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Hendrik Heidler

    Die Kriegschronik - Sachsen mit Erzgebirge ; nach dem Originale der "Deutschen Kriegschronik" des Erzgebirgschronisten Magister Christian Lehmanns, 1916 bearbeitet und herausgegeben
    • Der Sohn Johann Christian beschreibt 1703 die Kriegschronik Christian Lehmanns als umfassende Darstellung aller kriegerischen Ereignisse im Erzgebirge von den ältesten Zeiten bis zum Osnabrücker Friedensschluss. Das Werk enthält einen verlorenen Bildband, der besonders das Elend des 30-jährigen Krieges in der Region veranschaulicht. Magister Christian Lehmann begann mit dem zweiten Teil um 1660, während die anderen Teile später entstanden. Teil III wurde zwischen 1661 und 1664 verfasst, und alle Teile stammen aus Lehmanns späteren Jahren, insbesondere um 1681. Die Chronik wurde somit zwischen 1660 und 1681 in der Reihenfolge Teil II, III und I niedergeschrieben. Der wertvollste Abschnitt ist die Schilderung der Kriegsjahre 1632-48 im zweiten Teil, in dem Lehmann als Zeitzeuge auftritt. Dies verleiht den Schilderungen eine besondere Authentizität. Die Chronik wird von Poeschel als Grundlage für eine vaterländische Hausbibliothek im Erzgebirge gewürdigt, die sowohl Laien als auch Gelehrten wertvolle Einblicke und Anregungen bietet. Dr. Bönhoff hebt die Bedeutung der Schriften für die regionale Kultur und Bildung hervor.

      Die Kriegschronik - Sachsen mit Erzgebirge ; nach dem Originale der "Deutschen Kriegschronik" des Erzgebirgschronisten Magister Christian Lehmanns, 1916 bearbeitet und herausgegeben2009