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Dieter Zänker

    Edition Zeitgeschichte: Überparteilich, nicht neutral
    Einheit im Geistigen?
    Beiträge zur Geschichte des Kulturbundes - 1: Verlorene Träume
    • Beiträge zur Geschichte des Kulturbundes - 1: Verlorene Träume

      Zum 60. Jahrestag der Gründung des Kulturbundes

      • 306 pages
      • 11 hours of reading

      Gegründet auf den Ruinen Deutschlands gingen die Initiatoren ans Werk ein neues Deutschland mitaufzubauen. Die vergangenen Zeiten von Krieg und Faschismus sollten auch auf dem Gebiet von Kunst und Kultur ein für allemal vorbei sein. Dass der Kulturbund in der DDR auch seine „Rolle“ zu spielen hatten, ist nicht nur den Eingeweihten klar. So liegen Licht und Schatten dicht beieinander. Vorliegender Band befasst sich sowohl mit Gründung als auch dem Werden bis 1989 und der Rolle danach. Vielfältige Probleme werden diskutiert, Zeitzeugen äußern sich. Eine erste Konferenz fand zu diesem Thema im November 2005 statt.

      Beiträge zur Geschichte des Kulturbundes - 1: Verlorene Träume
    • Einheit im Geistigen?

      Protokolle des Präsidialrates des Kulturbundes 1945-1948

      • 519 pages
      • 19 hours of reading

      „Der frühe Kulturbund war das beidseitig gewollte und in der deutschen Geschichte bisher einmalig dastehende Dialogforum von sozialistischen, christlichen, bürgerlichen und atheistischen Intellektuellen. Dieses Dialogforum hatte nur in der Etappe des ‚hilflosen Antifaschismus‘, d. h. solange dieser noch nicht durch seinen Pedanten, den Antikommunismus, neutralisiert werden konnte, eine Chance.“ Siegfried Prokop und Dieter Zänker im Geleitwort zu diesem Band

      Einheit im Geistigen?
    • Edition Zeitgeschichte: Überparteilich, nicht neutral

      Fragmente zur politischen Geschichte des "Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands"

      • 294 pages
      • 11 hours of reading

      „Kinder singen deutsch, Mütter sprechen deutsch. Ich bin überglücklich (.) Inmitten all der Ruinen ist doch unser Leben, unsere Heimat“, äußerte Johannes R. Becher 1945 nach seiner Rückkehr aus dem Exil. Im Juni desselben Jahres war Becher Mitbegründer des Kulturbundes, der als „einzige geistige Erneuerungsbewegung“ in Deutschland galt. Sein sowjetisches Exil und die Erfahrungen der Stalin’schen Säuberungen prägten ihn stark. Der Kulturbund verstand sich zunächst als Sammelbecken demokratischer Kräfte, geriet jedoch zunehmend in die Konflikte des Kalten Krieges. Becher, ein Kommunist, konnte den Avancen der SED nicht widerstehen, was viele seiner Mitstreiter entfremdete. Trotz dieser Herausforderungen spielte er eine differenzierte Rolle als DDR-Kulturminister und Präsident des Kulturbundes. Hans Mayer bezeichnete ihn als „Glücksfall“, während Norman M. Naimark feststellte, dass Becher versuchte, den Bund von der Partei unabhängig zu halten und eine inklusive Identität zu schaffen. Vor 1948 war dies möglich, doch später wurde Becher als „Kaisergeburtstagsdichter“ kritisiert. Die Ereignisse des Herbstes 1956 führten zu seinem Zerbruch. Luise Rinser bemerkte 1951: „Du bist zwar ein berühmter Mann, aber Du hast keine Macht“, was Bechers tragische Situation treffend zusammenfasste.

      Edition Zeitgeschichte: Überparteilich, nicht neutral