt auszusteigen. Siegl beschreibt die Idee, was passiert, wenn das Aussteigen aus dem gewohnten Leben nicht freiwillig erfolgt und man ungewollt in die Suche nach Identität und Zielen hineinstolpert. So lässt er den Familienurlaub auf Kreta gründlich schiefgehen und konfrontiert seinen Hauptcharakter mit sich selbst.
René Siegl Books


Stairway to Häfen
Die witzigsten Wiener Polizisten seit "Kottan ermittelt"
- 333 pages
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