Literarische Bildung: neu im Fokus
Text- und Medienvielfalt im Unterricht der Sekundarstufe I




Text- und Medienvielfalt im Unterricht der Sekundarstufe I
Grundlagen, Modelle und Materialien, m. CD-ROM
Verschiedene Dimensionen des Lesens: Der vorliegende erste Band aus der Reihe "Lehren lernen - Basiswissen für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung" enthält sowohl Hintergrundinformationen als auch konkrete Unterrichtshinweise für den sprachlichen Teilbereich Lesen. In drei Kapiteln werden von verschiedenen Autorinnen und Autoren Grundlagen und Modelle zur Lesekompetenz, zum Leseverhalten, zur Leseleistung und zur Leseförderung beschrieben. Einige Beiträge ermöglichen mit Aufgaben und Diskussionsanregungen die Verarbeitung des Gelesenen, z. B. in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Eine ausführliche Literaturliste zu jedem Beitrag rundet das Buch ab. Ausserdem finden sich auf der beigelegten CD zu jedem Beitrag weitere Informationen, Beispiele oder konkrete Unterrichtsvorschläge. Das Buch vermittelt einen guten Überblick über verschiedene Dimensionen des Lesens und den aktuellen Stand des Wissens im Bereich "Lesen im Unterricht" für alle Stufen der Volksschule. Es ist eine Fundgrube für Lehrpersonen, die interessiert daran sind, ihren Leseunterricht gezielt und effektiv, sowie aufgrund von Erkenntnissen der Forschung zu gestalten und der Aufgabe, allen Schülerinnen und Schülern zum bestmöglichen Leseerfolg zu verhelfen, gerecht werden wollen. Ursina Gloor.
Analysen und Ergebnisse zur literalen und medialen Sozialisation
Die weitgehend ungeklärte Frage, was Kinder und Jugendliche im Umgang mit den einzelnen Medien im Hinblick auf ihre literale Entwicklung tatsächlich gewinnen, steht im Mittelpunkt dieses Buches. Wie sich die neuen Text- und Medienerfahrungen auf die Lese- und Schreibaktivitäten von Kindern auswirken, inwiefern und wie die literalen Entwicklungen in den modernen Umgebungen verlaufen, darüber ist bislang wenig bekannt. Auf Wissen über Medienwirkungen und den Zusammenhang von Mediennutzung und Schriftlernen wären aber die Didaktik und vor allem die um Förderung bemühten Lehrerinnen und Lehrer in der Praxis dringend angewiesen. Unter den Perspektiven Lesen, Schreiben und Wechselwirkungen zwischen Elternhaus und Schule ist das hier resümierte Forschungsprojekt deshalb den unterschiedlichen kognitiven Prozessen und Leistungen nachgegangen, die sich beim Lesen von herkömmlichen Büchern bzw. von multimedialen CD-ROMs und als Folge dieser verschiedenen Lektüren ergeben. Lesen und Schreiben gestalten sich in einem Kontext, der von den Medien und von deren inhaltlichen wie strukturellen Vorgaben entscheidend geprägt ist. Leserinnen und Schreiber haben es dabei mit verschiedensten alten und neuen Vermittlungsformen zu tun. Zur Aufklärung dieser Zusammenhänge tragen die vorgelegten Befunde wesentlich bei.
Die literalen Aktivitäten von Primarschulkindern