This Nobel laureate is celebrated for writings marked by a broad outlook, a wealth of ideas, and artistic power. Their work delves into the intricate aspects of human existence and society. Through a penetrating style and profound insight, they offer readers a unique literary experience. Their writing leaves a lasting impression and provokes deep thought.
The book offers a deeply personal reflection on death and aging through a collection of notes, aphorisms, and fragments by a prominent twentieth-century intellectual. These "notations" reveal a tender yet somber exploration of life's transience, capturing the complexities of human emotions associated with mortality. Each piece contributes to a poignant meditation that resonates with the reader's own experiences of loss and the passage of time.
Three volumes of memoirs, presented in a one-volume collection for the first time, illuminate the life and times of the late Nobel Prize winner in his own words, as he discusses everything from his creative inspiration to the state of Vienna in 1931.
This is the third part of Canetti's autobiography and features the author still in his twenties. Canetti depicts the intellectual life of the leading bars and cafes of Vienna and creates portraits of many of the leading figures of his day including Herman Broch, Robert Musil and Alma Mahler.
This extraordinary novel, first published in German in 1935, is a COMEDIE HUMAINE of madness. It tells the story of Peter Kien, a distinguished scholar in Germany between the wars. With masterly precision, Canetti build up the elements in Kien himself, and in his personal relationships, which will lead to his destruction. AUTO DA FE explores in fiction the theme of Canetti's other major - non -fiction work, CROWDS AND POWER: the relation of the individual to the mass, an issue especially relevant to any survey of fascism.
Crowds and Power is a revolutionary work in which Elias Canetti finds a new way of looking at human history and psychology. Breathtaking in its range and erudition, it explores Shiite festivals and the English Civil war, the finger exercises of monkeys and the effects of inflation in Weimar Germany. In this study of the interplay of crowds, Canetti offers one of the most profound and startling portraits of the human condition.
The Torch in My Ear is the account of Canetti's young manhood, of his arrival in Vienna in the early 1920s, of his schooling, and of the beginning of his life as a writer.
The Book Against Death is the work of a lifetime: a collection of Canetti's
aphorisms, diatribes, musings and commentaries on and against death –
published in English for the first time since his death in 1994 – interposed
with material from philosophers and writers including Goethe, Kafka, Walter
Benjamin and Robert Walser.
Captures the essence of Marrakesh: the crowds, the smells - of spices, camels
and the souks - and the sounds of the city, from the cries of the blind
beggars and the children's call for alms to the unearthly silence on the still
roofs above the hordes.
Im Band 4 der Gesammelten Werke sind nun zum ersten Mal alle vom Autor nach Jahren geordneten Aufzeichnungen versammelt, die in folgenden Ausgaben erschienen waren: Aufzeichnungen 1942-1948 (1965); Alle vergeudete Verehrung (1970); Die Provinz des Menschen (1973) und Das Geheimherz der Uhr (1987).
Wszystkie trzy zaprezentowane tu po raz pierwszy w języku polskim dramaty
Eliasa Canettiego układają się więc w swoistą całość. Choć powstawały w
różnych okresach i z odmiennych pobudek, łączy je swoisty rozrachunek ze
społeczeństwem czy raczej z mechanizmami ujawniającymi się pomiędzy władzą,
masą a jednostką. To zbliża dramaturgię noblisty do jego utworów prozatorskich
i głównych tematów, jakie poruszał już od wczesnych lat trzydziestych XX
wieku. Mimo upływu lat jego teksty zdają się coraz bardziej zyskiwać na
aktualności, autor zaś swą intuicją i stawianymi diagnozami znacząco
wyprzedzać własną epokę.
„Jede Zeile von Kafka ist mir lieber als mein ganzes Werk.“ - Elias Canettis Schriften über Franz Kafka „Er ist“, notiert Elias Canetti 1947, „der Einzige, der mir wirklich nahe geht“. Und schreibt später, nur kurz vor seinem Tod: „Ich habe ihn geliebt“. Die Rede ist von Franz Kafka. Die hier zusammengeführten Schriften – bereits publizierte sowie erstmals zugänglich gemachte Materialien aus dem Nachlass – erlauben es, Canettis Äußerungen zu Kafka in den Prozess seiner Selbstvergewisserung als Schriftsteller einzuordnen. Die an Kafka verhandelten Kernthemen erweisen sich immer wieder als seine ureigensten. Erstmals zeigt und deutet dieses Buch die Bindung Canettis an diese Zentralgestalt der Moderne.
Zwei große Künstler begegnen sich im Exil: Die Malerin Marie-Louise von Motesiczky und der Schriftsteller Elias Canetti, die beide aus Nazideutschland nach London geflüchtet waren, lernen sich in Amersham kennen. Die Künstlerin aus reichem Hause unterstützt den bettelarmen Dichter, die beiden machen sich Mut in ihrem Schaffen - und verlieben sich. Über fünfzig Jahre erstreckt sich die spannungsreiche Geschichte, lebhaft schildern die Briefe, wie die Geflüchteten in der Nachkriegszeit in ihrem Gastland heimisch werden. Der Briefwechsel aus fünf Jahrzehnten ist das Zeugnis einer großen Liebe.
In diesem Band mit Aufzeichnungen Canettis geht es immer wieder um Themen wie Zeit, Vergänglichkeit, Tod und Vergeblichkeit. Canettis scharfe und überraschende Formulierungen treffen manchmal wie Blitze, die schon vergessene Gedanken oder schlummernde Zusammenhänge erkennen lassen. Zwischen Gedanken und Aphorismen stehen knappe Porträts von Menschen, denen Canetti begegnet ist, und konzentrierte Essays zu verschiedenen Themen. Man kann dieses Buch als Summe des lebenslangen Denkprozesses von Elias Canetti lesen – und immer wieder lesen.
Diese Ausgabe versammelt das Werk des Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti in dreizehn Taschenbuch-Bänden inklusive eines Begleitbandes mit Materialien.
Das Augenspiel
Die Blendung
Dramen
Die Fackel im Ohr
Die Fliegenpein
Das Geheimherz der Uhr
Die gerettete Zunge
Das Gewissen der Worte
Masse und Macht
Nachträge aus Hampstead
Der Ohrenzeuge
Die Provinz des Menschen
Die Stimmen von Marrakesch
Begleitband ›Wortmasken‹
Diese Aufzeichnungen stammen aus den letzten Lebensjahren Elias Canettis. Er selbst hat sie Ende 1993 aus den handschriftlichen Vorlagen ausgewählt, diktiert und im Typoskript nochmals überarbeitet - es sind die letzten Gedanken des großen unangepaßten Einzelgängers. Elias Canettis Aufzeichnungen, 1942 begonnen und nun abgeschlossen, gehören zu den bleibenden, unerschöpflichen Büchern des Jahrhunderts.
In dem umfangreichen Werk von Elias Canetti nehmen seine Aufzeichnungen, die ihn sein ganzes Schriftstellerleben lang begleiteten, einen zentralen Platz ein. Hier findet sich in komprimierter Form all das, was sein Denken und seine großen Theaterstücke und Essays, seinen Roman Die Blendung und sein philosophisches Hauptwerk Masse und Macht bestimmte. Auf der anderen Seite aber findet sich in der kurzen, konzentrierten Form der Aufzeichnung vieles, was auch im Denken Canettis noch experimentierenden, forschenden Charakter hatte; gewagte Gedankensplitter zu Literatur und Philosophie, zur Geschichte und zum eigenen Leben. Die berühmten Aufzeichnungsbände Die Provinz des Menschen, Das Geheimherz der Uhr und Nachträge aus Hampstead werden nun durch einen Band vervollständigt, der Aufzeichnungen aus den siebziger und achtziger Jahren vereinigt, also aus den Jahren, als Canetti seine dreibändige Lebensgeschichte niederschrieb. Noch einmal begegnet uns der scharfsinnige, unangepaßte Denker, dessen Schreiben immer um dieselben großen Lebensthemen kreiste: um die Literatur und die Mythologie, die Geschichte und die Gegenwart. Vor allem aber ließ Canetti sich lebenslang von den Menschen faszinieren, von Physiognomien, Charakteren und Erinnerungen. Und von der strengen Analyse nahm Canetti auch das eigene Leben und Werk niemals aus.
Diese Auswahl vereint viele unbekannte, verstreut erschienene Texte Canettis zu Wotruba, Hrdlicka, Hebel u. a. Mit Beiträgen von Gustav Seibt, Peter von Matt, Herbert G. Göpfert, Karl Heinz Bohrer und vielen anderen. Dazu kommt eine ausführliche Lebens- und Werkchronik mit Zitaten aus dem Werk und zum Teil kaum bekannten Fotos.
Canettis Essayband »Das Gewissen der Worte« versammelt Arbeiten aus den Jahren 1962 bis 1974. Canetti setzt sich darin mit Kafka auseinander, zeichnet das Porträt eines äußerst verwundbaren Karl Kraus, lässt sich auf Büchner ein (»er hat mein Leben verändert wie kein anderer Dichter«), denkt über Tolstoi und Konfuzius nach, aber auch über den Architekturgeschmack eines Adolf Hitler und Albert Speer. »Man darf angesichts der Kürze der meisten dieser Aufsätze nicht dem Irrtum verfallen, sie seien weniger wichtig als das philosophische Hauptwerk ›Masse und Macht‹, als der große Roman ›Die Blendung‹.« Der Tagesspiegel
Felice Bauer was Kafka's first great love and the inspiration for his first great fiction. Six weeks after they met, he wrote "The Judgment" for her in one night of feverish activity. Kafka always inferred to the traumatic, public breaking-off of their engagement as his "tribunal," and indeed he began work on The Trial within a month of that event. Kafka's letters to Felice offer rare insights into the writer's life and art. Elias Canetti's brilliant and sensitive examination of this moving correspondence to shows is the origins of Kafka's voice as a writer and his torment as a man.
In "Der Ohrenzeuge" greift Elias Canetti die Methode der Beschreibung auf, die der antike Philosoph und Naturforscher Theophrast mit seinen Charakteren begründet hat. Als wären ihm Psychologie und Soziologie gänzlich unbekannt, schildert Canetti Typen – etwa den Größenforscher und die Habundgut, die Mannstolle und den Leidverweser –, die in ihrer knappen Kennzeichnung und den zuweilen surrealistischen Bildern unmittelbar einleuchten und unvergesslich sind.
Elias Canetti hat sein Leben lang in seinen Aufzeichnungen spontane Äußerungen über seine Kollegen, die Dichter, niedergelegt. Über Aristophanes, Sophokles, Dante und Cervantes, über Flaubert und Dickens, Kafka und Robert Walser: die persönliche Literaturgeschichte des genauen Beobachters und zugleich Visionärs Elias Canetti.
Der hier vorliegende Sammelband bildet nur einen Auszug aus den vielen Bänden der im Laufe der Jahre niedergeschriebenen Notizen. Canettis Aufzeichnungen, oft nur wenige Zeilen, selten mehrere Seiten umfassend, sind Protokolle eines strengen Denkprozesses, in denen der Leser die Entstehung und Verwandlung von Ideen, Beobachtungen und Erinnerungen auf eine unmittelbare und faszinierende Weise verfolgen kann. Sie sind nicht Tagebuchnotizen und Aphorismen, die - wie bei manchem Autor der Weltliteratur - neben anderen Büchern entstanden und später zu Ruhm gekommen sind, sondern das Ergebnis eines eigenen, ständig fortgeführten Arbeitsprozesses. Canetti sagt selbst, es sei »ein besonderer Teil seines Lebens in diese Aufzeichnungen gegangen«. So beanspruchen sie den Status eines eigenständigen Werkes und stellen ein Buch dar, das Zeile für Zeile den zum Nachdenken bereiten Leser in Spannung hält.
Eine Welle spontaner Zustimmung löste 1981 die Nachricht von der Entscheidung der Stockholmer Akademie aus: Endlich hatte jemand den Literatur-Nobelpreis bekommen, gegen den es keinerlei Vorbehalte gab. Canetti hat in seinem Werk vor allem die gedanklichen und tatsächlichen Perversionen und die Welt geschildert, in der sie spielen und die sich damit abzufinden scheint. In diesem Band nimmt Canetti eine Methode der Beschreibung wieder auf, die in der Antike der Philosoph Theophrast begründet hat. Als hätte er kein Wort von Psychologie oder Soziologie gehört, schildert Elias Canetti Charaktere - etwa den »Größenforscher«, den Leidverweser«, die »Tischtuchrolle« -, die in ihrer knappen Sprache und ihren zuweilen surrealistischen Bildern unmittelbar einleuchten und unvergeßlich werden. Einsichten und Erfahrungen beim Verfassen seiner großen Werke haben Canetti zu einer außergewöhnlichen dichterischen Kleinform geführt.
In seiner rhetorischen Lebendigkeit sowie der Vorführung verschiedenster Gesellschaftsschichten ist Canettis 'Komödie der Eitelkeit' von 1933/34 den 'großen Welttheatern' verpflichtet. Die Kritik an Störungen und Zerstörung der Individualität, an willkürlich waltenden Staatsapparaten inszeniert als ihren Ausgangspunkt die Anordnung einer autoritären Macht, alle Spiegel und Bilder im Land zu vernichten.
Der Zufall führte Canetti 1954 als Begleiter eines Filmteams in ein bestürzend fremdartiges Land - nach Marrakesch. Erst aus der Distanz, nach seiner Rückkehr nach London, skizzierte er die Eindrücke dieser Reise. Die Aufzeichnungen sind kein Reisebericht im klassischen Sinn. Es sind Miniaturen von atmosphärischen Erscheinungen einer orientalischen Großstadt. Elias Canetti streift durch die arabischen und jüdischen Viertel der Stadt, atmet die seltsamen Gerüche, beobachtet die feilschenden Händler in den Suks und die Verkäuferinnen duftenden Brotes, vernimmt die Stimmen der Blinden, Bettler und zungenlosen Krüppel in den Slums, spürt die hilflose Kreatürlichkeit und Nähe des Todes vor den Kamelen mit ihren Schlächtern, staunt über die vielen Gesichter armer Juden in der Mellah, wird Zeuge intimster menschlicherVerhältnisse, sieht Bosheit, Armut und Prostitution und spürt nur die Sehnsucht, die Sehnsucht nach einem besseren Leben.
Dieses Buch, zusammengestellt von dem Canetti-Biographen Sven Hanuschek und versehen mit einem Nachwort von Brigitte Kronauer, versammelt Elias Canettis Tierbeobachtungen genauso wie Märchen, persönliche Erlebnisse und philosophische Reflexionen. Es entsteht das tiefgründige Fundament einer bis heute ungeschriebenen Geschichte der Tierheit.
En 1954, Elias Canetti viajó a Marrakesh, donde exploró los barrios árabe y judío, capturando voces, olores, gestos e imágenes que bosquejó tras su regreso a Londres. Su experiencia se transformó en algo más que un simple libro de viaje. Canetti describe con gran precisión situaciones y personajes, indagando en su relación con la muerte y la vida cotidiana de esta gente extraña. Sus notas de viaje reflejan impresiones personales que revelan el arduo proceso de apropiarse de un mundo diferente. Nacido en 1905 en una familia sefardí en Rustchuk, Bulgaria, Canetti se trasladó a Inglaterra en 1911, luego a Viena y Frankfurt. Regresó a Viena en 1924, donde se doctoró en Química en 1929, y se estableció en Inglaterra en 1938. Su primera y única novela, Auto de fe (1936), tuvo más impacto en Europa continental que en Estados Unidos e Inglaterra, donde solo fue reconocida tras su edición corregida en 1965. Posteriormente, Canetti se dedicó a la historia, la literatura de viajes, el teatro y sus memorias. En Masa y poder (1962), afirma: "No hay nada que el hombre tema más que el toque de lo desconocido", reflejando su preocupación por la influencia de las emociones en la razón. Sus memorias abarcan su vida antes de la II Guerra Mundial y le valieron el Premio Nobel de Literatura en 1981.
Elias Canetti, ein bedeutender Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, präsentiert in dieser Sammlung drei seiner zentralen Werke, die sich mit den Themen Identität, Sprache und menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. In „Die Fackel im Ohr“ reflektiert der Protagonist über seine Kindheit und die prägenden Einflüsse seiner Umgebung, während er die komplexe Beziehung zwischen Sprache und Wahrnehmung untersucht. „Das Augenspiel“ thematisiert die Wahrnehmung der Realität und die Illusionen, die das menschliche Leben begleiten. Hier wird die Rolle des Sehens und des Gesehenwerdens in zwischenmenschlichen Beziehungen beleuchtet. In „Die gerettete Zunge“ thematisiert Canetti die Bedeutung der Sprache als Ausdruck der Identität und des kulturellen Erbes, wobei er seine eigene Erfahrung als Jude in einer sich wandelnden Welt einbringt. Die Werke sind durch eine tiefgehende philosophische Reflexion und eine präzise Sprache gekennzeichnet, die den Leser dazu anregen, über die Natur der Kommunikation und die Komplexität des menschlichen Daseins nachzudenken. Canettis Erzählweise verbindet autobiografische Elemente mit universellen Themen, die zeitlos und relevant bleiben.
Die in diesem Band versammelten Dramen zeigen Elias Canetti als einen der herausragenden Theaterschriftsteller dieses Jahrhunderts. Seine Komödie der Eitelkeit ist ebenso auf deutschen Bühnen präsent wie das Gesellschaftsstück Hochzeit und das Drama Die Befristeten, Canettis Auseinandersetzung mit seinem Lebensthema, der Resistenz gegen die Macht des Todes. Ergänzt wird der Band durch fünfzig unnachahmliche Kleinode der Beobachtungsgabe Canettis, die Charakterskizzen Der Ohrenzeuge.
Briefe. Aus dem Nachlass herausgegeben von Sven Hanuschek und Kristian Wachinger
863 pages
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Ein junger Autor wendet sich mit seinem Erstlingsroman schüchtern an den Nobelpreisträger Thomas Mann – und wird freundlich abgewimmelt. Ein halbes Jahrhundert später reist der Autor selbst nach Stockholm, den Preis entgegenzunehmen. Elias Canetti bezeichnete sich selbst gelegentlich als schlechten Briefschreiber. Dem zum Trotz ergibt der Schatz seiner Briefzeugnisse einen einmaligen Lebensroman. Knapp 600 Briefe an Gefährten und Freunde, Kritiker und Leser ebenso wie an Kollegen wie Theodor W. Adorno, Thomas Bernhard, Erich Fried, Claudio Magris, Marcel Reich-Ranicki oder Hilde Spiel führen tief hinein in die Kulturwelt Nachkriegseuropas – und in ein einzigartiges Jahrhundertleben.
Mit diesem Band wurde Canetti zu seinem 80. Geburtstag geehrt. In den zahlreichen Beiträgen von Susan Sontag, Claudio Magris, Salman Rushdie u. a. wird klar, in welchem Umfang Canettis erzählerisches, essayistisches und dramatisches Werk unsere Sicht der Welt verändern kann, und sie beweisen, wie wichtig Literatur an sich ist.