György Dragomán is a Hungarian author celebrated for his evocative prose and profound exploration of themes like memory, identity, and the enduring impact of history on the individual. His distinctive literary style is characterized by its atmospheric depth and keen insight into human psychology, drawing readers into complex narratives. Through his work, Dragomán delves into the intricacies of relationships and the resilience of the human spirit when confronted with adversity. His writing offers a compelling and immersive experience, cementing his reputation as a significant voice in contemporary literature.
Hiperrealista noir western, igazi tudatmódosító. Felfokozza az érzékelést, kiélesíti a látást: az olvasó azzá válik, amit átél. Ebből a világból nem lehet könnyen kiszakadni: mindenki sebez és sebződik, büntet és bűnhődik, szabadulni akar, mintha volna szabadulás. Fábián, a világvégi városba vezényelt fiatal mérnök hatalmas ellenfélre talál, szerelmes lesz és életet ment, próbál ellentmondani a rossznak - követi a pusztítás nyomait, miközben maga is pusztít. A küzdelem tétje: lehetséges-e kívül kerülni a történelmen.
"From an award-winning and internationally acclaimed European writer, and for fans of The Tiger's Wife: a chilling and suspenseful novel, set in the wake of a violent revolution, about a young girl rescued from an orphanage by an otherworldly grandmother she's never met"-- Provided by publisher
Rumänien im Jahr von Tschernobyl, 1986. Ein Elfjähriger wird Zeuge, wie Beamte des Geheimdiensts seinen Vater abholen. Von Monat zu Monat schwindet die Hoffnung, ihn wiederzusehen. Mit rührender Aufmerksamkeit versucht der Junge, der tapferen, als Jüdin und „Dissidentin“ geächteten Mutter den Vater zu ersetzen, während er ihr die Schikanen in der Schule verschweigt. Er begleitet sie zum „Genossen Botschafter“, von dem sie sich Hilfe erhofft, sinnt auf eigene Wege, um den Vater aus dem Arbeitslager am „Donaukanal“ freizubekommen. Im Turnlehrer, der die Kinder bei Radioaktivitätsalarm zum Fußballspiel zwingt, in den verrohten Jugendlichen, die vor keiner Gewalttat zurückschrecken, in den Bauarbeitern, die behaupten, seinen Vater gesehen zu haben - überall begegnet ihm das zynische Spiel mit Angst und Hoffnung, Erpressung und Verrat. Doch er führt seinen Krieg, wehrt sich gegen die Unmenschlichkeit, und in einem grandiosen Finale kämpft er um seinen Vater - gegen die ganze Welt. Konsequent aus der Sicht eines Kindes schildert György Dragomán die Amoralität einer politisch terrorisierten Gesellschaft. Sein suggestiver Stil nimmt vom ersten Satz an gefangen. Die traumwandlerische Leichtigkeit und Schönheit der Sprache, in der souverän von menschlicher Größe und Niedertracht erzählt wird, machen die Lektüre unvergeßlich.