Das mystische Dreigestirn
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Was bewegt eine hübsche, junge Frau, trotz zahlreicher Eheanwärter und gegen den Willen ihrer Eltern, den Weg ins Kloster zu wählen? Mary Ward (1585-1645), geboren im elisabethanischen England zur Zeit der Katholikenverfolgung, ist eine der bedeutendsten und interessantesten Frauen der Kirchengeschichte. Als Nonne setzte sich die Stifterin des katholischen Ordens der Englischen Fräulein Zeit ihres Lebens unentwegt für eine bessere Bildung für Mädchen ein.
Der reformierte Theologe und Schriftsteller Walter Nigg schildert in diesem vielgerühmten Werk das Leben und Wirken von elf Heiligen: zeigt, wie auch sie mit dunklen Mächten in sich zu kämpfen hatten und keineswegs immer Sieger blieben: Franz von Assisi, Jeanne d'Arc, Niklaus von Flüe, Theresia von Avila, Therese von Lisieux und andere.
'Das Buch der Ketzer' beleuchtet das Leben von verunglückten Heiligen, die von der Kirche verstoßen wurden. Walter Nigg beschreibt empathisch die Schicksale von Gottes- und Wahrheitssuchern, darunter Hexen, Katharer sowie bekannte Philosophen, Theologen, Literaten und Wissenschaftler.
Walter Nigg verfolgt das personifizierte Böse durch die Jahrhunderte und zeigt eindrücklich, welche Auswirkungen der Teufelsglauben in frühen Jahrhunderten auf die kollektive Psyche hatte. Eingehend stellt er sowohl den Kampf der Heiligen mit den dunklen Mächten als auch die dichterischen Anstrengungen moderner Schriftsteller dar, dem Bösen zu begegnen. Baudelaires scharfsichtige Beobachtung, wonach es »die vollkommene List des Teufels« sei, den Menschen zu überreden, daß er gar nicht existiere, sieht Nigg in neuerer Zeit erfüllt. Dieser Täuschung, der Verleugnung und Verdrängung des Bösen als fester Größe, ist auch die Gegenwart zum Opfer gefallen, ohne zu merken, daß sie ihm gerade dadurch nahezu unbeschränkte Macht verleiht. Ein engagiertes, anregendes Buch."
Der Evangelisten Leben und Wort
In einer zunehmend mobilen Welt, in der Schnelligkeit Trumpf ist und Langsamkeit verpönt, erleben Pilgerreisen seit einigen Jahren einen unerwarteten Aufschwung. Im Heiligen Jakobusjahr 2004 wenn der Jakobustag wieder auf einen Sonntag fällt wird der Jakobsweg der meistbegangene Weg Europas sein. Walter Nigg befaßt sich anhand dreier Beispiele mit dem Thema der zeitlosen Wanderschaft und lädt uns dazu ein, die jahrhundertealte Tradition des Pilgerns kennenzulernen.
Nach den beiden Klassikern ›Große Heilige‹ (detebe 21459) und ›Das Buch der Ketzer‹ (detebe 21460) jetzt auch der dritte Klassiker von Walter Nigg: Er geht dem Geheimnis der großen Ordensgründer nach, erzählt aus dem Leben von Augustinus, Benedikt, Franz von Assisi, Bernhard von Clairvaux, Teresa von Avila, Ignatius von Loyola und vielen anderen mehr. Da werden keine trockenen Forschungsergebnisse aneinandergereiht, da blüht alles zu lebendigem Leben auf. Walter Niggs Darstellungsart und Sprache zeichnen sich bei aller sachlichen Zuverlässigkeit aus durch das Bekenntnishafte der Mitteilung und durch einen erfrischenden Mut der Aussage. Dieses Werk macht uns bekannt mit den großen Ordensgründern, die dem ewig-gleichen Getümmel einer lärmenden Welt Andacht und Inbrunst gläubiger Herzen gegenüberstellen, der Zerstreuungssucht der Vielen das Gesammelte der Wenigen. Das ganze Buch legt Zeugnis davon ab, wie durch alle Zeiten hindurch immer wieder in einzelnen Menschen und kleineren oder größeren Gemeinschaften das Verlangen nach einer reineren und höheren Form des Menschseins aufflammt und wie aus der Abkehr von der Welt Heilskräfte für die Welt ausstrahlen.
und weitere autobiographische Texte
Dieses kleine Taschenbüchlein stellt uns einen großen Mystiker plastisch und ohne jedwelchen Heiligenkitsch vor Augen. Warum wurde ausgerechnet dieser Mann aus Assisi zum größten Heiligen, den das Christentum hervorgebracht hat? Was ist es, das noch heute an ihm so stark bedrängt und einfach nicht mehr losläßt?
Walter Nigg spürt im Buch der Büßer die Wirren, Ängste und Probleme im Leben von neun berühmten Persönlichkeiten auf und zeigt in lebendiger Beschreibung, daß es die gleichen Wirren, Ängste und Probleme auch des heutigen Menschen sind. Er zeigt aber auch, wie sie überwunden werden können: durch Einsicht. Auf seinem Gang durch die Jahrhunderte läßt Walter Nigg den Leser an Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen teilnehmen, deren Leben exemplarisch genannt werden kann.
It may at first sound astonishing that, of all people, Friedrich Nietzsche, this lost son of Protestantism, this „aesthete beyond redemption“ and author of numerous, seemingly blasphemous writings, was actually a religious person. Nevertheless, a detailed and attentive second look at this philosopher and his works revals the hidden potential for faith that drove him. His outlook was a religious rejection of religiousness, his goal a new, deeper religious comprehension and a complete rearrangement of religious feeling. With great sensitivity, Walter Nigg expounds this hidden side of the prophetic thinker, without allowing the literary quality of his portrait to suffer under the psychological meticulousness of his investigations.
Meditationen über religiöse Kunst
Auf der Suche nach dem »wahren Bild des Menschen« beschreibt und deutet Walter Nigg mit großem psychologischem Einfühlungsvermögen die Verfehlungen der »Gegenspieler der Heiligen«, ohne deren Größe zu negieren. Dargestellt werden die Lebensläufe der Großen Unheiligen König Saul, Judas Ischariot, Heloise, Kaiser Friedrich II., Michael Bakunin, Charles Baudelaire und Friedrich Nietzsche.
Die grossen Ordensgründer
Mystiker des 16.-19. Jahrhunderts
Kniha kajícníků: devět portrétů. Autor na příkladu devíti postav – Marie Magdalské, Makaria Velikého, Markéty z Cortony, Girolama Savanaroly, zakladatele řádů trapistů Armanda de Rancé, Dostojevského, Alberta z Krakova, Charlese de Foucaulda a Simone Weilové ukazuje, že kajícníci nepatří pouze do minulosti.
Walter Nigg sleduje zosobněné zlo v průběhu staletí a důrazně ukazuje, jaký měla v dřívějších staletích vliv víra v ďábla na kolektivní psychiku. Podrobně popisuje nejen boj světců s mocnostmi temnoty, ale i pokusy moderních spisovatelů vypořádat se s problematikou ďábla. Je to aktuální kniha plná povzbuzení.
Čtivě popsaný nelehký život Tomáše Mora, kancléře Jindřicha XIII.. Tomáš kvůli svému čistému svědomí a bezbřehé oddanosti Bohu nesouhlasil s rozvodem Kateřiny Aragonské a Jindřicha XIII. Za tento čin ho Jindřich dal zavřít do vězení a na přání Anny Boleynové, ženy kterou si chtěl vzít, byl zabit za velezradu.
Jubilea nám připomínají velké osobnosti, které přispěly k duchovní a mravní kvalitě lidského života. Mezi nimi je Francesco Bernardone z Assisi, jehož význam přetrvává i po osmi stech letech. Je symbolem světce s čistou duší a otevřeným srdcem, který oslovuje lidi napříč vírami. Jeho život je příkladem bezpodmínečné lásky a touhy být jako Kristus. Svým „bláznovstvím pro Krista“ se duchovně spojuje se světcem Východu a jeho radikální víra oslovuje evangelické křesťany, přičemž zůstává součástí katolické církve. O Františkovi se stále píše, odborníci i beletristé se snaží odhalit jeho tajemství. V českém kontextu však existuje jen málo dostupných děl, včetně historického románu a několika samizdatových svazků. Náš autor, švýcarský protestant a profesor církevních dějin, přináší čtenářům čtivý životopis, který spojuje fakta s osobním pohledem na Františka. Důležitým aspektem překladu je italský přívlastek Poverello, jehož význam nelze jednoduše přeložit jedním slovem. Náš překlad se rozhodl zachovat italské slovo a v pádech použít Chudým z Assisi, aby vyjádřil úctu a důvěrnost k této výjimečné postavě.