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Reinhard Kaiser

    March 7, 1950
    Reinhard Kaiser
    Die Andere Bibliothek: Vom Mann, der die Luft anhielt. Und andere Geschichten - Limitierte & Numerierte Erstausgabe
    Die Glasglocke Suhrkamp Taschenbuch
    Inseln der Illusion
    Der glückliche Kunsträuber
    Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landzerstörzerin Courage. Der seltsame Springinsfeld, Erfolgsausgabe
    Das Lalebuch
    • Das Lalebuch

      Wunderseltsame, abenteuerliche, unerhörte und bisher unbeschriebene Geschichten und Taten der Lalen zu Laleburg. Aus dem Deutschen des 16. Jahrhunderts von Reinhard Kaiser

      • 239 pages
      • 9 hours of reading
      Das Lalebuch
      5.0
    • Die stärkste Frau der deutschen Literatur - und ein Gaukler mit Stelzfuß aus dem 'Deutschen Krieg' So eine Frau kann man lange suchen: wild, unabhängig, wagemutig - und für jeden derben Spaß zu haben. Reinhard Kaiser holt 'die Courage' ins Hier und Jetzt zurück - und vergisst auch den seltsamen Herrn Springinsfeld nicht. Ein Jahr nach dem gewaltigen Erfolg seines 'Abenteuerlichen Simplicissimus Deutsch' ließ Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen 1669/70 seinem großen Buch zwei kürzere Romane folgen, deren Protagonisten es in sich haben wie der Simplicissimus: der gelernte Gaukler und Tierstimmenimitator Springinsfeld, der sich zuerst als Soldat und später als Bettler durch die verkehrte Welt seiner Zeit schlägt, und die Landstreicherin, Soldatin, Marketenderin, Hure, siebenmalige Ehefrau und spätere Zigeunerkönigin Courage. Packend und präzis in jedem Detail erzählen sie von ihrem wüsten Leben und.

      Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landzerstörzerin Courage. Der seltsame Springinsfeld, Erfolgsausgabe
      4.5
    • Der glückliche Kunsträuber

      • 398 pages
      • 14 hours of reading

      Vivant Denon, Direktor des Louvre in seiner Glanzzeit, war eine herausragende Figur der Französischen Revolution. Seine große Liebe zur Kunst führte ihn dazu, alles dafür zu tun, ohne sich für irgendetwas zu schämen. Reinhard Kaiser erzählt erstmals Denons faszinierende Lebensgeschichte in lebendiger und glänzender Prosa, die zur Verführung einlädt. Denon selbst sagte bescheiden: „Ich bin nur der Mann, der zufällig zur rechten Zeit am rechten Ort war“, was sein Talent beschreibt, Gelegenheiten zu erkennen und zu nutzen. Er verehrte die Kunst nicht als etwas Göttliches, sondern wie ein Mann eine Frau, die er begehrt. Seine Geschichte ist eng mit der Kunst und der Epoche verbunden, die er erlebte, und führt durch halb Europa und nach Ägypten, auf die Schlachtfelder der Napoleonischen Kriege und in bedeutende Kunstsammlungen in Berlin, Kassel, Braunschweig, München, Wien und Schwerin, sowie immer wieder nach Venedig und Paris. Zudem erzählt sie von einer tiefen, in wunderbaren Briefen dokumentierten Liebe, die die Wirren der Revolution überdauerte. Denon meinte: „Ich habe nicht studiert. Ich habe viel gesehen.“ Kaisers Buch lädt dazu ein, die Welt und das Leben durch die Augen dieses glücklichen Kunsträubers zu betrachten.

      Der glückliche Kunsträuber
      4.0
    • Inseln der Illusion

      • 250 pages
      • 9 hours of reading

      »Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß es angenehmer ist, am Kaminfeuer zu reisen, als in der Wirklichkeit. Man erlebt weniger Enttäuschungen, und man kann sich seine Gesellschaft aussuchen.« Die Südsee, oft idealisiert, wird von Robert James Fletcher erkundet, der nach dem Paradies sucht, wie es Robert Louis Stevenson beschreibt. Doch bereits die Ankunft in diesem vermeintlichen Paradies offenbart eine harsche Realität: Fletcher bewundert die Albatrosse, ist jedoch entsetzt über deren Abschlachten für Pastete, die sich als geschmacklich abscheulich herausstellt. 1912 trifft er auf den Neuen Hebriden und entdeckt eine von Kolonialismus geprägte Gesellschaft, die von Händlern und Missionaren ruiniert wird. Krankheiten und die tristen Lebensumstände prägen seinen Alltag. Fletchers Briefe thematisieren Desillusionierung, Einsamkeit und seine Gespräche mit einer Kuh und einem Fohlen, die ihm etwas Trost spenden. Er bleibt in der Südsee, obwohl er oft mit der Rückkehr nach England hadert, und arbeitet als Dolmetscher und Landvermesser. Seine Beziehung zu einer einheimischen Frau und die Hoffnungen auf ihren gemeinsamen Sohn zerbröckeln, während die Schönheit der Südsee unerreichbar bleibt. Mit scharfer, authentischer Beobachtung schildert Fletcher das Leben der Eingeborenen und Kolonialherren und schafft ein einzigartiges Werk der Tropenliteratur, das ehrlich, sarkastisch und poetisch ist.

      Inseln der Illusion
      4.0
    • Die Glasglocke Suhrkamp Taschenbuch

      • 261 pages
      • 10 hours of reading

      Die Amerikanerin Sylvia Plath (1932–1963), »die beste, aufregendste und maßgeblich rücksichtsloseste Dichterin ihrer Generation« (John Updike), hat mit ihrem einzigen Roman, der im Jahr ihres Selbstmordes erschien, ein Jahrhundertbuch geschrieben, das auch heute nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren hat. »Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wußte, was ich in New York eigentlich wollte.« Die Collegestudentin Esther Greenwood, von Preisen und Stipendien überhäuft, verbringt im »schwarzen Sommer« von 1953 einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift in New York. Schonungslos protokolliert sie ihre Existenzkrise.

      Die Glasglocke Suhrkamp Taschenbuch
      4.2
    • Die Anmerkung beschreibt James Thurber, einen humorvollen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der trotz anfänglicher Schwierigkeiten zum berühmtesten Humoristen Amerikas wurde. Seine im New Yorker veröffentlichten Geschichten und Skizzen lösten den Thurberismus aus und sind bis heute zeitlos und wirkungsvoll. Die Auswahl von Hans Magnus Enzensberger belegt dies.

      Die Andere Bibliothek: Vom Mann, der die Luft anhielt. Und andere Geschichten - Limitierte & Numerierte Erstausgabe
      4.0
    • Warum ist das Meerwasser salzig? Warum baut der Kuckuck kein Nest? Warum nimmt der Mond zu und ab? Die originellsten Antworten auf solche und viele andere Fragen finden sich in den Märchen aller Völker. Reinhard Kaiser und Elena Balzamo haben aus diesen Quellen eine kleine Enzyklopädie phantastischer und wundersamer Welterklärungen zusammengestellt. Amüsante und nachdenkliche, überraschende und paradoxe Geschichten aus dem Märchenschatz von fast dreißig Ländern. Hier erfährt man Erstaunliches über den Ursprung der Deutschen, die Erschaffung der Geige, das Niesen und den Neid, das Nordlicht, die Milchstraße und den Maulwurf. 'Dies ist ein himmlisch schönes Buch.' Neue Ruhr Zeitung

      Warum der Schnee weiß ist
      4.0
    • Wann kommst du, Papschku?

      Erzählung

      • 56 pages
      • 2 hours of reading

      »Es ist wunderbar, wie Sie schreiben« Siegfried Lenz Papschku nennt Fred seinen Vater Anton. Sie leben im hohen Norden, wo sie in ihrer freien Zeit gemeinsam im Wald an einer Hütte bauen. Eines Tages muss Anton in das Land reisen, aus dem er eigentlich kommt. Seine Eltern wollen in den Urlaub fahren, und Anton soll sich währenddessen um ihren Bauernhof kümmern. Anton verabschiedet sich von Fred, aber aus den wenigen Tagen der Trennung wird plötzlich eine endlos erscheinende Zeit: Eine Epidemie ist ausgebrochen. Grenzen werden geschlossen, zu reisen ist unmöglich. Mit Fotos und Telefonaten halten Anton und sein Sohn Verbindung, aber immer drängender fragt Fred: "Wann kommst du, Papschku?" Ein anrührendes Buch über eine Vater-Sohn-Beziehung in schwieriger Zeit, das seine Wirkung aus dem Zusammenspiel von Reinhard Kaiser-Mühleckers Text und Marie Bonnins Illustrationen erzielt.

      Wann kommst du, Papschku?
      3.0
    • Kindskopf

      • 159 pages
      • 6 hours of reading

      Fünfziger Jahre. Mitten im Aufbruch der frühen Bundesrepublik wächst der junge Erzähler heran. Voller Neugier und kindlicher Unvoreingenommenheit durchstreift er sein Revier: den heimischen Garten, das mit abstrakten Bildern gefüllte Atelier des Vaters und den Foto- und Radioladen der Mutter und des Onkels. Dabei entdeckt er auf seine ganz eigene Weise die Welt: Mit dem Bilder-Brockhaus bringt er sich das Klavierspielen bei, findet heraus, daß andere Leute Halma sogar alleine spielen mögen, und wofür eine Lupe sonst noch zu gebrauchen ist. Doch überall lauern auch die Spuren einer tabuisierten Vergangenheit, über die wenig gesprochen wird, die aber viel existenter ist, als es scheint. 'Und dann habe ich mal einen Locher ausgegraben.' 'Ist ja toll. ein Locher in einem Loch!' '. und im letzten Sommer eine Bombe. Da drüben, neben dem Apfelbaum!' Mit Humor und großer Beobachtungsgabe erzählt Reinhard Kaiser in »Kindskopf« von den Erlebnissen eines Heranwachsenden und läßt so Stück für Stück ein amüsantes und exemplarisches Bild der Zeit nach dem Krieg entstehen.

      Kindskopf
      3.0
    • Königskinder

      • 126 pages
      • 5 hours of reading

      1935 lernen sich in Bologna die Schwedin Ingeborg Magnusson und der Deutsche Rudolf Kaufmann kennen. Sofort verlieben sie sich ineinander, doch das Glück währt nicht lange. Bald müssen sie sich wieder trennen, und sogleich gehen sehnsuchtsvolle Briefe hin und her. Doch auch als Rudolf, ein getaufter 'Jude', wegen einer Affäre für drei Jahre im Zuchthaus sitzen muß, bringt dies die Liebenden nicht auseinander - Auswanderungs- und Heiratspläne werden geschmiedet. Der Kriegsausbruch zerschlägt jedoch alle Hoffnungen auf ein Wiedersehen, und die Briefe Rudolfs an seine Ingeborg werden immer verzweifelter. Kaiser hat die 'wahre Liebe' der beiden 'Königskinder', die nur dreizehn Tage zusammen sein konnten und sich zuletzt auf immer verloren, behutsam mit Hilfe der erhaltenen Briefe rekonstruiert.

      Königskinder
      3.4
    • Eos, die rosenfingrige, gelbgewandete Göttin der Morgenröte, ist seit jeher erfüllt und geplagt von einem Gelüst nach schönen Sterblichen. Eines Morgens erblickt sie von der Höhe ihres Hochhausbalkons einen Mann. Er gefällt ihr so gut, daß sie seine Aufmerksamkeit gewinnen will. Paul Anrath aber erweist sich als Zauderer und die Verführung wird zu einem vertrackten Unterfangen. Denn ihrer alten Kräfte ist sich Eos nicht mehr sicher - die Verbindungen nach oben sind längst abgerissen. Hier unten muß sie allein zurechtkommen, muß sich auf ihr Glück und ihre Blicke verlassen, muß bei Künsten, Listen und Geschichten Zuflucht nehmen. Mit Erfolg, wie es zunächst scheint, denn ein raffiniert eingefädelter Ausflug aufs Land endet - da Eos hinterhältig den Autoschlüssel verlegt - im Bett eines Hotels.

      Eos' Gelüst
    • Die meisten denken beim Ende der Welt an ihren Untergang, doch dieses Buch behandelt das fernliegende Weltende, den Ort, wo die Welt endet. Viele wissen von dem Bretterzaun, der dort stehen soll, aber kaum jemand kennt seine Ursprünge oder das, was dahinter liegt. Reinhard Kaiser hat sich auf den Weg gemacht, um diese Geheimnisse zu ergründen. Auf seiner Reise zu den entlegensten Regionen der Lügenmärchen und Fernphantasien beschreibt er seine Erlebnisse und Entdeckungen. Er findet nicht nur den Zaun, erwähnt in einem fast vergessenen Buch, sondern auch andere Weltenden: punktuelle Enden wie den Nordpol, schreckliche Abgründe, in denen Monster lauern, und idyllische Gefilde mit Wasser des Lebens. Für sein leibliches Wohl musste er sich keine Sorgen machen, denn an den Enden der Welt gibt es zahlreiche Gasthäuser und Restaurationen. Eine der erstaunlichsten Erkenntnisse Kaisers ist, dass die einst als unbewohnbar geltenden Enden der Welt heute gastliche Orte sind. Der Zaun, eine verbreitete Vorstellung, dient oft als Beweis für Grenzen und soll Kinder von den Gefahren und Wundern dahinter fernhalten, zieht sie jedoch tatsächlich an, um einen Blick auf das Unbekannte zu erhaschen.

      Der Zaun am Ende der Welt
    • Unerhörte Rettung

      Die Suche nach Edwin Geist

      Im Dezember 1942 wird in der litauischen Stadt Kaunas ein nach Nazi-Kategorien 'halbjüdischer', aus Berlin stammender Komponist ermordet, Edwin Geist. In Deutschland hatte ihm die für seine Kunst zuständige Behörde das Komponieren verboten, und so war er 1938 nach Litauen gegangen – eine seltene Erscheinung, ein glücklicher Emigrant. Denn in Kaunas findet er nicht nur Zuflucht und neue Arbeitsmöglichkeiten, sondern auch die Frau, in die er sich verliebt und die er 1939 heiratet, Lyda. Wer war dieser Geist, dem es, als die Deutschen in Litauen den Judenmord zu organisieren begannen, nicht nur gelang, dem Ghetto wieder zu entkommen, der es vielmehr auch fertigbrachte, seine über alles geliebte jüdische Frau mit legalen Mitteln aus dem Ghetto zu befreien? Reinhard Kaiser hat sich auf die Suche nach Spuren des Komponisten Geist gemacht – in Deutschland, in Litauen und in der Schweiz.

      Unerhörte Rettung
    • Mein elektronischer Schreibtisch

      • 240 pages
      • 9 hours of reading

      R. Kaiser, Übersetzer, Autor (zuletzt BA 7/95; 8/97) und "Internet-Spaziergänger" (vgl. BA 2/97), legt hier sowohl die Summe seiner PC-Erfahrungen wie auch einen Computer-Ratgeber speziell für den "homme de lettre" vor. Er bringt zunächst einige allgemeine (sehr treffende) Bemerkungen zur Beschäftigung mit der Computerei, danach berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen mit "Maus und Maschine" seit dem PC-Mittelalter (beginnend vor 12 Jahren), bevor er auf praktische Informationen zu Hard- bzw. Software, vor allem zu Textverarbeitungen (speziell MS-Word) eingeht. Doch anders als in herkömmlichen Ratgebern bleibt er immer konkret an der Sache, schöpft aus seinem großen Erfahrungsschatz und konzentriert sich ausschließlich auf die Prozesse des Schreibens (technisch wie inhaltlich) und was man dafür an Informationen und Hinweisen braucht; dabei kommt er fast völlig ohne Fachtermini aus. Kaiser erweist sich hier als zwar überzeugter, aber keineswegs unkritischer PC-Schreiber. Auch sprachlich ein Genuß, empfohlen für all jene, die am Computer literarisch tätig werden wollen (oder sind). (2) (Roland Schwarz)

      Mein elektronischer Schreibtisch
    • Reinhard Kaiser hat im Internet recherchiert und eine Vielzahl von Ressourcen zu Literatur und Sprache gefunden. Er präsentiert Online-Archive, Bibliothekskataloge, Verlage, Literaturzeitschriften und mehr, ergänzt durch Internet-Adressen und Beschreibungen. Ideal für Literatur- und Sprachinteressierte.

      Literarische Spaziergänge im Internet: Bücher und Bibliotheken online
    • Der kalte Sommer des Jahres 1816 mit seinen endlosen Regenfällen und schauderhaften Gewittern ist nicht nur in die Klima-, sondern auch in die Kulturgeschichte eingegangen. Betraten in diesem Sommer doch gleich zwei "Gespenster" die Bühne der Literatur, die aus den Medien mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind: der künstliche Mensch des Dr. Frankenstein und der blutsaugende Vampir. Letzterer ist Protagonist zweier Erzählungen von Lord Byron und seinem Leibarzt John Polidori, die hier erstmals, neu übersetzt von Reinhard Kaiser, auf Deutsch in einem Band vereint sind. Hervorgegangen sind die beiden Stücke aus einem Wettbewerb im Gespenstergeschichtenschreiben, den Byron initiiert hatte. Während dessen eigene Erzählung aber Fragment geblieben ist, wurde "Der Vampir" von Polidori von einem geschäftstüchtigen Verleger später unter Byrons Namen veröffentlicht und schuf so den modernen Mythos des literarischen Vampirs, der keineswegs nur ein Gewalttäter, sondern auch ein Edelmann und Verführer ist. Kein Geringerer als Goethe nannte diese Erzählung, die eigentlich von einem Arzt stammt, "Byrons bestes Product". Reinhard Kaiser hat seiner kongenialen Übersetzung der Texte von Polidori und Byron einen Anhang mit zeitgenössischen erläuternden Texten, Zeittafel und Chronik sowie einem ausführlichen erzählenden Nachwort beigegeben.

      Der Vampir