Hartmann von Aue Books
Hartmann von Aue stands as one of the foremost epic poets of the Middle High German classical period around 1200, marking the advent of the courtly romance tradition adopted from France. His narrative poetry, encompassing allegorical dialogues and versified tales, delves into themes of faith, repentance, and chivalric love with a sophisticated style. His innovative approach to storytelling and character depth has left a lasting imprint on literary history.






Iwein
- 249 pages
- 9 hours of reading
Few stories were as widely known during the Middle Ages as the account of Iwein and Laudine, which appeared in French, Welsh, English, Norse, Swedish, Danish, Icelandic, and two German variants. The older German version, that by the Swabian nobleman Hartmann von Aue, won instant popularity and became a model of form, style, and language for the many courtly epics which his countrymen composed up to the beginning of the modern period. In recent years, his Iwein has enjoyed a remarkable revival among medieval scholars as traditional interpretations have been challenged by new ones.
Gregorius
- 323 pages
- 12 hours of reading
Hartmann von Aue, der gebildete Verfasser großer Artusromane nach französischem Vorbild, hat auch zwei legendenhafte Verserzählungen geschrieben, die beide die geistliche und die ritterlich-höfische Lebensform gegeneinander profilieren und abwägen, ohne eine einfache Entscheidung zu fällen. Im „Gregorius“ wird die Geschichte des „guten Sünders“ erzählt, der als Inzestkind unwissentlich wie Ödipus die Sünde seiner Eltern mit der eigenen Mutter als Ehefrau fortsetzt, sie durch ein siebzehnjähriges vorbildliches Eremitentum büßt und darob zum Papst gewählt wird. Die Neuausgabe und Neuübersetzung von Waltraud Fritsch-Rößler bietet erstmals in der Universal-Bibliothek auch einen das Verständnis erleichternden und erweiternden Kommentar. Sprachen: Deutsch, Mittelhochdeutsch
Mit dem ›Erec‹ - entstanden zwischen 1180 und 1190 - eröffnet Hartmann von Aue die Tradition des höfischen Artusromans in der deutschen Literatur. Er leistet damit für den deutschen Sprachraum, was zuvor Chrétien de Troyes (u. a. mit ›Érec et Énide‹) für Frankreich geleistet hat. Die historische Artusgestalt - ein kymrischer Stammeshäuptling um 500 n. Chr. - ist hier zur Verkörperung eines Systems von Idealvorstellungen geworden, die sich am ehesten als Synthese weltlich-kämpferischer Tugenden, geistlicher Normen und ästhetischer Ansprüche beschreiben lassen und in dem Begriff ›ritterlich‹ zusammenlaufen. Ritter Erec hat durch sein ›verligen‹ bei Enite, die er im Turnierkampf gewonnen hat, seinen Aufenthalt am Artushof verwirkt. In einer Reihe von Bewährungsproben, den ›aventiuren‹, büßt der Ritter seine Verfehlung ab, bis er sich wieder als der Artusrunde würdig erweist.Die vorliegende Ausgabe stützt sich auf die von Albert Leitzmann erarbeitete Edition (Halle 1939). Die Übersetzung des Berliner Germanisten Thomas Cramer folgt dem Gebot möglichst großer Zeilentreue und will das Original nicht ersetzen, sondern erschließen. Das Nachwort gibt Aufschluß über die literarhistorische Rezeption und Interpretation des ›Erec‹.
Gregorius
Der gute Sünder
Erek
Příběh rytíře
Dvorský artušovský román, jenž patří v německé literatuře k historicky prvním, je příběhem rytíře jménem Erec. Opatřeno obsáhlým úvodem české germanistky, docentky starší německé literatury Sylvie Stanovské. Dvorský román Erek významného německého středověkého autora je uměleckým obrazem světa rytířů, konkrétně příběhem zrání mladého příslušníka této vrstvy. Zpočátku se zdá, že Erek vykročil po cestě úspěchu. Sledujeme jeho turnajová i jiná vítězství, ale pak následuje strmý pád, když se odříká společnosti, které by měl svými činy sloužit, a začne žít jen pro lásku ke své ženě Enitě. Poté, co si tuto skutečnost uvědomí, podstupuje mnohá dobrodružství. Zavedou jej na správnou cestu? Nakladatelská anotace. Kráceno.

