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Hans Joachim Schädlich

    October 8, 1935
    Hans Joachim Schädlich
    Versuchte Nähe
    Tallhover
    Narrenleben
    Das Tier, das man Mensch nennt
    Schott
    Le coupeur de mots
    • Le coupeur de mots

      • 72 pages
      • 3 hours of reading

      "Je m'appelle Filolog, dit l'homme à Paul d'une voix grondante, craquante et croassante. Je me charge de tous tes devoirs pendant une semaine si tu me donnes toutes tes prépositions et... disons, tes articles définis." Paul s'empresse d'accepter la proposition de ce drôle de bonhomme. Et peu importe le curieux langage qu'il adopte alors et qui fait rire toute la classe... excepté le maître. La semaine écoulée, il n'a qu'une envie : que Filolog continue à faire ses devoirs à sa place. Cette fois, l'homme exige ses formes verbales en échange... Jusqu'où Paul va-t-il aller avant de comprendre l'utilité de la grammaire ?

      Le coupeur de mots
      4.7
    • Schott

      • 340 pages
      • 12 hours of reading

      Der Roman handelt von dem Versuch des Erfinders, Flaneurs, Autofahrers, Rauchers und Hundehassers Schott, die Pilotin Liu zu finden. Sie fliegt Passagier- und Kampfflugzeuge. Sie fürchtet das Feuer. Sie wehrt Schotts Liebe ab. Aber mit wem spricht Schott, wenn er mit Liu spricht? Sie leben nicht in der gleichen Zeit.«Hans Joachim Schädlich ist der große Lakoniker unter den deutschen Autoren. Seine Sprache ist einfach, aber scharf und sezierend, das Ungeheure geschieht wie nebenbei.» (DIE ZEIT)

      Schott
      5.0
    • Das Tier, das man Mensch nennt

      • 160 pages
      • 6 hours of reading

      «… hauptsächlich hasse und verachte ich das Tier, das man Mensch nennt, obwohl ich herzlich John, Peter, Thomas usw. liebe.» Unter diesem Credo von Jonathan Swift aus dem Jahr 1725 versammelt Hans Joachim Schädlich in seinem neuen Buch Texte, die wie in einem Kaleidoskop historisch genau recherchierte Verheerungen der letzten Jahrhunderte spiegeln. Verbrechen der Nazizeit, des Stalinismus und totalitärer Systeme und Gewalttaten Einzelner, die an Rohheit kaum zu überbieten sind, werden konterkariert von skurrilen und sanfteren Texten. Voller Achtung vor schöpferischer Genialität, mit einer fast liebevollen Hinwendung zu den kleinen, verzeihlichen menschlichen Schwächen besticht Hans Joachim Schädlich mit einer sprachlichen Knappheit, die Raum lässt für eigene Deutung. Ein wichtiges Buch in einer Zeit, in der die Weltordnung wieder vom Sieg der Gewalt bedroht wird.

      Das Tier, das man Mensch nennt
      4.0
    • Narrenleben

      • 174 pages
      • 7 hours of reading

      Nach dem Erfolg seiner Novelle über Friedrich II. und Voltaire erzählt Hans Joachim Schädlich die Geschichte zweier Narren. Joseph Fröhlich, ein Müller aus der Steiermark, ist ein geschickter Taschenspieler und Vertrauter Augusts des Starken, der ihn duzen darf. Er ist ein fürsorglicher Familienvater, der am Elbufer ein Haus auf einem Grundstück baut, das ihm der Kurfürst geschenkt hat. Fröhlich ist menschenfreundlich und wohltätig, jedoch auch ein Spielball des Kurfürsten. Im Gegensatz dazu steht Peter Prosch, ein Tiroler aus ärmsten Verhältnissen, der in Österreich und Süddeutschland von Fürstenhof zu Fürstenhof zieht, ohne eine feste Anstellung zu finden. In einem fiktiven Brief an Fröhlich beklagt er die grausamen Scherze, die die Fürsten und ihre Günstlinge mit ihm treiben: von der Zuweisung eines Kindes bis hin zu absurd grausamen Streichen. Trotz der Demütigungen erträgt er sein Schicksal in der Hoffnung auf einen größeren Gewinn: „Je mehr ich ertrage, desto größer ist mein Ertrag.“ Schädlich erweckt kunstvoll und verknappt diese historischen Figuren und ihre Zeit zum Leben und thematisiert Macht, Moral, Abhängigkeit und Selbstachtung in einem weiteren Bravourstück seines Werks.

      Narrenleben
      4.0
    • Tallhover

      • 282 pages
      • 10 hours of reading

      Ein General muss wissen, wie man Schlachten gewinnt, nicht, für wen. «Die Politik müssen sie schon selber machen», sagt Tallhover. Er ist Mitglied der politischen Polizei. Während aller historischen Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutschland bleibt er, unabhängig vom jeweils herrschenden System, seiner Sache treu: dem Schutz des Staates vor den Aufsässigen. «Hans Joachim Schädlich ist ein geradezu zirzensisches Kunststück geglückt: ein Buch, das ausschließlich auf (offenbar gründlich recherchierten) Fakten beruht – und das dennoch einen eigenen Stil hat. Ein oft atemberaubender Balanceakt, den Schädlich mit den Mitteln eines perfekten Artisten besteht.»

      Tallhover
      4.2
    • Versuchte Nähe

      • 187 pages
      • 7 hours of reading

      Dieses Buch enthält 25 sehr unterschiedliche Geschichten – Parabeln, Short Storys, Skizzen, Genrebilder, kaum ein Text länger als zehn Seiten. Die Sammlung wirkt auf den ersten Blick disparat, doch zeichnet sie sich tatsächlich durch eine geradezu verblüffende Einheitlichkeit aus. Denn alle diese Geschichten gehen auf einen einzigen Impuls zurück: «Alle Erzählungen in Versuchte Nähe beschäftigen sich mit dem Alltag der DDR. Auch wenn es nicht auf den ersten Blick sichtbar wird. Die Provokation bestand vielleicht gerade darin. Denn dass es nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, verstärkt die Provokation.» (Herta Müller)

      Versuchte Nähe
      3.5
    • Aktenkundig

      • 285 pages
      • 10 hours of reading

      Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, arbeitete an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin, bevor er 1977 in die Bundesrepublik übersiedelte. Für sein Werk bekam er viele Auszeichnungen, u. a. den Heinrich-Böll-Preis, Hans-Sahl-Preis, Kleist-Preis, Schiller-Gedächtnispreis, Lessing-Preis, Bremer Literaturpreis, Berliner Literaturpreis und Joseph-Breitbach-Preis. 2014 erhielt er für seine schriftstellerische Leistung und sein politisches Engagement das Bundesverdienstkreuz. Hans Joachim Schädlich lebt in Berlin. Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, arbeitete an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin, bevor er 1977 in die Bundesrepublik übersiedelte. Für sein Werk bekam er viele Auszeichnungen, u. a. den Heinrich-Böll-Preis, Hans-Sahl-Preis, Kleist-Preis, Schiller-Gedächtnispreis, Lessing-Preis, Bremer Literaturpreis, Berliner Literaturpreis und Joseph-Breitbach-Preis. 2014 erhielt er für seine schriftstellerische Leistung und sein politisches Engagement das Bundesverdienstkreuz. Hans Joachim Schädlich lebt in Berlin.

      Aktenkundig
      3.0
    • Drei Leben, die thematisch miteinander verbunden sind. Drei Leben, die auf den Tod zugehen. TUSITALA «Seeräuber! Vor den Kanaren! So etwas gibt es doch heutzutage gar nicht mehr.» TORNIAMO A ROMA Triest. Der Kriminalaktuar Johann Veit Piechl von Ehrenlieb schrieb am 8. Juni: «Vor dem Krimi-nalgericht erschien der städtische Bargello Giovanni Zanardi und eröffnete diesem kaiserlich-königlichen Kriminalgericht, erfahren zu haben, daß soeben ein Mord verübt worden sei.» CONCERT SPIRITUEL Celestino fragte Rosetti, ob er erfahren habe, daß Mozart am 5. Dezember vom Tode übereilt worden. Rosetti sah Celestino an. Er sagte: «Mozart.» Im selben Moment liefen Tränen über sein Gesicht.

      Vorbei
      3.9
    • Männer mit Spitznamen wie Dogge, Ratte, Biber sitzen in einer Bar, die in einem Bunker liegt. Etwas ist schiefgegangen. Ist es eine normale Verbrecherbande, eine Politiker-Clique oder eine Sekte, die sich, untereinander zerstritten und von den mächtigen «Anderen» bedrängt, aufs Untertauchen vorbereitet? Man kann den «Trivialroman» verschlingen wie ein Groschenheft. Oder wie eine Parabel. «Spannend zu lesen.» (FAZ)

      Trivialroman
      3.6
    • Gib ihm Sprache

      Leben und Tod des Dichters Äsop

      Äsop war zahnlos, seine Rede kaum verstehbar. Er schielte. Sein Bauch quoll ihm über den Gürtel. Äsop war ein Sklave. Hans Joachim Schädlichs Nacherzählung des anonymen griechischen Äsop-Romans ist «ein wunderbares Buch» (Die Zeit) über das Leben und Sterben dieses schlagfertigen Moralisten und Fabeldichters. Der Autor Schädlich wurde vor allem durch seinen Prosaband «Versuchte Nähe» bekannt.

      Gib ihm Sprache
      3.7