Gabi Lenz
- 95 pages
- 4 hours of reading
Hans Pleschinski crafts narratives that delve into the intricate connections between characters and their pasts. His writing is characterized by precise diction and a profound psychological exploration of the human psyche. Pleschinski examines themes of identity, memory, and the search for meaning in the contemporary world. His works offer readers an immersive and thought-provoking literary experience.






Ein Münchner Galerist und sein langjähriger Lebensgefährte erleben Jahre bewegter Liebe und künstlerischen Austauschs, Jahre der Trauer um die Sterbenden und Angst vor dem eigenen Tod. Ein farbiges Gemälde der neuen Boheme gegen Ende des 20. Jahrhunderts - ein zeitloses Buch über Glücksmomente und unbändige Lebensfreude.
Roman
DIE GRÄFIN IN DER POSTKUTSCHE - KANN SIE DEN LAUF DER GESCHICHTE AUFHALTEN? Im August 1756 überfällt Friedrich der Große ohne Kriegserklärung Sachsen. Vor der hochgerüsteten preußischen Armee flüchtet Friedrich August, Herrscher über Sachsen und Polen, zusammen mit seinem Premierminister Heinrich von Brühl, nach Warschau. Aber die Reichsgräfin von Brühl bleibt in Dresden und kapituliert nicht, während das Land geplündert wird. Sie schmiedet einen Plan... Getarnt durch ein Pseudonym, macht sie sich mit ihrer Kammerzofe auf den mühevollen Weg nach Leipzig, wo Friedrich der Große seine Audienzen hält. Kann man durch eine beherzte Tat die Geschichte verändern, einen barbarischen Krieg beenden? In seinem neuen ebenso unterhaltsamen wie kenntnisreichen Roman erzählt Hans Pleschinski von einem wenig bekannten Ereignis der deutschen Geschichte und von heimlichen Heldinnen. Ein spannender Zeitroman über ein wenig bekanntes Ereignis deutscher Geschichte Der Überfall Preußens auf Sachsen 1756 Friedrich der Große und seine Gegenspielerin Reichsgräfin von Brühl In der Kutsche unterwegs im Kriegsgebiet zwischen Dresden und Leipzig
Roman
Auf die Kanaren! Christine Perlacher, 42, Sozialarbeiterin in Hamburg, fühlt sich nicht nur von ihrem Single-Dasein überfordert, wobei in ihrem Liebesleben eher zuviel als zuwenig passiert. Aber irgendwo zwischen Zuviel und Zuwenig ist das richtige Leben verlorengegangen. Christine Perlacher ist zugleich überreizt und erschöpft und sehnt sich so unrettbar nach einer ganz bestimmten Bucht auf Teneriffa, daß sie eine Woche Urlaub auf dieser schönen Insel gebucht hat. Den Schal zweifach um den Hals geschlungen, begibt sie sich an einem frühen Februarmorgen auf den Hamburger Flughafen ... In seinem neuen Roman „Leichtes Licht“, der Christine Perlachers Abreise aus Hamburg und ihre Ankunft auf Teneriffa erzählt, begibt sich Hans Pleschinski auf Augenhöhe mit einer an ihrer Ratlosigkeit und ihrem Informationsmüll erstickenden Gegenwart, wie sie sich im Erleben seiner sympathisch fluchtbedürftigen Heldin darstellt, die sich nach dem Nichts sehnt und nach der Liebe. Bissig und amüsant, sehr gegenwärtig und modern, mit melancholischem Unterton und nicht ohne Bosheit erkundet Hans Pleschinski unsere Lebenslandschaft, die mustergültig zerlegt wird. Aber aus dem Paradies der Jetztzeit, dem Nichts, entspringt neue Schönheit. „Leichtes Licht“ ist ein unterhaltsamer, intelligenter Roman über das, was wir aus der Welt gemacht haben, und das, was sie ohne unser Zutun an Glück immer noch bereithält.
Ein fulminanter Kulturkrimi für alle, "die die Anspielungen und Seitenhiebe auf die Kulturschickeria von heute verstehen" ('Focus').
Ein alter Mann, ein berühmter Nobelpreisträger, verlässt mit seiner Frau ein Sanatorium in dem zerstörten Dresden und wird militärisch zum Zug begleitet. Es ist März 1945, und das Paar, Gerhart und Margarete Hauptmann, strebt nach Schlesien, in ihre Villa „Wiesenstein“, um ihr luxuriöses Leben in einer malerischen Landschaft fortzusetzen. Umgeben von einem Personal aus Masseur, Zofe, Butler, Gärtner, Köchin und Sekretärin, versuchen sie, inmitten der Barbarei zu leben. Doch ist es die richtige Entscheidung, im Dritten Reich zu bleiben? Was ist der Preis dafür? Können sie und ihre Entourage unbeschadet leben, während der Krieg verloren geht und russische Truppen sowie polnische Milizen näher rücken? Hans Pleschinski schildert eindringlich und lebhaft das Leben des genialen Gerhart Hauptmann, geprägt von Liebe, Hoffnung, Verzweiflung und Angst. Er thematisiert das Ende des Krieges, den Verlust der Heimat und die große Flucht, und erweckt eine verlorene Welt zum Leben, ergänzt durch unbekannte Tagebuchnotizen. Die Erzählung ist die Geschichte eines irrend-liebenden Genies und einer sich gegen das Unvermeidliche stemmenden Welt. Ein überwältigender Roman, der die komplexe Realität dieser Zeit einfängt.
Die Geschwister Berg – Clarissa, Monika und Ulrich – stehen vor einem komplizierten Erbe. Ihr Onkel Robert hinterlässt ihnen bedeutende Vermögenswerte, darunter eine Villa am Starnberger See, die sie aus ihrem mühsamen Alltag befreien könnte. Allerdings müssen sie das Haus als Zufluchtsort für Lebensmüde betreiben und nützliche Utensilien bereitstellen, was rechtlich heikel ist. Zögerlich, aber auch begierig auf das Erbe, öffnen sie die Villa für eine wachsende Zahl von „Finalisten“. Unter den Gästen sind eine verzweifelte Verkäuferin, ein körperlich eingeschränkter Bühnenbildner, eine ausgebrannte Lehrerin, eine einsame Schauspielerin, eine medikamentenabhängige Witwe, ein bankrotter Verleger und eine 17-jährige syrische Immanitin, die um ihr Leben fürchtet. Während die Geschwister den Keller mit Kühltruhen füllen, scheinen die Gäste kaum den Drang zu verspüren, ihrem Schicksal zu folgen. Stattdessen wird die alte Villa zum Schauplatz eines Lebensfestes – geprägt von skurrilen Beziehungen, Gesprächen, Annäherungen und Abstoßungen, sowie neuer Liebe und Lebensmut. Der Roman bietet ein präzises und farbiges Bild des gegenwärtigen Lebens, das sowohl Versäumnisse und Überforderungen als auch Wünsche und Möglichkeiten thematisiert.
Roman | »Ein Roman voll von scharfsichtigen Beobachtungen und historischen Erkenntnissen.« SWR
In "Über einen großen Vergessenen" beleuchtet Hans Pleschinski das Leben und Werk von Paul Heyse, dem ersten deutschen Literaturnobelpreisträger. Mit Witz und Scharfsinn thematisiert er Ruhm und Vergänglichkeit eines hochgeehrten, aber vergessenen Autors, dessen Andenken nur in München durch eine Unterführung erhalten bleibt.
Roman
Der Bestseller jetzt im Taschenbuch Sommer 1954: Der 79-jährige Thomas Mann wird mit seiner Frau Katia in Düsseldorf erwartet, um aus seinem neuen Bestseller ›Felix Krull‹ zu lesen. Im vornehmen »Breidenbacher Hof« in der Königsallee ist die Hölle los, denn man möchte vor dem berühmten wie anspruchsvollen Literaten den alten Glanz des Hauses und der honorigen Kulturstadt inszenieren. Im selben Hotel logiert auch Klaus Heuser mit seinem Freund Anwar – ein Zufall, der vor allem bei Erika Mann für größte Unruhe sorgt, denn Klaus Heuser gehört zu den großen Lieben des Schriftstellers. Auf der Folie realer Geschehnisse und bisher ungekannter Dokumente erzählt der Autor mit umwerfend einfühlsamer sprachlicher Brillanz von Liebe und Verantwortung, von Literatur und Kunst.
Brillante Korrespondenz Die brillante Korrespondenz zwischen dem »Dichter-Philosophen und dem Philosophen- König«, die »mit großer Gelassenheit, mit leisem Spott und viel Selbstironie« verfasst wurde (Hansjörg Graf in der ›SZ‹). In einer Auswahl von 245 Briefen – »jeder ein Meisterstück geschliffenen Feinsinns« (Der Spiegel) – der beiden bedeutenden Vertreter der Aufklärung, wird das zum Thema, was den Menschen bewegt, damals wie heute.