Orpheus und Eurydike
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Farb. illustr. v. Totzke-Israel, Renate. 159 S.






Farb. illustr. v. Totzke-Israel, Renate. 159 S.
Der 1977 erschienene Roman des Schriftstellers Jablonski ist eine autobiografische Lebensbilanz, in der er sein rastloses Leben und seine selbstkritische Rückschau auf ein verlogenes Dasein thematisiert. Trotz seiner negativen Kritik war das Buch in der DDR wegen seiner Aufrichtigkeit bei den Lesern beliebt.
gesammelte Märchen
Märchen sind ein Quell, der vom Paradies ausgeht und die Erde bewässert. Diese Weisheit der Alten hat Werner Heiduczek, der bekannte deutsche Romancier und Essayist, geboren 1926, schon lange aufgenommen. Seit "Jana und der kleine Stern", seinem ersten Märchen aus dem Jahre 1968, erzählt er die Geschichten und Abenteuer alter und uralter, reicher und armseliger Welt. Es gehört zum Schönsten, was er geschrieben hat.
Behutsam erzählt der bekannte DDR-Autor die Geschichte einer Liebesbeziehung zwischen zwei einsamen Menschen dies- und jenseits der deutsch-deutschen Grenze, die an den 'Grenzen im Kopf' der Frau scheitert
Die vier Geschwister Marula leben 1959/60, noch vor dem Mauerbau in Berlin, in beiden deutschen Nachkriegsstaaten: in Westdeutschland der progressive Theologe Max und die „kapitalistische“ Schuh- und Pelzhändlerin Anna, in Ostdeutschland Herbert, stellvertretender Bezirksratsvorsitzender, und Thomas, Direktor einer Oberschule. Das Verhalten der Marulas steht für unterschiedliche Entwicklungen und Entscheidungen in Deutschland. Ehe, Liebe, Freundschaft sowie Glaube, Dankbarkeit, Familie werden auf ihren Wert und Bestand überprüft. Mancher Abschied von engelgleichen Idealvorstellungen vollzieht sich. 1969 bekam Heiduczek für seinen Roman, der nun in einer Neuauflage vorliegt, den Heinrich-Mann-Preis verliehen.
Es war einmal ein kleines Mädchen, und es war einmal ein kleiner Stern, der hatte keinen Namen. Jeden Abend, wenn das kleine Mädchen schlafen ging, blickte er durch die Fenster. Und sie sagte: „Gute Nacht, kleiner Stern.“ Einmal aber saß der kleine Stern an ihrem Bett, weil er vom Himmel heruntergefallen war, geradewegs in Janas Zimmer …
Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg, verstorben 2014 in Haßfurt am Main. Im Krieg Soldat, schloß sein Studium der Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte mit der Promotion ab. Seit 1957 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Für sein aufklärerisches Engagement und für sein literarisches Werk wurde Karlheinz Deschner 1988 - nach Wolfgang Koeppen, Hans Wollschläger, Peter Rühmkorf - mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet. Im Juni 1993 erhielt er - nach Walter Jens, Dieter Hildebrandt, Gerhard Zwerenz, Robert Jungk - den Alternativen Büchnerpreis und im Juli 1993 - nach Andrej Sacharow und Alexander Dubcek - als erster Deutscher den International Humanist Award. Im September 2001 erhielt Deschner den Erwin-Fischer-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten, im November 2001 den Ludwig-Feuerbach-Preis des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, Augsburg.
Společenský román zobrazující problémy současného života v obou německých státech.
Zložitý ľúbostný príbeh mladej Yany, študentky chémie a jej kolegu Tolju.