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Michael Ruetz

    April 4, 1940
    The family of dog
    Eye on eternity 1968 - 1997
    Eye on Australia
    Italy
    Eye on time
    Germany
    • 2018

      Die absolute Landschaft

      The epitomic landscape

      • 220 pages
      • 8 hours of reading

      Die Ausstellung «Die absolute Landschaft» von Michael Ruetz im Berliner Museum für Fotografie 2014 zog 160'000 Besucher an. Die Panorama-Bilder zeigen stets die gleiche Voralpen-Szenerie mit Wiesen, Bäumen, Bauernhöfen, Straßen und Bergen. Auf den ersten Blick mag das Motiv unspektakulär erscheinen, doch die Bilder offenbaren ein großes, elementares Welttheater: Variationen von Licht, Schatten, Wetter und Jahreszeiten. Man sieht prächtige Frühlingsstimmungen, triste Winternebel, beeindruckende Wolkenformationen und das zarte Herbstlicht. Gewitterhimmel mit Blitzen und doppelte Regenbögen sind ebenfalls festgehalten, und sogar eine Mondfinsternis wird dokumentiert. Formal erinnert die Reihe an Hokusais «36 Ansichten des Berges Fuji» – die Essenz einer Landschaft in der Ungleichheit des Gleichen. Das verborgene Thema ist jedoch die Zeit. Ruetz widmete dem Projekt 8'820 Tage von 1989 bis 2012 und macht die Zeit als unsichtbares, aber spürbares Medium von Wechsel und Konstanz sichtbar. Dieses außergewöhnliche Werk erfordert eine besondere buchtechnische Umsetzung: Die Bilder werden im A3-Überformat auf hochwertigem Bilderdruckpapier reproduziert, um den Reichtum der Aufnahmen und die majestätische Weite des Panoramas angemessen zur Geltung zu bringen.

      Die absolute Landschaft
    • 2018

      Pogrom 1938

      Das Gesicht in der Menge

      Am 9. November 2014, beim 25. Jahrestag des Mauerfalls, war Michael Ruetz unter den Feiernden am Brandenburger Tor und bemerkte, dass der Tag auch an die Pogrome von 1938, die „Reichskristallnacht“, erinnert. Diese Ignoranz gegenüber der deutschen Geschichte motivierte ihn, Bilddokumente und Zeitzeugenberichte zu sammeln. Zusammen mit Astrid Köppe kontaktierte er über tausend Archive, um herauszufinden, was am 9. November 1938 geschah und wie die „normalen“ Bürger reagierten. Die Recherche offenbarte eine erschreckende Fülle an Bildern und Berichten, die die Komplizenschaft von Tätern und Zuschauern dokumentieren: die Zerstörungswut des Mobs und die feige Neugier der Passanten. Die Fotos zeigen, wie in der Provinz, wo jeder jeden kannte, Gewalt leicht entfesselt werden konnte, während Mut und Zivilcourage fehlten. Der 9. November 1938 wird so zum Probelauf des Holocaust, der unter den Augen der Gesellschaft stattfand. Der Band enthält eine Rede von Christoph Stölzl, die das kollektive Gedenken an diesen Tag thematisiert, und warnt vor einer Routine im Gedenken, die den Tag zu einem bloßen historischen Datum verkommen lässt. Ein abschließender Essay von Michael Ruetz reflektiert den deutschen Umgang mit diesem Datum.

      Pogrom 1938
    • 2017

      Gegenwind

      Facing the Sixties

      1968: Viele der Fotos, die das kollektive Bildgedächtnis über diese Zeit ausmachen, stammen von Michael Ruetz: Rudi Dutschke am Mikrofon, die Demonstrationen nach Benno Ohnesorgs Tod, Gudrun Ensslin mit Kinderwagen und Protestplakaten. Es sind Bilder, die jeder kennt. 50 Jahre später hat sich Ruetz die Frage gestellt: Habe ich eigentlich wirklich gesehen, was ich damals fotografierte? Und sind die bekannten Aufnahmen auch die wesentlichen? In den Bildern, die zwischen 1964 und 1974 entstanden, zeigt Michael Ruetz die Menschen, wie sie ihm in den 1960er-Jahren begegneten – nicht nur auf den Fotos 1968er der Revolution, sondern auch auf Fotos aus der ehemaligen DDR, aus Polen, aus Auschwitz. Es ist ein einzigartiges Zeitpanorama, wie es kein anderer West-Fotograf in diesen Jahren zeichnen konnte. Michael Ruetz hat in seinen Fotografien die Gesichter der Menschen von damals gesucht, um sie in ihrer Individualität zu bewahren. Detailansichten, Blow-ups der von ihm gewählten Aus schnitte lassen die uns die vertrauten Bilder in einer neuen Lesart erscheinen. Was in den groß gezeigten Gesichtern der Zuschauer, der Mitläufer, der Mitdenker, der Streikenden, Kämpfenden in den 1960er-Jahre geschrieben steht, deutet sich der heutige Betrachter am besten selbst.

      Gegenwind
    • 2015

      The family of dog

      • 152 pages
      • 6 hours of reading

      With The Family of Dog , Michael Ruetz has created a unique photographic series over the last 50 years that presents a subtle and enlightening depiction of people and their social behavior. Dogs, after all, are what we want to see in them and what we make of them. In the rarest case, a dog is simply an animal. Michael Ruetz photographed dogs on the street, at homes, on the beach or in front of the TV, which usually makes them fall asleep. He depicts them alone, with cats and cows and again and again as man's companion. Ruetz avoids any mise-en-scène and imposing himself on the animals. Occasional provocative payoffs result from patient observation. As man in his daily routine, dogs slide into odd situations all the time. In this sincere and nevertheless ironic book, Michael Ruetz shows the various forms of canine existence, a comédie canine, in life as in death.

      The family of dog
    • 2014

      Mario Soares, Sieger der Wahl von 1975, war der richtige Mann zur richtigen Zeit. Soares, der es vollbrachte, einen Bürgerkrieg zu vermeiden, war nicht der Typ des charis-matischen Machtmenschen – er war bescheiden und umgänglich. Auf Michael Ruetz wirkte er wie eine Reinkarnation von Salvador Allende. Selten wurden einem Politiker so viel spontaner Glaube, so viel Liebe und Hoffnung entgegengebracht wie ihm. Echte Sympathie, die nicht erkauft werden musste. Der Zufall brachte den Künstler mit einer Arbeitsgruppe zusammen, die den Wahlkampf von Mario Soares zu organisieren half. In jener Zeit sind diese Bilder entstanden. Es hätte Michael Ruetz sehr gereizt, ein umfassendes Portrait von Portugal im Jahre Null zu zeichnen, doch hatten bei seinen späteren Reisen andere Projekte Vorrang. So blieb es bei der Skizze, die das Gemälde nur ahnen lässt. Der Augenblick im Frühling 1974 aber: er war kostbar und unwiederbringlich.

      Portugal im Jahre Null
    • 2012

      Facing time

      • 80 pages
      • 3 hours of reading

      Ruetz' zentrales Thema ist seit mehr als zwei Jahrzehnten die Zeit. Viele seiner Fotografien sind inzwischen Teil des Bildgedächtnisses unseres Landes. Die Zyklen SICHTBARE ZEIT, EYE ON TIME, EYE ON INFINITY, EYE ON ETERNITY, WINDAUGE und DIE UNBEQUEME ZEIT sind vorrangig diesem Thema gewidmet. Als sein künstlerisches Universum wurden diese Zyklen auf großen Internationalen Ausstellungen und in Publikationen präsentiert. FACING TIME umfasst 143 exakt protokolierte Portraits von einem Kind, der Mutter und dem Vater über eine Zeitspanne von - auf die Minute genau - 21 Jahren. Selten offenbaren Kunst und Wissenschaft sich in den Konzepten eines Künstlers so überdeutlich als homogene Einheit, als ein ganzes an Weltannahme, wie im Werk von Michael Ruetz.

      Facing time
    • 2009

      Michael Ruetz is one of 1968's major photographic chroniclers. Documenting the political earthquakes in West Germany (and the eastern half of Berlin), and in Czechoslovakia, Ruetz produced some of the era's classic images, which were immediately bought up by magazines such as Time, Life, Der Spiegel and Stern. Spring of Discontent 1964-1974 records not only 1968 but its aftershock in Germany, Greece and in the Third World. Today Ruetz is famed for other projects such as Eye on Time (which documents the transformation of the earth's surface over long periods of time), but it was with the photographs gathered in this volume that he first made his mark.

      Spring of discontent
    • 2008
    • 2007

      Eye on time

      • 360 pages
      • 13 hours of reading

      Kann man Vergänglichkeit und Zeit in Bildern sichtbar machen? Michael Ruetz kann es: Seit den sechziger Jahren beobachtet er Hunderte von Landschaften und Cityscapes in Deutschland und Europa. In Berlin verfolgt er die Wirkungen der Zeit mit dem Wechsel des politischen Systems und dem Umbruch der Gesellschaft. Gebäude verschwinden und entstehen, ganze Plätze werden umgepflügt, die Stadtsilhouette ist der gleichen Wende unterworfen wie das Land. Der Marx-Engels-Platz wird zum Schloßplatz, der Potsdamer Platz wandelt sich vom wüsten Niemandsland zum Hochausareal. Aus Land- und Stadtschaft wird „Zeitschaft“. Ruetz’ Bilderfolgen sind kurze Filme über lange Zeiträume. Dieses Buch dokumentiert auf einzigartige Weise Geschichte im Zeitraffer. Er zeugt davon, wie Architektur Lebensräume aus- und umgestaltet und damit Deutungshoheit über unsere Wahrnehmung erhält.

      Eye on time