"Längst lebe ich vergessen im Gedicht", schreibt die aus Nazideutschland vertriebene Dichterin. Nach ihrem Tod rühmt Gottfried Benn sie als "die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte". Ihre sämtlichen Gedichte sind hier erstmals in einer Leseausgabe in einem Band versammelt - ein einzigartiges poetisches Werk, in aller Vielfalt immer "liebentlang".
Else Lasker-Schüler Books
Else Lasker-Schüler was a Jewish German poet and playwright, celebrated for her bohemian lifestyle in Berlin. As one of the few women associated with the Expressionist movement, her work captured a distinctive avant-garde spirit. Lasker-Schüler's literary contributions offer a unique perspective from within this influential artistic circle. Her life and writings reflect the rich cultural milieu of early 20th-century Germany.







Der Blaue Reiter präsentiert Eurer Hoheit sein blaues Pferd : Karten und Briefe
- 167 pages
- 6 hours of reading
Der Malik
Eine Kaisergeschichte
Gedichte 1902-1943.
- 436 pages
- 16 hours of reading
Else Lasker-Schüler wurde durch ihre unkonventionelle, meisterhafte Lyrik zur Vorreiterin der avantgardistischen Moderne.In ihrem Werk nimmt Liebeslyrik einen breiten Raum ein, aber daneben finden sich tief religiöse Gedichte, moderne Gebete. Auch persönliche und politische Probleme verarbeitet sie sehr eindringlich.Dieser Band bietet eine konzentrierte Auswahl aus ihrem umfangreichen Werk.
Konzert
- 600 pages
- 21 hours of reading
"Dies war die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte ... Ihre Themen waren vielfach jüdisch, ihre Phantasie orientalisch, aber ihre Sprache war deutsch, ein üppiges, prunkvolles, zartes Deutsch, eine Sprache reif und süß, in jeder Wendung dem Kern des Schöpferischen entsprossen. Immer unbeirrbar sie selbst, fanatisch sich selbst verschworen, feindlich allem Satten, Sicheren, Netten, vermochte sie in dieser Sprache ihre leidenschaftlichen Gefühle auszudrücken, ohne das Geheimnisvolle zu entschleiern und zu vergeben, das ihr Wesen war", schrieb Gottfried Benn über Else Lasker-Schüler. Der vorliegende Band vereinigt das lyrische Gesamtwerk der Dichterin: alle Gedichte, die Else Lasker-Schüler zu Lebzeiten veröffentlichte, von der frühesten Sammlung Styx (Berlin 1902) bis zu dem letzten Gedichtband Mein blaues Klavier, der 1943 in Jerusalem erschien.
Die kreisende Weltfabrik
- 127 pages
- 5 hours of reading
"Else Lasker-Schüler gilt als erste Dichterin der Moderne. Aus ihren zahlreichen Werken ist nun ein Band mit Feuilleton-Texten erschienen, mit denen sie sich nach dem Scheitern ihrer zweiten Ehe über Wasser halten musste. Darunter sind poetische Momentaufnahmen und liebevolle Porträts von Freunden und Kollegen" (dradio.de)
Else Lasker-Schülers Liebesgedichte sind Spiegel ihrer Seele und zarte Sprachkunstwerke von zeitloser Schönheit. 'Wie ein heimlicher Brunnen / Murmelt mein Blut, / Immer von dir, immer von mir.' In der Lyrik fanden ihre Gefühle, Sehnsüchte und Ängste zur besonderen Form – so innig wie eigensinnig.
Werke. Lyrik, Prosa, Dramatisches
- 526 pages
- 19 hours of reading
Eine der letzten Äußerungen Else Lasker-Schülers vor ihrem Tod soll gewesen sein: »Mit mir geht es zu Ende, ich kann nicht mehr lieben.« Ihr großes lyrisches Werk zeugt davon, wie mutig, wie rücksichtslos, wie unbedingt die Liebe sein kann – und wie die Liebe auch die Kunst. Liebe ist für diese allem Gemäßigten abholde Dichterin das Recht und der Wunsch, jemanden so sehr zu fordern, bis er den Ansprüchen des anderen zu gleichen beginnt. Die Liebende erschafft sich den Geliebten, und keine hat das so groß- und fremdartig gekonnt wie Else Lasker-Schüler. Daraus resultieren zuweilen auch Irritationen, wenn wir das Objekt ihrer Leidenschaft zu kennen glauben – oder gelingt es uns, den Giselheer ihrer wunderbaren und ungestümen, fast gewalttätigen Gedichte mit dem Dr. Gottfried Benn, der uns vor Augen steht, in Übereinstimmung zu bringen? »Ihr kennt ja All’ die Liebe nicht« – die Liebesgedichte Else Lasker-Schülers zeigen uns, wie sie sein kann, die Liebe, von der Einsamkeit unerwiderten Begehrens bis zu ihrem verschwenderischen Überschwang.
Helles Schlafen, dunkles Wachen. Gedichte. Ausgew. v. Friedhelm Kemp
- 181 pages
- 7 hours of reading
Liebesgedichte
- 137 pages
- 5 hours of reading
Eine der letzten äußerungen Else Lasker-Schülers vor ihrem Tod soll gewesen sein: »Mit mir geht es zu Ende, ich kann nicht mehr lieben.« Ihr großes lyrisches Werk zeugt davon, wie mutig, wie rücksichtslos, wie unbedingt die Liebe sein kann – und wie die Liebe auch die Kunst. Für die Zeit der Liebe ist es aus mit Mittelmaß. Liebe ist für diese allem Gemäßigten abholde Dichterin das Recht und der Wunsch, jemanden so sehr zu fordern, bis er den Ansprüchen des anderen zu gleichen beginnt. Die Liebende erschafft sich den Geliebten, und keine hat das so groß- und fremdartig gekonnt wie Else Lasker-Schüler. Ihre Gedichte zeigen uns, wie sie sein kann, die Liebe, von der Einsamkeit unerwiderten Begehrens bis zu ihrem verschwenderischen überschwang.
Mein blaues Klavier
- 85 pages
- 3 hours of reading
Im Sommer 1943 veröffentlicht Else Lasker-Schüler ihr letztes Buch: Mein blaues Klavier. Es versammelt die in der Emigration geschriebenen Gedichte. Trauer, Schmerz und Einsamkeit der »Verscheuchten« sprechen aus ihnen, die Sammlung enthält aber auch Liebesgedichte von überwältigender Schönheit. Seit 1939 lebt Else Lasker-Schüler in Jerusalem. Sie teilt den schwierigen, von Spannungen und Unruhen geprägten Alltag der Emigranten in Palästina und erlebt aus der Ferne fassungslos die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden. Ihre Gedichtsammlung widmet sie »Meinen unvergeßlichen Freunden und Freundinnen in den Städten Deutschlands – und denen, die wie ich vertrieben und nun zerstreut in der Welt, in Treue!« Als sie im Januar 1945 stirbt, spricht der Rabbiner an ihrem Grab Verse aus Mein blaues Klavier: »Ich weiß, daß ich bald sterben muß / … / Ich setze leise meinen Fuß / Auf den Pfad zum ewigen Heime.« Mein blaues Klavier liegt nun zum ersten Mal wieder als Einzelausgabe vor, ergänzt um ein Nachwort, das die letzten Lebensjahre der Dichterin in den Blick nimmt, die Jahre in der Fremde, »seitdem die Welt verrohte«.
Die Gedichte
- 438 pages
- 16 hours of reading
Der vorliegende Band vereinigt das lyrische Gesamtwerk der Dichterin: alle Gedichte, die Else Lasker-Schüler zu Lebzeiten veröffentlichte, von der frühesten Sammlung Styx (Berlin 1902) bis zu dem letzten Gedichtband Mein blaues Klavier, der 1943 in Jerusalem erschien.
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Mein lieber, wundervoller blauer Reiter
- 190 pages
- 7 hours of reading
In einer reich illustrierten und kommentierten Ausgabe liegt hier der vollständige Briefwechsel zwischen der Dichterin Else Lasker-Schüler und dem Maler Franz Marc vor. Diese Korrespondenz ist das Zeugnis einer einzigartigen Künstlerfreundschaft, die 1912 in Berlin begann und mit Marcs Tod vor Verdun im März 1916 endete. Die berühmten farbigen poetischen Kartengrüße Marcs an Else Lasker-Schüler beantwortete die Dichterin mit privaten, von ihr illustrierten Briefen, die bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
Als schöne Kunst für Autorinnen, als spezifisches Ausdrucksmittel einer weiblichen Position hat sich der Essay durchgesetzt. Ganze Generationen entdeckten den Essay als eine offene, für sie noch unverbrauchte Möglichkeit eigenen Schreibens.
Astrea: Il mio cuore e altri scritti
- 262 pages
- 10 hours of reading
La prima edizione dei testi in prosa di una fra le più alte voci poetiche femminili del Novecento: ebrea tedesca, artista di primo piano sulla scena della bohème berlinese, l'impegno artistico e politico le è costato l'esilio e la messa al bando delle sue opere negli anni del nazismo. Per lei vita e poesia si fondono in un intreccio affascinante. Con un linguaggio carico di emotività ella narra in toni ora umoristici e battaglieri, ora lirici e tragici, il mondo dei caffè berlinesi, gli innamoramenti e le rotture, i problemi di sopravvivenza, le questioni politiche e religiose, i sodalizi e la solitudine degli artisti e dei poeti.
Mein Herz
- 112 pages
- 4 hours of reading
In diesem »Liebesroman mit Bildern und wirklich lebenden Menschen« findet man sich mitten im Leben der Berliner Boheme vor dem Ersten Weltkrieg wieder. In Briefen an ihren Mann Herwarth Walden erzählt Else Lasker-Schüler Geschichten rund um das Café des Westens, schreibt mit Verve und Witz von allen Herzensdingen. »Und die Liebe, Herwarth, Du weißt doch, was ich von der Liebe halte, wäre sie eine Fahne, ich würde sie erobern oder für sie fallen.« Vor der realen Kulisse entfaltet sich ein virtuoses Verwirrspiel um Wirklichkeit und Phantasie, und aus der Welt der literarischen und künstlerischen Avantgarde, der Kunstausstellungen, Theateraufführungen, der Cabarets, Varietés und Cafés führen unversehens zahlreiche Wege in das Reich von Else Lasker-Schülers poetischem alter ego, des Prinzen Jussuf von Theben. Und hier wie dort gilt: »Das Herz ist Kaiser.« Mit diesem Band liegt erstmals wieder der Text der Erstausgabe von 1912 mit sämtlichen dort enthaltenen Zeichnungen Else Lasker-Schülers und dem Porträt der Dichterin von Karl Schmidt-Rottluff vor, mit einem den Text erschließenden Kommentar und Nachwort von Ricarda Dick.
Gedichten in het Nederlands en Duits
This is a reproduction of a book published before 1923. This book may have occasional imperfectionssuch as missing or blurred pages, poor pictures, errant marks, etc. that were either part of the original artifact,or were introduced by the scanning process. We believe this work is culturally important, and despite the imperfections,have elected to bring it back into print as part of our continuing commitment to the preservation of printed worksworldwide. We appreciate your understanding of the imperfections in the preservation process, and hope you enjoy this valuable book.++++The below data was compiled from various identification fields in the bibliographic record of this title. This data is provided as an additional tool in helping to ensure edition++++Der Prinz Von Ein GeschichtenbuchElse Lasker-SchülerVerlag der weissen Bücher, 1914Fiction; Literary; Fiction / Literary
In ihrem bekanntesten Drama portraitiert Else Lasker-Schüler die Heimat ihrer Jugend. Mit scheinbar prosaischen Dialogen webt sie einen Teppich von atmosphärischer Dichte und schafft so ein Stimmungsbild aus dem Wuppertal zu Beginn des Industriezeitalters: Die Armut der Färber und Industriearbeiter wird mit dem verfallenden Wohlstand einer Fabrikantenfamilie verknüpft. Die einfache Alltagssprache verströmt endlose Magie.
Der Malik
- 186 pages
- 7 hours of reading
Die Wupper und andere Dramen
- 356 pages
- 13 hours of reading
Es pocht eine Sehnsucht an die Welt
- 58 pages
- 3 hours of reading
Hebräische Balladen
- 35 pages
- 2 hours of reading
Die Protagonistin beschreibt ihren inneren Konflikt und die Verzweiflung, die sie empfindet, während sie gleichzeitig den Drang verspürt, aus ihrem gegenwärtigen Leben auszubrechen. Ihre Gedanken sind von einer Mischung aus Freude und Verzweiflung geprägt, und sie fühlt sich gefangen in einem ständigen Auf und Ab. Die Beziehung zu ihrer Freundin Laurentia, die sich ehrgeizig mit dem Studium klassischer Sprachen beschäftigt, kontrastiert mit ihrer eigenen Resignation und dem Wunsch, die Realität hinter sich zu lassen. Das Klopfen, das sie wahrnimmt, symbolisiert eine unerwünschte Verbindung zur Außenwelt.
Die poetische Beschreibung fängt die Atmosphäre eines herbstlichen Tages ein, an dem die Natur in harmonischer Symbiose mit Musik und Bewegung dargestellt wird. Die Bäume scheinen im Einklang mit dem Meer zu rauschen, während der Herbststurm ein neues Lied anstimmt. Die kindlichen Wolkenbilder verleihen der Szenerie eine verspielte Leichtigkeit und laden den Leser ein, die Schönheit und Melancholie des Herbstes zu erleben. Diese lebendigen Bilder schaffen eine einladende und träumerische Stimmung.
Viens à moi dans la nuit
- 246 pages
- 9 hours of reading
Die Gedichte von Else Lasker-Schüler sind von einer tiefen Nostalgie und berührenden Ehrlichkeit geprägt. Aufgewachsen in einer wohlhabenden jüdischen Familie in Deutschland, wurde sie zur Ikone der Berliner Bohème in den 1920er Jahren, bevor sie in den 1940er Jahren nach Jerusalem flüchtete. Ihr Werk ist untrennbar mit ihrem Leben verbunden und spiegelt die turbulente Zeit wider, in der sie lebte. Raoul de Varax, der ihre Gedichte übersetzt hat, ist bekannt für seine Übersetzungen anderer bedeutender deutscher Lyriker.
Der Prinz von Theben und andere Prosa
- 416 pages
- 15 hours of reading
Ich war aus der Stadt geflohen und sank erschöpft vor einem Felsen nieder und rastete einen Tropfen Leben lang, der war tiefer als tausend Jahre. Und eine Stimme riß sich vom Gipfel des Felsens los und rief: "Was geizst Du mit Dir!" Und ich schlug mein Auge empor und blühte auf, und mich herzte ein Glück, das mich auserlas.
„Aus mir braust finst’re Tanzmusik“. Mit Gedichten von Else Lasker-Schüler und Fotos von Mathias Brauner
- 112 pages
- 4 hours of reading
Else Lasker-Schüler nutzt Gedichte, um tiefere Emotionen auszudrücken und unser Innerstes zu berühren. Ähnlich wie in der Fotografie folgt der Künstler seiner Intuition. In diesem Buch vereint Mathias Brauner berührende Fotografien mit Lasker-Schülers Gedichten.
Die Nächte der Tino von Bagdad
- 46 pages
- 2 hours of reading
"Die Nächte der Tino von Bagdad" von Else Lasker-Schüler entführt in eine traumhafte Welt voller blauer Farben und poetischer Bilder. Die Protagonistin erlebt eine magische Reise mit Tänzen und Küssen, die von einer tiefen Sehnsucht geprägt sind. Ein faszinierendes Werk voller Symbolik und Emotionen.
"(...)eine der schönsten Kinderfiguren in der deutschen Literatur (...)" (Sigrid Bauschinger) Else Lasker-Schüler. Arthur Aronymus und seine Väter. (Aus meines geliebten Vaters Kinderjahren) Schauspiel in fünfzehn Bildern. Erstdruck: Fischer Verlag, Berlin 1932. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Else Lasker-Schüler: Arthur Aronymus und seine Väter; in: Die Wupper und andere Dramen, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1986. Uraufführung: 19. Dezember 1936, Schauspielhaus Zürich, Regie: Leopold Lindberg. Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Else Lasker-Schüler, Gesammelte Werke
Gebunden in feingeprägter Leinenstruktur auf Naturpapier. Mit Goldprägung. Dramentexte, Prosa, sämtliche Gedichte
»Deine Seele, die die meine liebet, / Ist verwirkt mit ihr im Teppichtibet. / Strahl in Strahl, verliebte Farben, / Sterne, die sich himmellang umwarben.« Else Lasker-Schülers Gedichte sind weltberühmt. In der deutschsprachigen Literatur des Expressionismus und der Avantgarde der Moderne nimmt sie eine solitäre Stellung ein. Höchste Zeit, die große Lyrikerin in dieser Werkschau neu zu entdecken: Sämtliche Gedichte, von den Sammlungen Styx bis Mein blaues Klavier, stehen neben den bedeutendsten Werken in Prosa und Dramenform.
Else Lasker-Schüler "Prinz Jussuf von Theben" und die Avantgarde
- 287 pages
- 11 hours of reading
Im Rahmen des Programms "Meinwärts. 150 Jahre Else Lasker-Schüler" präsentiert das Von der Heydt-Museum eine Ausstellung, die das Werk der Dichterin und Künstlerin Else Lasker-Schüler (1869-1945) im Kontext der Avantgarde beleuchtet. Neben ihrer bemerkenswerten Dichtung schuf sie ein faszinierendes bildnerisches Oeuvre, in dem sie ihrer jüdisch-orientalisch inspirierten Phantasie mit zeichnerischen Mitteln poetischen Ausdruck verlieh. In ihrer Kunst entblößte sie eine "andere" Welt, in der sie in imaginären Rollen wie Tino von Bagdad und Jussuf, Prinz von Theben, auftrat. Die Ausstellung verfolgt ihren Lebensweg von (Wuppertal-) Elberfeld über Berlin und die Schweiz, wo sie vor den Nazis flüchtete, bis nach Palästina. Sie beleuchtet die künstlerischen Verbindungen, die sie mit bedeutenden Künstlern wie Oskar Kokoschka, Franz Marc, August Macke, Paul Klee und anderen hatte. Ein besonderer Fokus liegt auf ihrer Zeichenkunst: Eine Auswahl farbiger Zeichnungen gewährt Einblick in ihre einzigartige und märchenhafte Vorstellungswelt. Die Ausstellung untersucht, was Else Lasker-Schüler in ihrem innersten Wesen mit Kunst und Künstlern ihrer Zeit verband, um einen umfassenden Zugang zu ihrer eigenwilligen Persönlichkeit zu ermöglichen. Die Ausstellung fand im Von der Heydt-Museum in Wuppertal, Deutschland, vom 06.10.2019 bis 16.02.2020 statt.
Ich suche allerlanden eine Stadt
- 479 pages
- 17 hours of reading
Helles Schlafen - dunkles Wachen
Gedichte
Grenzgänge - Ein Lesebuch
- 523 pages
- 19 hours of reading
Hans Rudolf Hiltys Anthologie beleuchtet die Schweiz der 30er Jahre und des Zweiten Weltkriegs durch Texte von Schweizer und internationalen Autoren, die als Emigranten oder Flüchtlinge lebten. Sie thematisiert die gesellschaftlichen Herausforderungen, die europäische Schicksale und die Nachkriegsveränderungen. Ein eindrucksvolles Zeitzeugnis.
Else Lasker-Schüler wurde am 11. Februar 1869 in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) als Tochter eines jüdischen Privatbankiers geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Berthold Lasker siedelte sie nach Berlin über, wo sie sich ihrer zeichnerischen Ausbildung widmete. 1899 wurde ihr Sohn Paul geboren. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch erste Gedichte in der Zeitschrift Die Gesellschaft, 1902 folgte ihr erster, noch impressionistisch geprägter Gedichtband Styx, mit dem sie bekannt wurde. Nach ihrer Scheidung heiratete sie den Schriftsteller Herwarth Walden, den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift Der Sturm. 1906 erschien ihr erstes Prosawerk Das Peter-Hille-Buch, dem in den folgenden Jahren viele weitere folgten. Lasker-Schüler wandte sich schließlich dem Expressionismus zu und verfaßte neben Lyrik und Prosaliteratur auch Essays, Theater- und Literaturkritiken. Sie war eine exzentrische Frau, die durch ihr Auftreten und ihre (Ver)Kleidungen Konventionen herausforderte und Aufsehen und Anstoß erregte. Nach dem Tod ihres Sohnes 1927, zog sie sich zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück. 1932 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Kleist-Preis geehrt, mußte aber schon ein Jahr später aufgrund öffentlicher Angriffe ins Exil in die Schweiz gehen. Es folgten mehrere Palästina-Reisen. Am 22. Januar 1945 starb Lasker-Schüler in Jerusalem.
Výbor z básní německy píšící židovské, expresionistické básnířky. Přeložila, k vydání připravila a a doslov napsala Alena Bláhová.
Spectaculum 26
- 316 pages
- 12 hours of reading
Thomas Brasch montiert in »Der Papiertiger« Texte aus der DDR, in denen eine Gruppe, die einst eine Revolution oder einen Kinderladen gründen wollte, ihre Erfahrungen zelebriert, da sie keine Öffentlichkeit mehr finden. Sie führen ein Ritual durch, das den Ausbruch und die Rückkehr ins Kollektiv umfasst, während Szenen der Herrschaftsverweigerung eingestreut sind. Per Olov Enquist beschreibt in der Biographie von August Strindberg eine Probe, bei der Strindbergs geschiedene Frau und ihre Freundin einen Einakter proben, der gemeinsame Erfahrungen interpretiert und Strindberg in seiner Vergangenheit korrigiert. Franz Jung schrieb 1927 »Heimweh«, ein Stück, das wie ein Film wirkt und das Unausgesprochene und die Unruhe der Menschen sucht. Else Lasker-Schüler und Herbert Ihering thematisieren in ihren Werken Sinnlichkeit und das Gefühl, das Lasker-Schülers Lyrik inspiriert hat. Heiner Müllers »Friedrich«-Stück hinterfragt die deutsche Fähigkeit zum Faschismus und die Ohnmacht der Literatur. Gerhard Roths »Die Sehnsucht« konfrontiert Menschen, die so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie keine Erfahrungen machen können, während Botho Strauß in »Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle« von drei Ehepaaren erzählt, die in einem Hotel leben. Erwin Sylvanus’ Stück »Victor Jara« schildert den Kampf der Chilenen für ihren sozialistischen Weg.
Výbor z básnického díla německé básnířky a malířky židovského původu, které byla r. 1932 udělena Kleistova cena „za nadčasovou hodnotu jejího díla“ a o rok později jí byla zakázána publikační činnost jako „frivolní a morbidní“.
Moderne Theaterstücke und kurze Biographien der AutorInnen.









































