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Rolf Hochhuth

    April 1, 1931 – May 13, 2020

    Hochhuth was a German playwright and a significant proponent of documentary theater. He achieved international success with 'The Deputy'. He repeatedly engaged with the Nazi past and current political and social issues. Through numerous open letters since the 1960s, he sought to influence political discourse.

    Rolf Hochhuth
    Nietzsches Spazierstock. Gedichte, Tragikomödie "Heil Hitler!", Prosa
    Und Brecht sah das Tragische nicht
    Spitzen des Eisbergs
    The Deputy by Rolf Hochhut
    The Deputy
    Dramen. Der Stellvertreter / Soldaten / Guerillas
    • Und Brecht sah das Tragische nicht

      • 265 pages
      • 10 hours of reading

      Zum 65. Geburtstag des Dramatikers und Essayisten Rolf Hochhuth versammelt der Band eine Reihe von Texten zu berühmten Gestalten aus Literatur und Zeitgeschichte, die vorwiegend nicht mehr zugänglich sind und von der Hommage bis zur scharfen Kritik reichen. Sie zeigen Hochhuth als lebendigen und provokativen, dabei stets anregenden Dichter.

      Und Brecht sah das Tragische nicht
      5.0
    • Täter und Denker

      • 404 pages
      • 15 hours of reading

      Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend … ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters – mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.

      Täter und Denker
      4.5
    • Rolf Hochhuths Zeitstück „Sommer 14“ löste bei seiner Uraufführung 1991 heftige Kontroversen aus. Ein Reigen historischer Szenen über die Vorbereitung des Ersten Weltkriegs: ein Totentanz mit Wilhelm II. und Edvard VII., dem „Flottenverein“, Waffengeschäften kriegslüsterner Großmacht-Diplomaten und dem Mord in Sarajevo. In Europa gingen die Lichter aus, und vor dem Berliner Schloß sang die Menge „Nun danket alle Gott“.

      Sommer 14. Ein Totentanz
      4.4
    • Zwischen Sylt und Wilhelmstrasse

      • 430 pages
      • 16 hours of reading

      Zwischen der Ferieninsel Sylt und der Berliner Wilhelmstraße, dem deutschen Machtzentrum, spannt Rolf Hochhuth große Bögen von engagierter Zeitgenossenschaft und persönlichem Bekenntnis - fast allen Texten sind Abschied und Verlust als geheimes Wasserzeichen eingeschrieben, im Politischen wie im Privaten: die Arbeitswelt verändert sich, und die Globalisierung greift ins Schicksal jedes einzelnen ein. Abschied meint aber auch die Vergänglichkeit der Liebe und die Wehmut des Alterns. Gegen die Gefährdungen unserer Existenz beschwört Hochhuth das bestmögliche 'Maß der Abwehrkräfte', das er finden kann.

      Zwischen Sylt und Wilhelmstrasse
      4.0
    • Otto Flakes Roman spielt im 19. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich und erzählt eine Dreiecksgeschichte: Anselm liebt Verena, heiratet Betty und findet schließlich zu Verena zurück. Die Kunst des Erzählens und die zeitliche Gestaltung sind zentrale Elemente, die Flake-Leser schätzen.

      Die Monthiver-Mädchen
      4.0
    • Hitlers Dr. Faust

      • 137 pages
      • 5 hours of reading

      Das neue Bühnenwerk des „Stellvertreter“-Autors entreißt Hermann Oberth, einen der Pioniere des Raketenzeitalters und Lehrer Wernher von Brauns, dem beginnenden Vergessen und stellt in einer Zeit, in der Politiker den „Krieg der Sterne“ planen, die Frage nach der moralischen Verantwortung der Wissenschaft.

      Hitlers Dr. Faust
      4.2
    • „Hochhuth hat endlich mit seiner “Hebamme„ und seiner “Inselkomödie„ das Patriarchat im deutschen Drama zugunsten des Matriarchats zerbrochen.“ (Volker Elis Pilgrim)

      Inselkomödie
      4.0
    • Spitze des Eisbergs

      Notizen eines Zeitgenossen

      Kühne Stoffwahl und rigorose Fragestellung chrakterisieren Rolf Hochhuths Schaffen: pointierte Wortwechsel in Dialogform, präzise essayistische Formulierungen, hintergründige Anekdoten, auf den Punkt gebrachte aphoristische Sätze.

      Spitze des Eisbergs
      4.0
    • Am Beispiel von In-vitro-Fertilisation - ein außerhalb des mütterlichen Körpers befruchtetes Ei wird in die Gebärmutter eingepflanzt - will Hochhuth (geb. 1931) erneut Diskussionen auslösen über mögliche und notwendige Grenzen wissenschaftlicher Forschung in atomaren Zeitalter. Handlung und Problematik werden dramatisch zugespitzt, weil das Kind von einer Leihmutter ausgetragen wird. Die in der BRD spielenden spektakulären Vorgänge nimmt Hochhuth als Modellfahrt und nutzt zu Attacken gegen die bürgerliche Justiz seines Landes

      Unbefleckte Empfängnis : ein Kreidekreis
      3.5
    • Variationen des unerschöpflichen Themas ‚Mann und Weib und Weib und Mann’ „Familienbande“, Hochhuths neue Komödie mit der Hauptfigur des fröhlichen Berliner Polit-Gauners und sorglosen Ehebrechers Schachwitz „Nachtmusik“, die Tragödie der Magdalena Hofdemel, einer der drei Frauen, die dem Sarg des ermordeten Mozart folgten

      Familienbande. Nachtmusik
      3.0
    • Ausstieg aus der NATO - oder Finis Germaniae

      Katastrophen und Oasen. Essays, Briefe, Gedichte

      • 310 pages
      • 11 hours of reading

      „Nur nicht schweigen – Rolf Hochhuth führt immer etwas im Schilde ...“ So schrieb Friedmar Apel treffend (FAZ, 2012). In der Tat sorgt der Dramatiker auch mit seinem jüngsten Einwurf einmal mehr für Aufsehen. Deutschland dürfe sich an der wieder aufflammenden Kriegstreiberei nicht beteiligen, es muss vielmehr ein klares Zeichen setzen: Raus aus der NATO! Das „Verteidigungsbündnis“ sei Geschichte, nun müsse man sich engagiert um Frieden bemühen, gerade mit dem Nachbarn Russland. Aufgrund der hierzulande stationierten US-Kernwaffen steht Deutschland im Visier des Kreml. Hochhuth fordert, dass wir uns nicht länger als „trojanischer Esel des Pentagon“ missbrauchen lassen, sondern auf Souveränität dringen. Dies ist nur eines von vielen Anliegen im Buch, das messerscharfe Analysen der letzten Jahre bietet, die an Aktualität nichts eingebüßt haben. Themen sind der Verfall kultureller Werte, der Niedergang der Demokratie und der Verlust an Zivilcourage, die Hochhuth schmerzlich vermisst. Neben gesellschaftskritischen Aspekten findet auch erotische Liebeslyrik ihren Platz, stets mit provokanter Note. „Die zwei Lieblingsthemen, die zwei Obsessionen Hochhuths: die Historie und die Frauen.“ (Harald Hartung, FAZ, 2006) „Natürlich weiß ich inzwischen, daß Hochhuth der wichtigste und wahrscheinlich mutigste Autor seiner Zeit war.“ (Hellmuth Karasek in „Karambolagen“, 2002)

      Ausstieg aus der NATO - oder Finis Germaniae
      3.0
    • Als die Väter und Mütter des Grundgesetzes unter dem Eindruck der Hitlerdiktatur die Verfassung der Bundesrepublik schrieben, versuchten sie, die Bürger vor Übergriffen des Staates zu schützen. Dass Schutz vor der Willkür der Wirtschaft ebenso wichtig ist, haben die Bürger erst gelernt, seit jedermann klar ist, dass es nie wieder Arbeit für alle geben wird. Deshalb, so Hochhuth, muss das Recht auf Arbeit ein Bestandteil der Verfassung werden. Fünf Akte zeigen an individuellen Schicksalen und in zupackenden Dialogen, wie Arbeitslosigkeit die Menschen verbiegt, krankmacht, tötet. Wie unmenschlich jene sind, die sich nur am Shareholder Value orientieren. Und, bisweilen, wie lächerlich! Ein Zeitstück, wie es zeitgemäßer nicht sein könnte.

      Das Recht auf Arbeit
      3.0
    • Warum verbot Hitler im Juni 1941 Schillers „Wilhelm Tell“? Zwei Wochen zuvor hatte er Maurice Bavaud, den er den „Schweizer Heckenschützen“ nannte, enthaupten lassen. Dieser katholische Theologiestudent aus Neuenburg wollte Hitler 1938 in München erschießen, weil er „in der Persönlichkeit des Führers eine Gefahr für die Menschheit“ sah, wie er vor dem Volksgerichtshof erklärte. Anklageschrift und Todesurteil werden hier zum erstenmal gedruckt, im ausführlichen dokumentarischen Anhang zu Rolf Hochhuths Dankrede für den Basler Kunstpreis, die der erste Bericht war über diese bisher nahezu unbekannte idealistische „Tell“-Gestalt des Jahres 1938.

      Tell 38 [achtunddreissig]
      3.5
    • Hochhuth, nicht nur weltberühmter Dramatiker sondern auch streitbarer Essayist, geduldiger Erzähler und Meister der pointierten Anekdote, legt eine Sammlung neuer Texte vor, welche die Vielfalt seiner engagierten Teilnahme belegen. Ob es um "Ist Geschichte Naturgeschichte?" geht oder um Autobiographien von Politikern, um Lustspielnotizen zum Thema "Geschiedene" oder 'nur' um die gesundheitsgefährdende Arbeit mit dem Preßlufthammer - nicht ohne Humor kommt der Autor wie gewohnt zur Sache.

      Wellen. Artgenossen, Zeitgenossen, Hausgenossen.
      3.0
    • Wessis in Weimar

      • 260 pages
      • 10 hours of reading

      Dieses Stück überschreitet die Schmerzgrenze auf der Bühne, die Politik aber in der Lebenswirklichkeit. Hochhuth fügt Verletzungen zu und weist auf Verletzungen hin ..

      Wessis in Weimar
      3.8
    • Die Hebamme

      Komödie

      • 183 pages
      • 7 hours of reading

      "Die Diplom-Hebamme Sophie ... muß sich vor Gericht verantworten - welche Szene in ihrer umwerfenden Komik lebhaft an Kleists ´Zerbrochenen Krug´ oder Zuckmayers ´Hauptmann von Köpenick´ erinnert. Die deutsche Dramatik ist nicht eben reich an wirklich zündenden Lustspielen." (Gerhard Ebert in Neues Deutschland)

      Die Hebamme
      3.0
    • Juristen

      Drei Akte für sieben Spieler

      „So hart, so direkt ist bisher kaum auf unserer Bühne in die Bundesrepublik hinein gefragt worden. Manchem mag zumute sein, daß das subventionierte Theater hier an die Grenze dessen komme, was es noch könne (´dürfe´). Also ist das Theater hier auch befragt.“ (Günther Rühle, FAZ)

      Juristen
      3.9
    • Das Theaterstück Soldaten behandelt Winston Churchills Kampf gegen Hitler und wurde 1970 an der Freien Volksbühne Berlin uraufgeführt. Es stützte sich wesentlich auf Studien des britischen Publizisten David Irving, der den Bombenkrieg der Alliierten in seinen Schriften als Kriegsverbrechen darstellte und der später als Holocaustleugner hervortrat. Hochhuth warf in seinem Stück die Frage nach der Mitverantwortung Churchills für die Luftangriffe auf deutsche Städte im Zweiten Weltkrieg auf. Aufführungen des Stücks in Großbritannien wurden anfangs untersagt. Einer Inszenierung am New Yorker Broadway im Mai 1968 war wenig Erfolg beschieden. Gegen den Autor wurden mehrere Prozesse angestrengt.

      Soldaten Tragödie
      3.0
    • Rolf Hochhuths Stück ist die szenische Untersuchung des moralisch ewig beunruhigenden Problems, ob ein einzelner seine politische Überzeugung zum Wohle der Gesellschaft auch mit einer verabscheuungswürdigen Tat durchsetzen darf. Dem Leser oder Zuschauer wird zugemutet, moralisch Stellung zu beziehen.

      Judith
      3.7
    • Der Stellvertreter

      • 301 pages
      • 11 hours of reading

      Durfte der Vorgänger Papst Johannes XXIII. schweigen zur planmäßigen Ausrottung der europäischen Juden durch Hitlerdeutschland ? Zu Auschwitz ? Seit Rolf Hochhuth zum erstenmal diese Frage aufwarf, kam sie nie mehr zur Ruhe. Sein Drama, 1963 durch Erwin Piscator in Berlin uraufgeführt, wurde seither in über 25 Ländern gespielt.

      Der Stellvertreter
      4.0
    • Julia oder der Weg zur Macht

      • 288 pages
      • 11 hours of reading

      Ein blutiger Familienkrieg ...... wie er keiner Generation und nur selten den Familien erspart bleibt, auch heute nicht, die dank ihrer Macht, das heißt: riesiger Vermögen, obenauf sind. Diese tödlichen Konflikte werden meistausgelöst wegen der Erbfolge: Kinder aus zweiten Ehen alter Männer, deren noch junge Mütter ihren Söhnen oder Töchtern früher die Weltreiche, heute die Konzerne zuschieben, stets auf Kosten der älteren Halbgeschwister. So hier im alten Rom Livia, dritte Frau des Augustus, ihrem Sohn Tiberius – was ihr nur glückte, weil sie die von den Römern abgöttisch geliebte Julia samt den vier Enkeln des Augustus beseitigte: Verbrechen über Verbrechen, aus dem Schlafzimmer verübt.So gelangte Livia an ihr einziges Ziel: ihren Sohn zum Nachfolger des Kaisers und Alleinerben des Imperiums zu machen. Sie ging im Wortsinn über Leichen.

      Julia oder der Weg zur Macht
      2.5
    • »Der Mann hat ein Gespür für Themen « Marcel Reich-Ranicki Über vier Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das ist ein Skandal. Und Rolf Hochhuth gehört nicht zu denen, die wegschauen. Bankvorstände, die zweistellige Millionengehälter einstreichen, Milliardengewinne erzielen und Tausende auf die Straße setzen, sind ihm ein Greuel. Und das sagt er auch. Den Mächtigen, die seine Kritik trifft, ist das sehr peinlich – und ihren feinsinnigen Freunden in der Kulturindustrie natürlich erst recht. Das Ergebnis solcher Konflikte findet sich in diesem Band: ein kleines Gedicht von 16 Zeilen, ein Schauspiel, das vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe endet, und ein zweites, das an die Zensur zu Zeiten von Molière erinnert.

      McKinsey kommt
      3.5
    • Effis Nacht

      • 93 pages
      • 4 hours of reading

      Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend … ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters – mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.

      Effis Nacht
      3.4
    • Bei Coco Chanel

      Jackie, Marlene, Strawinsky. 2 Akte für 6 Spieler \n

      • 119 pages
      • 5 hours of reading

      Ein außergewöhnlicher Blick auf das vergangene Jahrhundert 1968 ist das Jahr der gesellschaftlichen Unruhen. Vier prominente Zeitzeugen besichtigen ein Jahrhundert: Im Atelier der Mode-Ikone Coco Chanel treffen die Legenden Jackie Kennedy, Marlene Dietrich und Igor Strawinsky aufeinander. Es ist der 6. Juni 1968, und noch ahnt niemand, dass an diesem Tag Jackies Schwager, der US-Senator Robert F. Kennedy ermordet wird. Bevor diese schockierende Nachricht sie zurück in die Gegenwart katapultiert, begeben sich Hochhuths Figuren auf eine Reise in die Vergangenheit, deren tiefgreifende Einschnitte und historische Umwälzungen sie auf verschiedene Weise aus nächster Nähe miterlebt haben.

      Bei Coco Chanel
      1.5
    • Die Geschichte erzählt von der Liebe einer deutschen Gemüsefrau und einem polnischen Kriegsgefangenen in einem scheinbar idyllischen badischen Dorf, die sich im Hitler-Krieg ereignet hat. Hochhuth stellt hier Politik nicht an jenen Personen dar, die sie machen, sondern an den „kleinen Leuten“, mit denen Politik gemacht wird. Ein vorabgedrucktes Kapitel aus dieser tragischen Erzählung wurde zum Gegenstand eines Prozesses, der den Sturz eines „furchtbaren Juristen“ und Ministerpräsidenten zur Folge hatte und Hochhuth zu seinem vielgespielten Drama „Juristen“ anregte.

      Eine Liebe in Deutschland
      3.4
    • Systembedingte Übelstände in der pharmazeutischen Forschung werden in der Öffentlichkeit besorgt diskutiert. Sie sind auch das Thema von Rolf Hochhuths brisantem Theaterstück. Wie kommen die klinischen Erprobungen neuer Medikamente und ihre oft voreiligen Resultate zustande, und hat dabei die Genesung der Patienten den Vorrang vor der Verteidigung von Marktpositionen ? Zwei Ärztinnen, Mutter und Tochter, stehen im Mittelpunkt des Stücks. Ihre Schuld stürzt die beiden Frauen am Ende in einen unlösbaren Konflikt, dessen Opfer der siebzehnjährige Sohn und Enkel wird.

      Ärztinnen
      3.3
    • Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend … ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters – mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.

      Alan Turing: Erzählung
      3.2
    • Die Berliner Antigone

      Erzählungen und Gedichte

      • 86 pages
      • 4 hours of reading

      Hochhuths Erzählung »Die Berliner Antigone« ist neben seinem Drama »Der Stellvertreter« einer der klassischen Texte des literarischen Humanismus in der postfaschistischen Epoche. Die Erzählung thematisiert - ebenso wie die beiden Prosastücke »Anekdote« und »Mutterliebe« und die in Gedichtform gehaltenen »Zwölf Blätter aus einem Geschichtsatlas« das Problem der Geschichte und des einzelnen Menschen in den Katastrophen der Geschichte.

      Die Berliner Antigone
      3.1
    • In dieser Sammlung werden zentrale Werke deutscher Erzähler des 20. Jahrhunderts präsentiert, die einen bedeutenden Einfluss auf die Literatur dieser Zeit hatten. Die Texte reflektieren die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Umbrüche des Jahrhunderts und bieten Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt der Protagonisten. Die Erzählungen thematisieren häufig die Herausforderungen des Individuums in einer sich schnell verändernden Welt, die Suche nach Identität und die Auseinandersetzung mit den Folgen von Krieg und Frieden. Charaktere aus verschiedenen sozialen Schichten und mit unterschiedlichen Lebensrealitäten werden in ihren Konflikten und Entwicklungen dargestellt. Die Auswahl umfasst sowohl bekannte als auch weniger bekannte Autoren, deren Stilrichtungen und Erzähltechniken variieren. Von der klassischen Erzählkunst bis hin zu experimentellen Formen wird ein breites Spektrum an literarischen Ansätzen geboten. Leser können sich auf tiefgründige Charakterstudien und die Erkundung komplexer Themen wie Entfremdung, Hoffnung und die Suche nach Sinn freuen. Diese Sammlung bietet somit einen wertvollen Überblick über die Vielfalt und Tiefe der deutschen Erzählkunst im 20. Jahrhundert.

      Die grossen Meister. Deutsche Erzähler des 20. Jahrhunderts 1-2
    • Zwischenspiel in Baden-Baden

      • 158 pages
      • 6 hours of reading

      Mit Wissen und Verständnis und schwebender Leichtigkeit erzählt Rolf Hochhuth von den Irrungen und Wirrungen einer reifen Frau, die nach vielen glücklichen und manchen weniger glücklichen Ehejahren zwei ereignisreiche Herbstwochen lang mit dem Entschluss kämpft, sich von ihrem Mann zu trennen, noch einmal von vorne anfangen zu können. Mit diesem Spiel von Neigung und Bindung ist Rolf Hochhuth ein kleines Meisterwerk von heiter–melancholische Gelassenheit gelungen.

      Zwischenspiel in Baden-Baden
    • Dramen

      • 699 pages
      • 25 hours of reading
      Dramen
    • Hochhuth, ein bekannter Essayist, behandelt in seinen Texten politische Themen und Zeitgeschichte. Seine Prosa bleibt stets konkret und anwendbar, trotz der Vielzahl an Quellen und Argumenten. Leser begegnen hier auch Hochhuths lyrischem Schaffen, dessen Gedichte laut Karl Krolow bedeutende Signale setzen.

      Schwarze Segel. Essays und Gedichte
    • Rolf Hochhuths Gedichte sind geprägt von einem intimen Ton und politischem Engagement. Sie reflektieren persönliche und historische Themen, verbunden durch eine Poetik der Erinnerung. Hochhuths Lyrik behandelt Vergänglichkeit und soziale Missstände, oft mit kritischen und erotischen Elementen. Der Band zeigt seine sprachliche Meisterschaft und unverwechselbare Stilistik.

      Drei Schwestern Kafkas. 100 Gedichte
    • 9 Nonnen fliehen

      Komödie in drei Akten

      "Neun Nonnen, darunte Katharina von Bora, entspringen dem Kloster, um sich in Wittenberg der Reformation anzuschliessen. Beim hüllenlosen Baden in einem See Kreisen ihre Gespräche um das Los der Frau, sei sie Nonne oder Hexe. Bald ist Katharina mit Luther verheiratet, trifft sie auf den dänischen König wie auf den Maler Cranach. Und sie erlebt ihren Mann in verschiedenen Rollen: als Rebellen. Als Reformator und Erneuerer der deutschen Sprache. Als Machtmenschen und Opportunisten."

      9 Nonnen fliehen
    • Guerillas

      Tragödie in 5 Akten

      • 219 pages
      • 8 hours of reading
      Guerillas
    • Was soll der Unsinn

      • 127 pages
      • 5 hours of reading

      Anekdoten könnte man sie nennen, diese kleinen, wunderbaren, teils heiter, teils hintergründig erzählten Beobachtungen. Doch tatsächlich sind sie weitaus mehr. Was beiläufig erscheint, entspringt kritischem Denken, genauem Hinsehen und Hinhören. Die Sprache, in der Rolf Hochhuth seine Episoden des Alltags erzählt, spiegelt die Präzision seiner Betrachtungen. So sind Hochhuths Geschichten immer auch Anregung für die eigene differenzierte Wahrnehmung.

      Was soll der Unsinn
    • Menzel

      • 208 pages
      • 8 hours of reading
      Menzel
    • / 3771612950 / German propaganda / Duits / German / Allemand / Deutsch / hard cover / dust jacket / 22 x 28 cm / 288 .pp /

      Bilder aus dem Simplicissimus
    • Soldaten

      • 208 pages
      • 8 hours of reading

      Fritz J. Raddatz bezeichnete Rolf Hochhuth als «Kaltnadelradierer der Poesie», der scharf, aber nicht ätzend kritisiert. Hochhuth, geboren am 1. April 1931 in Eschwege, war ein erfolgreicher Dramatiker mit einem Gespür für brisante Themen. Sein bekanntestes Werk, das «christliche Trauerspiel» Der Stellvertreter, thematisiert die Rolle der katholischen Kirche und Papst Pius XII. im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser Moralist setzte sich Hochhuth mit aktuellen politischen und sozialen Fragen auseinander und forderte in offenen Briefen eine «moralische Erneuerung» der Politik. Sein umfangreiches Werk umfasst Dramen, Essays und Lyrik. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis der Stadt Basel (1976) und den Geschwister-Scholl-Preis (1980). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin. Sebastian Haffner, 1907 in Berlin geboren und promovierter Jurist, emigrierte 1938 nach England und arbeitete als Journalist. Nach seiner Rückkehr 1954 schrieb er für die «Welt» und später für den «Stern». Haffner verstarb 1999. Dieter Hildebrandt, 1927 in Bunzlau geboren, studierte Theaterwissenschaften und Literatur. Er war Mitbegründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft» und arbeitete in verschiedenen Fernsehsendungen, darunter «Scheibenwischer». Hildebrandt starb 2013 in München. Hans Mayer, ein bedeutender Vertreter der marxistischen Literaturkritik, veröffentlichte 1963 nach seinem Verlassen der Universität Leipzig das Wer

      Soldaten
    • Eiffelturm, Titanic, Mondlandung, Mindestrente

      Einsprüche, Widerworte

      • 143 pages
      • 6 hours of reading

      Der 85 jährige Dramatiker und Autor setzt sich in seinen Aufzeichnungen mit den vielen Zumutungen auseinander, die die moderne Welt für den kritischen Beobachter bereithält. Kantig und streitbar beharrt er auf den Werten einer aufgeklärten Gesellschaft und den Errungenschaften der Kultur, die heute oft gefährdet erscheinen. Aber auch die gnadenlose Selbstbeobachtung des alternden Intellektuellen verweist auf einen kritischen Kopf von ungebrochener Sensibilität.

      Eiffelturm, Titanic, Mondlandung, Mindestrente