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Andrea Zedler

    Kantaten für Fürst und Kaiser
    Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit
    • Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit

      Methodische Öffnung und interdisziplinäre Vernetzung an der Schnittstelle von Geschichts- und Musikwissenschaft

      • 356 pages
      • 13 hours of reading

      Wann wird Musik zum Medium der Politik, und wann wird sie selbst Politikum? Der vorliegende Band untersucht, inwiefern das Wissen über Musik das Verständnis politischer Absichten und Prozesse vertiefen kann und ob politische Kenntnisse die Interpretation musikalischer Ereignisse beeinflussen. Vertreter und Vertreterinnen der Geschichts- und Musikwissenschaft analysieren die methodischen Potenziale und Grenzen interdisziplinärer Zusammenarbeit im Bereich Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit. Dabei werden die inhaltlichen Verbindungen zwischen beiden Disziplinen beleuchtet. Der Band bietet Einblicke in die relevante deutschsprachige Forschung, die zahlreiche Impulse für interdisziplinäre Kooperationen bereithält. Musik war ein zentrales Element frühneuzeitlicher Politik, und diese Grundannahme wird aus verschiedenen Perspektiven reflektiert. Die Diskussion über das komplexe Verhältnis von Musik und Politik zeigt auf, wie beide Bereiche einander beeinflussen und bereichern können. Die interdisziplinären Perspektiven eröffnen neue Wege, um das Zusammenspiel von musikalischen und politischen Ereignissen zu verstehen und deren Bedeutung im historischen Kontext zu erfassen.

      Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit
    • Kantaten für Fürst und Kaiser

      Antonio Caldaras Kompositionen zwischen Unterhaltung und höfischem Zeremoniell

      • 586 pages
      • 21 hours of reading

      Der Band bietet einen umfassenden Einblick in das Kantatenschaffen von Antonio Caldara, einem Zeitgenossen von Georg Friedrich Händel und Alessandro Scarlatti. Caldara hinterließ ein reichhaltiges Œuvre im Bereich der weltlichen Kantate, das jedoch noch weitgehend unentdeckt ist. Die über 350 Kantaten entstanden hauptsächlich zwischen 1709 und 1716 in Rom und bis 1736 in Wien, wobei er für Fürst Francesco Maria Ruspoli und später für Kaiser Karl VI. komponierte. Caldara verstand es, die spezifischen Wünsche seiner Auftraggeber präzise zu erfüllen. Der Band analysiert die Unterschiede in der Kompositionstechnik, den Textgrundlagen und dem soziokulturellen Kontext der Werke. Besonders deutlich wird dies in den musikalischen Anpassungen, die Caldara vornahm, als er 1716 von dem römischen Fürsten in den Dienst des Kaiserhauses wechselte, das eine ganz andere Zeremonialität aufwies. Die Untersuchung dieser Aspekte eröffnet neue Perspektiven auf Caldara's Werk und dessen Bedeutung in der Musikwissenschaft sowie der musikalischen Praxis.

      Kantaten für Fürst und Kaiser