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Dieter Hoffmann-Axthelm

    January 1, 1940
    Edition Suhrkamp: Die dritte Stadt
    UmBau - 28: Das Geschäft mit der Stadt
    Osten Westen Mitte
    Denkmalkritik
    Die Rettung der Architektur vor sich selbst
    Zwei Kulturen?
    • Die Rettung der Architektur vor sich selbst

      Zehn Polemiken

      • 130 pages
      • 5 hours of reading

      Was sich heute - oft schamlos - Architekturkritik nennt, ist selten mehr als affirmative Produktbegleitung und meist auf der Hut, sich mit Architekten anzulegen. Ernstzunehmende Architekturkritik, sagt Dieter Hoffmann-Axthelm, sei machbar nur als Rede jenseits der Architektur - oder auf ihrer Grenze. Wenn sie diese Grenze den Architekten sichtbar machen soll, durfe sie wenigstens nicht mit beiden Fuen auf deren Boden stehen. Ob eine Architektur asthetische Kraft hat und in der Gegenwart bestehen kann, zeige sich daran, ob sie mit den Verungultigungen und Wahrnehmungsveranderungen einer sich permanent umschichtenden Wirklichkeit mitzuhalten vermag. Soll ernst gemacht werden, dann musse man unerbittlich und erbarmungslos unterscheiden zwischen Architektur, die den furchtbaren gesellschaftlichen Wunsch nach Verkorperung und Wahrnehmbarkeit zu befriedigen versucht, und Architektur, die Qualitat sagt und sich mit der bloen Fortschreibung des Handelsublichen begnugt.

      Die Rettung der Architektur vor sich selbst
    • Denkmalkritik

      Für eine zukunftsfähige Denkmalpflege. Essay

      • 95 pages
      • 4 hours of reading

      Dynamische Gesellschaften brauchen das Baudenkmal, um sich ihrer Geschichte zu vergewissern, also auch einen staatlich garantierten Denkmalschutz. Ein Denkmalschutz aber, der seine Objekte nur grenzenlos sammelt und archiviert, überfordert die Gesellschaft, die ihn finanzieren soll. Nicht minder braucht es eine institutionalisierte Denkmalpflege – doch eine, die nach Gutdünken dekretiert, meistens nur verhindert und unverantwortbare Kosten verursacht, gräbt sich ihr eigenes Grab. Wenn Denkmalpflege eine Zukunft haben soll, muss sie sich demokratisieren und lernen, mit ihren Partnern – Kommunen, Architekten, Eigentümern – auf Augenhöhe zu verhandeln. Damit sie für die Lebendigen arbeitet und nicht für ein totes Archiv.

      Denkmalkritik
    • Osten Westen Mitte

      Spaziergänge eines Planers durch das neuere Berlin

      • 157 pages
      • 6 hours of reading

      Berlin - gut zwanzig Jahre nach der Überwindung der Trennung: Wie wurden die beiden Stadthälfte zusammengefügt? Wo entsteht Neues? Wo versagen die Planer? Wie wird gebaut? Wie zeigt sich die Republik in ihren Neubauten? Der Stadtplaner und Architekturkritiker Dieter Hoffmann-Axthelm zieht Bilanz - in langen Streifzügen durch die Stadt. Dazu: Berlin-Fotos von Marek Pozniak mit seiner Blackbox-Kamera. Dieter Hoffmann-Axthelm, Stadtplaner, Architekturkritiker, Essayist, geboren 1940 und aufgewachsen in Berlin. Studierte Theologie, Philosophie und Geschichte; in den 90er Jahren Mitarbeit am Planwerk Innenstadt für Berlin, begleitet seit Jahrzehnten Bauen und Werden in Berlin mit kritischem Blick. "Wir bekommen ein bißchen Stadtplanung erklärt, wie sich das so entwickelt hat, manchmal ist Stadtplanung ein anderes Wort für Fehlplanung. Schönes Beispiel: Das ehemalige Kranzler-Eck, Ku'Damm Ecke Joachimsthaler. Da gab es Chancen für Charme und Schönheit nach der Wende - nicht genutzt. Hohe Häuser, hohe Mieten, sinkendes Interesse. Schönes, kritisches Bändchen über das moderne Berlin" (radioBERLIN). "Er vereint den Genießerblick des Flaneurs mit der Diagnostik des Stadtplaners: In seinem Buch "Osten Westen Mitte. Spaziergänge durch das neuere Berlin" begibt sich Dieter Hoffmann-Axthelm auf Inspektionstour. Eine Wanderung zwischen Trümmerflächen und Mauermythen" (SZ)

      Osten Westen Mitte
    • UmBau - 28: Das Geschäft mit der Stadt

      Zum Verhältnis von Ökonomie, Architektur und Stadtplanung

      • 128 pages
      • 5 hours of reading

      Preisträger "Schönste deutsche Bücher 2016 Der UmBau erscheint seit 1979 als interdisziplinäre, von der Österreichischen Gesellschaft für Architektur herausgegebene Zeitschrift, die Hintergründe und Zusammenhänge der Architekturproduktion sichtbar machen will. Die aktuelle Ausgabe befasst sich mit der Verschränkung von Ökonomie und Stadtplanung und fragt nach Alternativen zu aktuellen Planungsimperativen: Welche Gegenentwürfe zur privaten Finanzierung von öffentlichen Gebäuden und Räumen sind möglich? Was bedeutet öffentliche Planungsverantwortung und in welcher Form wird sie wahrgenommen? Die Beiträge decken ein weites Themenspektrum ab: von den Methoden der Umverteilung - ob aus historischer Sicht die Wohnbausteuer im Roten Wien oder die Planwertabgabe im heutigen Basel - bis hin zu alternativen Stadtkonzepten, urbanen Taktiken von Stadtbewohnern und solidarischen Ökonomien wie dem Erbbaurecht oder Wohnbaugruppen. Weil hier interdisziplinäre Fragen von Ökonomie und Stadtplanung zur Debatte stehen, kommen die Autoren aus den Feldern der Architektur, der Raumplanung, Soziologie und Politischen Theorie sowie der Rechts- und Kulturwissenschaften zu Wort.

      UmBau - 28: Das Geschäft mit der Stadt
    • X-Texte zu Kultur und Gesellschaft: Lokaldemokratie und Europäisches Haus

      Roadmap für eine geöffnete Republik

      • 114 pages
      • 4 hours of reading

      Wenn etwas heute die Europäer vereint, dann nicht das große Haus Europa, sondern die historische Unruhe: die Unruhe des Austritts der Einzelnen aus herkömmlichen politischen Bindungen. Daraus resultiert auch die Krise des Nationalstaats und seines politischen Ordnungssystems, der repräsentativen Demokratie. Europa könnte dagegen die Chance der Demokratie sein, sich noch einmal neu zu erfinden. Anzusetzen wäre dafür ganz oben - und ganz unten: Abgabe nationalstaatlicher Macht nach oben zugunsten einer handlungsfähigen EU, und nach unten zugunsten freigestellter lokaler Selbstbestimmung. Nur so kann der grassierende Populismus aufgefangen werden.

      X-Texte zu Kultur und Gesellschaft: Lokaldemokratie und Europäisches Haus