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Dana Schmalz

    Das Bevölkerungsargument 11266
    Das Bevölkerungsargument. Wie mit der Angst vor zu vielen Menschen Politik gemacht wird
    Refugees, Democracy and the Law
    • Das Bevölkerungsargument 11266

      Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst

      Mit heute über acht Milliarden Menschen hat sich die Weltbevölkerung innerhalb von 200 Jahren etwa verachtfacht. Diese Tatsache werde, so die Juristin Dana Schmalz, zunehmend für teils radikale Diskurse und extremistische Narrative missbraucht. Für Schmalz ist der Einbezug demografischer Entwicklungen zwar legitim, etwa bei der Planung öffentlicher Aufgaben und Investitionen. Doch würden in vielen Debatten politische und historische Rahmenbedingungen - wie etwa koloniale Ausbeutungsstrukturen - für die Entstehung und Verstetigung von Armut ausgeblendet oder ein hohes Bevölkerungswachstum als vermeintliche Erklärung für gesellschaftliche und ökologische Probleme herangezogen. Zudem würden Faktoren wie Bevölkerungswachstum und Geburtenrate oftmals überbewertet, strategisch eingesetzt oder seien Ausdruck einer einseitigen, oftmals rassistisch geprägten Weltsicht. Nicht zuletzt wurden, so Schmalz, im Kontext der Bevölkerungspolitik in der Vergangenheit an verschiedenen Orten erhebliche Rechtsverletzungen begangen, wie Zwangssterilisationen oder andere Arten erzwungener Geburtenkontrolle, oftmals an indigenen Bevölkerungsgruppen oder anderen Minderheiten. Dabei seien der Ressourcenverbrauch und die Erderhitzung weniger auf die Größe von Bevölkerungen zurückzuführen als vielmehr auf den Lebensstil, Konsummöglichkeiten und ungerechte weltweite Verteilungsstrukturen.

      Das Bevölkerungsargument 112662026
    • Refugees, Democracy and the Law

      Political Rights at the Margins of the State

      • 184 pages
      • 7 hours of reading

      Focusing on the intersection of democratic theory and refugee law, this book offers a comprehensive exploration of critical questions in these fields. It serves as a vital resource for academics and researchers engaged in migration studies, legal theory, and political theory, providing insights that bridge legal frameworks and democratic principles.

      Refugees, Democracy and the Law2020
      4.0