This biography aims to show the strengths and inconsistencies of the man without bias or hearsay. Churchill's life is traced from his troubled childhood, World War I, his thoughts on Ireland and India through to the 1939-45 conflict and his years as an elder statesman.
Otto von Bismarck ist eine Monumentalfigur der deutschen Geschichte, die sowohl bewundert als auch umstritten ist. Christian Graf von Krockow zeichnet ein umfassendes und lebendiges Porträt des Begründers des ersten deutschen Nationalstaates. Trotz seiner Bewunderung für Bismarck fügt Krockow der Reihe der Denkmäler keinen weiteren hinzu. Er beleuchtet den „Eisernen Kanzler“ in seinen Schwächen und Widersprüchlichkeiten und analysiert sowohl seine Verdienste als auch seine Fehler. In essayistischer Form nähert sich Krockow dem Leben und Wirken Bismarcks und nutzt souverän Quellen und Literatur, um ein anschauliches Bild des Menschen in seiner Vielschichtigkeit zu zeichnen. Die Darstellung ist gut geschrieben und ermöglicht dem Leser einen angenehmen Aufenthalt, der über das hinausgeht, was Kolumnen eines Handbuchs bieten können. Christian Graf von Krockow, geboren 1927 in Ostpommern, studierte Soziologie, Philosophie und Staatsrecht. Er war Professor für Politologie in Göttingen, Saarbrücken und Frankfurt und lebt seit 1969 als freier Wissenschaftler und Schriftsteller in Göttingen. Er hat zahlreiche erfolgreiche Bücher veröffentlicht, darunter „Churchill“ (1999) und „Kaiser Wilhelm und seine Zeit“ (1999).
Winston Churchill war Politiker aus Leidenschaft, Schriftsteller von Weltrang und besaß einen untrüglichen Instinkt für die Bedrohung der Freiheit durch Diktatur und Tyrannei und war eine überragende politische Erscheinung. Christian Graf von Krockow erzählt sein Leben als die Biographie eines Mannes, der aufgrund seiner Herkunft und seiner Überzeugung sowohl den Charakter als auch den Willen besaß, Hitler wie auch Stalin entgegenzutreten. Die Größe, aber auch die Widersprüche und Abgründe des Mannes, der sich als Gegenspieler der Gewaltherrschaft unsterblichen Ruhm erwarb und doch einen barbarischen Bombenkrieg zuließ, werden dem Leser in eindrucksvoller Weise vermittelt. Unser Jahrhundert, so Krockow, war nicht geprägt vom Zweikampf der Diktaturen, sondern vom Kampf der liberalen Demokratie gegen die Feinde der Freiheit. Churchill lehnte Faschismus und Kommunismus gleichermaßen konsequent ab und wurde so zur Schlüsselfigur einer ganzen Epoche.
Ein persönliches Buch über Lebenserfahrung in einer Gesellschaft, in der Mitläufer gefördert werden und Außenseiter gefordert sind, sich der Vereinnahmung durch Moden und Trends zu widersetzten. Dieses Buch erhebt Protest gegen den Zeitgeist: gegen eine vollmundige Selbstgerechtigkeit des Guten, den Anschein des Glaubens, wo keiner ist, die Unmoral der Moral, die Wehleidigkeit und vieles mehr
James Cook, der weltberühmte Kapitän, und Georg Forster, der bekannte deutsche Naturforscher und Reisebuchautor, strebten nach umfassender Weltbildung. Jeder auf seine Art: Der eine Küsten erkundend, der andere forschend und schreibend. Christian Graf von Krockow erzählt nicht nur ihr Leben im Dienste von Bildung und Wissenschaft, sondern spiegelt in fiktiven Tagebucheinträgen auch die atemberaubende Weltumsegelung von 1752-1757, bei der beide sich begegneten. Im Nachvollzug dieser Reise macht er ihre Erfahrungen für den heutigen Leser transparent - und formuliert damit auf höchst unterhaltsame und kenntnisreiche Weise ein altes und möglicherweise neues Bildungsideal. Einer Bildung nämlich, die auf das Zusammenwirken von Erfahrung und Wissen - und nicht zuletzt auf die Verlockungen des intellektuellen Abenteuers setzt.
Deutsche Verlags-Anstalt [Published 1994]. Hard cover, 141 pp. Text in German. 4. Auflage. Contents Vorwort; Die Pflicht und das Gluck; Rede zur Heimkehr der Konige nach Potsdarr am 17. August 1991; Der preußische Adel;PreuBen vor seiner nadonalen Herausforderung;Wilhelm I. unid Wilhelm II.; Beamtentum und Bildung; PreuBen und seine Juden;PreuBen und seine Frauen; Traktat uber die Tugenden;Ein persönliches Nachwort; Bucher des Verfassers,die mit dem Thema zu tun haben. [From back of dust jacket] Das vereinigte Deutschland wird »ostlicher« sein-und auch »preuBischer«? Nach den auBerordentlich erfolgreichen »Fahrten durch die Mark Brandenburg« legt Christian Grafvon Krockow eine neue Bilanz PreuBens vor, die seit der Wiedervereinigung fallig seiner historischen Rolle, seiner Gebrechen und Tugenden.
Er verwirrte seine Großmutter, die große Queen Victoria, und seine Mutter, die liberale „englische Prinzessin“, wandte sich zunehmend von ihm ab. Das deutsche Volk liebte und misstraute Wilhelm II. zugleich. Er war ein Mann der Widersprüche. „Von Beginn an“, schreibt Christian Graf von Krockow, „gab es ein Hin und Her, etwas Irrlichterndes und Irritierendes, das schon die Zeitgenossen faszinierte und empörte.“ Der Kaiser spiegelte die Epoche wider, die nach ihm benannt wird. Das junge deutsche Kaiserreich war innerlich zerrissen, ebenso wie der Herrscher selbst. Man verspottete seine Reden und die äußere Prachtentfaltung. Das Maßlose und Martialische prägte auch die wilhelminische Gesellschaft. Unfähig, mit den sozialen und politischen Verwerfungen der rasanten Industrialisierung umzugehen, versuchten die Regierenden in Berlin, durch übertriebenes außenpolitisches Machtgebaren die inneren Spannungen zu überdecken. Wilhelm II. war somit nicht nur Repräsentant, sondern auch Spiegel seiner Zeit. Ihre Widersprüchlichkeit, Dynamik und Expansionsdrang fasste er symbolisch in sich zusammen: brennend am Fortschritt interessiert, schnell im Denken, überzeugt von der Notwendigkeit einer Friedenspolitik, jedoch auch sprunghaft, politisch naiv und vor allem säbelrasselnd, wenn es um seine deutsche Schlachtflotte ging.
Das Buch basiert auf mündlichen Berichten der Schwester des Autors, Libussa Fritz-Krockow. Aus ihren Erlebnissen in der Zeit des Kriegsendes und der Besetzung Pommerns durch Russland und Polen hat von Krockow diese Erzählung geformt.
Prinz Heinrich steht heute im Schatten von Friedrich dem Großen, obwohl er ein glänzender Diplomat und Feldherr von Rang war und wesentlich dazu beitrug, daß Preußen den Krieg überstand. Christian Graf von Krockow erzählt die Geschichte einer Bruderbeziehung.
Zeigt exemplarisch, wie die Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unbedenklich Missbrauch mit Nation, Krieg und Feindbildern trieben, indem sie sie erst mystifiziert und dann pervertiert haben
Preußen, ein armes, rückständiges und zerrissenes Land, steigt im 18. Jahrhundert zur europäischen Großmacht auf. Nach der Vorarbeit Friedrich Wilhems I., des „Soldatenkönigs“, ist dies vor allem das Werk eines Mannes: Friedrichs II., den schon seine Zeitgenossen „den Großen“ nannten.
Christian Graf von Krockow zeichnet in diesem Essay das Lebensbild des berühmten Preußenkönigs nach, von der Jugendprägung im schreckensvollen Konflikt mit dem Vater bis zur Einsamkeit im Alter. Es wird nicht nur der Machtpolitiker sichtbar, der Regent und „erste Diener“ seines Staates. Krockow zeigt vor allem die anrührende Seite Friedrichs, der sein Lebensglück der Pflicht unterordnete, seine Vereinsamung und seine unerfüllte Sehnsucht nach Freundschaft.
Christian Graf von Krockow, Grandseigneur der deutschen Geschichtswissenschaft und Großmeister der klassischen Biografie, stellt in diesem Band Frauen vor, die deutsche Geschichte geschrieben oder die Kultur unseres Landes geprägt haben - darunter Königin Luise, Ricarda Huch und Angela Merkel.
Wie konnte Hitler zum 'Führer' eines ganzen Volkes werden? Was fesselte die Deutschen an ihn? Anschaulich und mit stilistischer Brillanz nähert sich Christian Graf von Krockow dem Phänomen Hitler und liefert die Studie einer verführbaren und verführten Nation. Und er warnt: Das Phänomen, dass jemand zum 'Führer' werden kann, der Hass predigt, ist eine nationale psychologische Disposition, die jederzeit wieder in Erscheinung treten kann.
Mit diesem Buch unternimmt Christian Graf von Krockow einen erzählerischen Streifzug durch die letzten Jahrhunderte bis zur Gegenwart. Anhand der Portraits außergewöhnlicher Männer läßt er die deutsche Geschichte lebendig werden. Männer, die entweder wirkungsmächtig waren oder an denen exemplarisch ein Zeitalter, eine Gesellschaftsformation, eine Problemlage sichtbar wird. Dazu zählen so berühmte Persönlichkeiten wie Martin Luther, der mit seiner Reformation die christliche Gesellschaft entzweite, Immanuel Kant, der uns die Aufklärung näherbrachte und den Weg zum mündigen Weltbürger wies, Georg Elser, der mit seinem Anschlag auf Hitler den Krieg verhindern wollte, und auch Helmut Kohl, der Kanzler der deutschen Einheit.
Unter Mitarbeit von Alexander-Pascal Graf von Bellenhaus hat Christian Graf von Krockow Ostpreußen im Sommer und Winter besucht, hat die Schönheiten der Landschaft kennengelernt, ist den Menschen begegnet, hat hinter dem Gegenwärtigen die Vergangenheit aufgespürt. Er erzählt von der Geschichte dieses Landes und beschreibt die beinahe versunkene Welt Ostpreußens in eindrucksvollen Texten. Entstanden ist eine Liebeserklärung an Ostpreußen, die den Leser zum Wiedersehen und Kennenlernen einlädt.
Eine Elbreise mit Graf von Krockow, die ihren Ausgang nimmt zwischen den bizarren Sandsteinformationen in den Felsengärten der sächsischen Schweiz und bis in die stille Weite der Mündung des Flusses in die Nordsee führt. Man begleitet ihn durch wechselnde Landschaften, besucht die Orte der Kunstgeschichte und begegnet auf Schritt und Tritt der deutschen Geschichte. Christian Graf von Krockow , 1927 in Pommern geboren, lehrte Politikwissenschaft und lebt heute als freier Wissenschaftler und Schriftsteller in Göttingen. Bei dtv u. a.: ›Die Stunde der Frauen‹, ›Die Reise durch Pommern‹, ›Rheinsberg‹, ›Fahrten durch die Mark Brandenburg‹.
Wie lange wird es dauern, bis der Graben zwischen Ost und West mit Blick auf eine gemeinsame Identität zugeschüttet ist? Ein Volk oder einig Vaterland? Mecklenburger, Bundesbürger oder gar Europäer? Wer kann sich in dem Land der Technokraten, zu dem Deutschland zu werden droht, überhaupt wiederfinden? Zum 10. Jahrestag des Mauerfalls sucht Christian Graf von Krockow in seinem neuen Buch Antworten auf diese Fragen.
Christian Graf von Krockow, zur Zeit der Weimarer Republik geboren, hat das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg, den Untergang der deutschen Ostgebiete erlebt und überlebt, ist in die Nachkriegszeit und den Wiederaufbau hineingewachsen – seine erste Welt. Seine zweite Welt ist geprägt vom Studium und dann den Jahren der Lehre als Professor für Politikwissenschaft in Göttingen, Saarbrücken und Frankfurt am Main, gipfelnd in den Studentenunruhen des Jahres 1968, in denen die bestehenden Autoritäten in Frage gestellt wurden. Schließlich seine dritte Welt: als Redner und Schriftsteller, der zum Bestsellerautor avancierte. Seine Erinnerungen, anschaulich wie alle seine Texte, lassen 75 Jahre deutscher Geschichte lebendig werden.
In diesem Buch ist weder von Geschichte die Rede noch von großer Politik. Es geht vielmehr um das, was in unserem alltäglichen Leben wichtig ist: Neugier und Klugheit, Selbstachtung, Streit und Versöhnung, das Gute und die Skepsis, Höflichkeit und Zärtlichkeit, Gespräche unter Freunden, das Erinnern, die Vertrautheit und das Abschiednehmen. All diese Themen behandelt von Krockow in seinem Buch vom lohnenden Leben.
Christian Graf von Krockow lädt zur Schiffsreise auf dem Rhein ein. Landschaften und ihre Geschichte, Städte, Burgen und Gestalten – scheinbar Vertrautes läßt der Autor vor den Augen des Lesers gleichsam neu entstehen: »Die Schiffsreise erschließt das noch Unbekannte, und sogar das längst Gewohnte läßt sie uns im Reiz des Kontrastes mit anderen Augen sehen.«
Christian Graf von Krockow, 1927 in Pommern geboren, lehrte Politikwissenschaft und lebt heute als freier Wissenschaftler und Schriftsteller in Göttingen. Bei dtv u. a.: ›Die Stunde der Frauen‹,›Die Reise durch Pommern‹,›Rheinsberg‹,›Fahrten durch die Mark Brandenburg‹.
Im Mai 1933 flammten in Deutschland die Scheiterhaufen. Bücher wurden verbrannt. Ort der die Universitäten; die Tä Studenten, angefeuert von den Reden hochgestimmter Professoren. Damit begann, symbolträchtig, eine einzigartige Selbstzerstörung des deutschen Geistes.Wie konnte es dazu kommen? Was waren die Folgen? Erreichen sie uns noch heute? Und wie war es möglich, daß ausgerechnet eine Institution die Freiheit des Geistes verriet, von der man eigentlich, wie von keiner anderen, entschlossene Verteidigung hätte erwarten sollen?
Bekannte Autoren (Blickensdörfer, M. Walser, W. Schneyder u.a.) setzen sich mit dem Phänomen Boris Becker auf höchst unterschiedliche Weise auseinander; reich illustriert.