Jugendliche zwischen Krise und Störung
Herausforderungen für die psychodynamische Psychotherapie




Herausforderungen für die psychodynamische Psychotherapie
Dieses gut verständliche Arbeitsbuch vermittelt praxisnahes psychosomatisches Fachwissen für die Behandlung und Betreuung chronischer SchmerzpatientInnen. Es gibt Schritt für Schritt praktische Fertigkeiten für den klinischen Alltag an die Hand. Chronische Schmerzen sind schwer zu behandeln und führen bei den Betroffenen zu viel Leid. Obwohl inzwischen eine Vielzahl an medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien zur Verfügung steht, zeigen rein somatisch orientierte Therapieansätze häufig unbefriedigende Behandlungsergebnisse. In den letzten Jahren ist daher das Interesse an psychosomatischen Vorgehensweisen stark angestiegen. Trotzdem gibt es bisher kaum konkrete Hilfestellungen für die Praxis. Dies will das Buch ändern: Es macht in gut nachvollziehbaren Schritten mit unterschiedlichen Aspekten einer psychosomatisch orientierten Schmerztherapie vertraut: • Diagnostische Grundlagen psychosomatischer Schmerzsyndrome • Einblicke in verschiedene Therapieverfahren • Konkrete Handlungsanleitung im therapeutischen Umgang: psychodynamisch – verhaltenstherapeutisch – systemisch • Patienteninformationsmaterial und Imaginationsübungen • Aktuelle Entwicklungen und innovative Therapieansätze • Praktische Empfehlungen für die medikamentöse Therapie
Führen frühe Vernachlässigungen, Mißhandlungen oder andere traumatische Erfahrungen zu Störungen, die in Gewaltbereitschaft münden können? Welches sind die Voraussetzungen, welches die Rahmenbedingungen, die konstruktives Verhalten junger Menschen fördern und destruktives verhindern können? Sind die sicheren Bindungen im frühen Lebensalter Voraussetzung dafür, daß die Jugendlichen die Adoleszenz ohne Komplikationen durch laufen und ihr Leben in der Gesellschaft sinnvoll gestalten können? Mit welchen präventiven Maßnahmen können wir dem destruktiven jugendlichen Verhalten begegnen? Und was ist zu tun, wenn es für Prävention zu spät ist? Es gibt Jugendliche, die diese Zeitspanne anscheinend ohne jegliche Beunruhigung durchleben. Andere werden plötzlich »schwierig «, orientieren sich an schrillen Erscheinungen jugendlicher Subkultur, »steigen aus «, werden gewalttätig und somit zu Grenzgängern der Gesellschaft. Das Buch widmet sich besonders dem Ausstieg aus den bisherigen Bezügen mit der Lösung bisheriger Bindungen und den Fragen der Gewalt, der Aggression und Destruktivität und ihrer Psychotherapie. Ein besonderes Gewicht erhalten dabei neue Erkenntnisse aus der Affekt- und der Bindungsforschung sowie der Neurobiologie.