Christophskraut, Mädesüß oder Augentrost Viele historisch-schwäbische Pflanzenbezeichnungen gehen auf ihre frühere Verwendung zurück, z. B. auf den Einsatz als Heilmittel oder Gift. Andere Pflanzennamen sind aus einem historischen Zusammenhang entstanden. So leitet sich die Bezeichnung des rot-blau blühenden 'Franzosekrauts' von den französischen Uniformen ab. Zum anderen wurde es als Heilkraut gegen die 'Franzos-Syphilis' herangezogen. Dieser reich bebilderte Band stellt Pflanzenarten vor, die man auf einer Wanderung quer durch Schwaben entdecken kann. Jede Beschreibung enthält Angaben zum volkstümlichen Namen sowie zu Wuchsorten, Giftigkeit und Verwendungsmöglichkeiten. Mit Register zum schnellen Nachschlagen und einem Glossar mit den wichtigsten Inhaltsstoffen.
Theo Müller Book order (chronological)



Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete - 8. Auflage
- 1050 pages
- 37 hours of reading
Wildrosen und Weißdorne Mitteleuropas
Landschaftsgerechte Sträucher und Bäume
- 141 pages
- 5 hours of reading
Wildrosen und Weißdorne sind an Waldrändern, Feldrainen, Böschungen und Felskanten verbreitet und prägen wichtige Ökosysteme mit vielfältiger Flora und Fauna. Diese Strukturen bieten Lebensraum für viele Tiere und sind entscheidend für die Landschaftsgestaltung. Besonders lichtliebende Sträucher, die in geschlossenen Wäldern nicht gedeihen können, bilden die Basis dieser Lebensräume, wobei Wildrosen und Weißdorne ökologisch bedeutende Arten darstellen. Viele Tiere, insbesondere Insekten, sind an sie gebunden. Die Identifikation dieser Sträucher kann jedoch herausfordernd sein, was dieses Buch adressiert. Es enthält einführende Abschnitte über die Gattungen Rosa und Crataegus sowie Bestimmungsschlüssel, die es Naturfreunden ermöglichen, die Arten selbst zu erkennen. Zur Unterstützung sind Zeichnungen und Farbfotografien beigefügt. Zudem wird eine Liste geeigneter Strauch- und Baumarten für Pflanzungen in der freien Landschaft bereitgestellt, um bestehende Unklarheiten zu klären. Das umfangreiche Material wird durch ein Register der lateinischen und deutschen Namen, einschließlich Synonymen, ergänzt. Ein Literaturverzeichnis rundet die Informationen ab.