In seinem fesselnden Buch untersucht Hubert Wolf die Vatikanarchive, die über 1.000 Jahre Geschichte bewahren. Er beleuchtet Skandale, die Rolle von Frauen in der Kirche und die Haltung des Papstes zum Holocaust. Mit neuen Erkenntnissen und überraschenden Funden führt er durch die Geheimnisse dieser Archive.
Wandern liegt im Trend: 110 Wanderabenteuer in der nördlichen Steiermark, Österreich Die Schönheit der Natur entdecken, von einfachen Familienausflügen bis zu anspruchsvollen Bergtouren – inklusive praktischer App-Integration für eine reibungslose Navigation. Wandern liegt im Trend – es beruhigt den Geist, stärkt den Körper und verbindet uns mit der Natur. Dieser Wanderführer bietet für jeden Geschmack und jedes Können die passende Tour: von einfachen Familienwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren, Gebirgsüberschreitungen und leichten Klettersteigen. Das Besondere sind die detaillierten Routenbeschreibungen, Kartenausschnitte und Höhenprofile, die eine einfache Orientierung ermöglichen. Mit QR-Codes, die bei jeder Tour zu finden sind, erhalten Wanderer zusätzliche Informationen und können ihre Tour optimal planen. Mit der entsprechenden App ist sogar ein Tracking zur Orientierung möglich und jede Tour kann für den Offline-Betrieb heruntergeladen werden. »Wanderbare Steiermark« ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle Wanderbegeisterten, die die Vielfalt der nördlichen Steiermark entdecken möchten.
Neuzugänge auf dem berühmt-berüchtigten „Index der verbotenen Bücher“ verkündete die katholische Kirche mithilfe besonderer Plakate, der Bandi. Der vorliegende Band umfasst sämtliche Verbotsplakate aus dem 17. Jahrhundert. Die Bandi wurden an den Türen der römischen Hauptkirchen und auf dem Campo de’ Fiori angeschlagen und an lokale Inquisitoren, Bischöfe und Nuntien verschickt. Sie lassen erkennen, wie sich die Aufmerksamkeit der Zensoren in der Römischen Inquisition und in der Indexkongregation immer neuen „Gefahren“ für die Gläubigen zuwandte. Die Bandi – und damit die Erstpublikationen der Buchverbote – werden für beide Zensurbehörden in chronologischer Reihenfolge im Volltext ediert. Die verbotenen Schriften sind bibliografisch exakt nachgewiesen. Erstmals dokumentiert dieser Band zudem die Weiterverbreitung der Buchverbote anhand zahlreicher zeitgenössischer Bando-Nachdrucke aus Italien, Frankreich und dem römisch-deutschen Reich.
»Skitouren – Am Puls der Natur« Skitourengehen – ein ganz besonderes Erlebnis in der freien Natur und Wintersport in seiner reinsten Form: Knirschender Schnee, herrliches Wetter, die eigene Spur in den Schnee ziehen, und das alles abseits der Pisten. Wenn die Sonne aufgeht, steigt die Stimmung und man ist am wahren Puls der Natur angekommen. Skitouren ermöglichen unvergessliche Momente und offenbaren traumhafte Eindrücke von der steirischen Bergwelt. Dabei soll auf den respektvollen Umgang mit der Natur und den Schutz der Landschaft nicht vergessen werden. Gerade die Obersteiermark ist ein Paradies und bietet Skitouren in allen Schwierigkeitsgraden. Hubert Wolf, ein ausgewiesener Kenner dieser Region, stellt Touren aus dem Gebiet der Eisenerzer und Ennstaler Alpen über die Niederen Tauern bis in die Schladminger Tauern vor. Nach Regionen geordnet lädt dieser Band zu 100 Skitouren ein: von der Tour für Anfänger*innen über anspruchsvolle Gipfelbesteigungen für Könner*innen bis hin zu kombinierbaren Rundtouren für mehrtägige Unternehmungen. Genaue Toureninformationen, Kartenausschnitte, Höhenprofile, QR-Codes sowie großartige Fotos stellen jede Tour detailliert vor.
Alles sprach dagegen, dass aus dem kleinen Giovanni Maria Mastai Ferretti (1792 - 1878) etwas wird. Hubert Wolf schildert den erstaunlichen Weg des kränkelnden jungen Adligen zum mächtigsten und am längsten amtierenden Papst der Geschichte (1846 - 1878), der den Katholizismus neu erfand. Das fesselnd geschriebene Buch ist eine kalte Dusche für alle, die im Papst den Repräsentanten uralter Traditionen sehen. Nach der Französischen Revolution lag das prächtige, aber krumm gewachsene Gebäude des Katholizismus in Trümmern und musste neu errichtet werden. Doch in welchem Stil? Während die einen stritten, bauten die anderen. Wolf beschreibt, wie der Katholizismus im Namen erfundener Traditionen ganz auf Rom ausgerichtet wurde. Mit Pius IX. wurde 1846 der richtige Papst für dieses Programm gewählt. In seinem Machtbewusstsein verkündete er das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, schottete die Kirche mit dem «Syllabus errorum» von Demokratie und Moderne ab und ließ sich auf dem Ersten Vatikanischen Konzil für unfehlbar erklären. Traditionalistischen Kritikern entgegnete er kühn: «La tradizione sono io». Als der Kirchenstaat verloren ging, steigerte sich die weltweite Verehrung des «Gefangenen im Vatikan». Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie seitdem alles mit dem Papst steht – und mit ihm fällt.
Církevní historik Hubert Wolf přistupuje k problematice celibátu z historického hlediska a vychází z toho, že Nový zákon se pro celibát nijak nevyslovuje; proto postoj církve od raného středověku prochází četnými proměnami: od akceptování manželského svazku přes omezení sexuálního styku manželů v souvislosti s přijímáním svátosti a přes přijetí skutečnosti, že východní křesťanské církve kněžím sňatek povolují, až k definitivnímu utužení celibátu, jež spadá do 19. století, resp. na přelom 19. a 20. století. Vedle církevně-ekonomických důvodů – nejsou-li potomci, nemá kdo dědit – nachází Wolf další zdroje celibátu jednak v židovských předpisech týkajících se čistoty, jednak v pozdní antice, zejména u stoiků (asketický ideál) a u gnostiků s jejich dualismem hmoty a ducha. Tento asketický ideál však podle něj není s postavou Ježíše vůbec v souladu. Vedle řady historických aspektů si autor všímá i aktuálních problémů souvisejících s celibátem, jako je nedostatek kněží a enormní množství případů sexuálního zneužívání. Autor se snaží o seriózní a vyvážený přístup, ale zároveň nezastírá vlastní postoj k celé problematice, který charakterizuje název poslední kapitoly: „Starý systém dospěl ke konci“.
Der Zölibat verpflichtet katholische Priester zur Ehelosigkeit. Trotz sexuellem Missbrauch durch Priester wird er bis heute als ein Grundpfeiler der Kirche verteidigt. Hubert Wolf zeigt dagegen, dass der Zölibat gar nicht so alt ist und es heute bereits verheiratete Priester gibt. Er hinterfragt die diversen Begründungen und findet gute Gründe dafür, den Zölibat endlich abzuschaffen. Sein kirchenhistorisch profunder, glasklar argumentierender Weckruf sollte auch im Vatikan gehört werden.Die Ehelosigkeit der Priester wurde mit ihrer kultischen Reinheit begründet. Sie diente dem Schutz der Kirche vor Erbansprüchen legitimer Söhne und später zur Abgrenzung von den Protestanten. Noch von Johannes Paul II. wurde der Zölibat mit Verweis auf Jesus spirituell verklärt. Doch gehäufte Missbrauchsfälle lassen fragen, ob die priesterliche Ehelosigkeit immer heilsam ist. Hubert Wolf stellt die umstrittene Einrichtung rigoros auf den kirchenhistorischen Prüfstand. Er erklärt, wie es zum Zölibat kam, warum die alten Argumente nicht mehr ziehen und welche guten Gründe es heute dagegen gibt: Ausnahmen vom Zölibat haben sich bewährt, der Priestermangel könnte behoben und die Gefahr des Missbrauchs eingedämmt werden. In einem gibt Hubert Wolf den Fürsprechern des Zölibats allerdings recht: Mit seinem Wegfall könnte das klerikale System mit seiner Geringschätzung von «Laien» und Frauen insgesamt zur Disposition stehen. Und das wäre auch gut so.
Tradice církevního života se v jednotlivých zemích a později i světadílech utvářely už od doby apoštolské. Některé přetrvaly staletí, jiné zanikly, přestože mnohdy uchovávaly vzácné hodnoty. Právě jimi se ve své nové knize zabývá významný současný teolog a církevní historik Hubert Wolf. Ve svém díle „sestupuje do krypty“, do hlubin církevních archivů a vynáší
na světlo doklady o životě církve, v nejednom případě skryté i očím historiků. Objevuje i formy, které by mohly sloužit jako alternativní modely pro současnou církev. Zejména druhý vatikánský koncil je autorovi důkazem, že i římská církev umí osvěžit paměť a tvořivě navázat na tradice neprávem opomíjené. Na základě archivního materiálu připomíná Wolf dobu,
kdy papežové bývali součástí funkčních grémií, biskupové byli voleni, kdy slovo laiků mělo
svou váhu a ženám byly svěřovány významné funkce. Na deseti příkladech z různých období dějin křesťanství od středověku po současnost ukazuje, že katolictví bylo vždy schopné se vyvíjet. Připomíná i skutečnost, že katolická církev, její existenciální proud s mnoha vedlejšími rameny, byla římským centralismem svedena do jednoho řečiště teprve v 19. století.
Závěrečnou kapitolu věnuje autor papeži Františkovi.
Stellvertreter Christi: Die Besetzung dieses einzigartigen Postens ist geheimnisumwittert. Hubert Wolf erzählt, was hinter den verschlossenen Toren des Vatikan geschieht. Er erläutert, wie die Regeln und Rituale entstanden sind, und macht deutlich, welche Traditionsbrüche, gerade auch in jüngster Zeit, sich hinter der Fassade der uralten heiligen Handlung verbergen.
Keine andere Wahl wird weltweit von so großer Anteilnahme begleitet wie die Wahl des Papstes. Doch die Zuschauer sehen immer nur die Außenseite: den Einzug der Kardinäle ins Konklave, den Schornstein der Sixtinischen Kapelle, aus dem schwarzer oder endlich weißer Rauch aufsteigt, die Präsentation des Gewählten mit den Worten „Habemus papam“. Dieses Buch erklärt, was wirklich passiert: wie die Wahl im Detail abläuft, von welchem Moment an der Gewählte Papst ist, warum das Konklave erfunden wurde und wie die Kardinäle zu den einzigen Wählern und schließlich auch zu den einzig Wählbaren wurden. Zur Sprache kommt auch der Papstrücktritt, der zur Regel werden und die Aura des Amtes beschädigen könnte. Besonderes Augenmerk gilt den Neuregelungen Johannes Pauls II., durch die die Wahl noch sakraler, noch weniger weltlich und noch geheimer geworden ist. Am Ende seines höchst anschaulich erzählten Buches zeigt Hubert Wolf, wie eine zeitgemäße Wahl ablaufen könnte, die zugleich den Ursprüngen des 2000 Jahre alten Amtes gerecht wird.
Tief unten in den Kellern der Kirchengeschichte, verborgen selbst für die meisten Historiker, liegen jahrhundertealte Traditionen begraben, von denen die Kirche heute nichts mehr wissen will. Hubert Wolf steigt mit archäologischem Spürsinn hinab in diese Krypta. Er entdeckt dort Frauen mit bischöflicher Vollmacht, Laien, die Sünden vergeben, eine Kirche der Armen - und andere Traditionen, die heute wieder aktuell werden könnten. Die katholische Kirche setzt auf die lange und unabänderliche Tradition ihrer heute gültigen Einrichtungen und Regeln. Grundlegende Reformen gelten als Sakrileg. Höchste Zeit für einen frischen Blick auf die Geschichte: Päpste waren einmal in Gremien eingebunden, die sie kontrollierten, Frauen konnten Sünden vergeben, Laien hatten etwas zu sagen, Bischöfe wurden gewählt. Die katholische Kirche war lange ein breiter Strom mit vielen Nebenarmen - den der römische Zentralismus im 19. Jahrhundert kanalisierte. Dazu wurden Traditionen erfunden, an die bis heute selbst Historiker glauben. Hubert Wolf enthüllt an zehn Beispielen Vergessenes und Verdrängtes - und gewinnt daraus Reformideen für die Kirche von morgen.
This notable book, recognized by The Washington Post, delves into compelling themes and intricate character development. It offers a unique perspective on its subject matter, inviting readers to explore complex relationships and societal issues. The narrative is enriched with vivid imagery and thought-provoking insights, making it a significant addition to contemporary literature. Engaging and well-crafted, it promises to resonate with a diverse audience and provoke meaningful discussions.
Der Umgang des Heiligen Stuhls mit Weimarer Republik und «Drittem Reich» ist von Spekulationen und Mythen umrankt. Im Jahr 2006 wurden endlich die entscheidenden Akten für die Zeit bis 1939 freigegeben. Damit werden erstmals die harten Kämpfe hinter den hohen Mauern des Vatikans sichtbar. Philosemiten und Antisemiten, geschmeidige Diplomaten und dogmatische Fundamentalisten, selbstbewußte Bischöfe vor Ort und mächtige Kardinäle in Rom rangen um den richtigen Umgang mit den Mächten der Moderne: Liberalismus, Kommunismus und Nationalsozialismus. Hubert Wolf erklärt, warum eine philosemitische Vereinigung aufgelöst, gleichzeitig aber der Antisemitismus verurteilt wurde, wie es 1933 zum Konkordat mit dem «Dritten Reich» kam, warum Hitlers «Mein Kampf» nicht verboten wurde und wie es sich mit dem päpstlichen «Schweigen» zur Judenverfolgung verhält. Wer sich ernsthaft mit dem Verhältnis des Vatikans zum Nationalsozialismus beschäftigen will, wird an diesem Maßstäbe setzenden Buch nicht vorbeikommen.
In den ersten Nachkriegsjahrzehnten wird der Kinofilm zum wichtigen Massenmedium für die Freizeitgestaltung, auch für Katholiken. Die katholische Kirche muss sich mit diesem Medium und dessen Botschaft auseinandersetzen, wobei das Bistum Münster eine Vorreiterrolle einnimmt, um den katholischen Cineasten zu schulen.
Der Vatikan und die verbotenen Bücher Das Christentum ist eine Buchreligion - und doch oder gerade deshalb verbrennt es Bücher: die Heilige Schrift genauso wie medizinische, juristische, naturwissenschaftliche, belletristische, klassische, theologische und philosophische Literatur. Das Medium Buch ist so gefährlich, dass sich die kirchliche Autorität lange nur mit Bücherverboten zu helfen wusste. Im Vatikan lagert dazu eine Fülle von höchst aufschlussreichem Material: ein einmaliges Archiv neuheitlicher Wissenskultur mit negativem Vorzeichen. Hubert Wolf bietet einen Überblick über Entstehung, Geschichte und Arbeitsweise der Indexkongregation und beschreibt, wie Bücher in ihr Visier gerieten, wer die Zensoren waren, die die „gefährlichen“ Bücher lasen, und welche Folgen eine Verurteilung hatte. Nicht zuletzt erzählt er von überraschenden Prozessen und Urteilen, etwa gegen den „Knigge“ und „Onkel Toms Hütte“, gegen Leopold von Rankes Papstgeschichte oder Werke von Heinrich Heine und Karl May. Die höchst anschaulich erzählten Beispielfälle vermitteln einen lebendigen Eindruck von der Arbeit der Zensoren, die die freigeistigen, erotischen, kirchenfeindlichen oder umstürzlerischen Bücher lesen mussten, die für andere tabu waren.